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Gold/Silber

Aktuell: Steht der Goldpreis kurz vor einem neuen Aufwärtsschub?

Claudio Kummerfeld

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Ein Stapel Gold Barren

Achtung: Wir entwerfen hier ein aktuelles und kurzfristiges Szenario, das so eintreten kann – oder eben auch nicht. Interessant ist die folgende Betrachtung vor allem für kurzfristig orientierte Trader! Schauen Sie mal auf den folgenden Chart. Er zeigt seit dem 18. Februar den massiv gefallenen Dow 30-Index auf CFD-Basis (-2.800 Punkte). Was für ein Absturz. Gleichzeitig konnte der Goldpreis (hier als rot-grüne Linie dargestellt) letzte Woche und Anfang dieser Woche gut ansteigen.

Goldpreis will nicht so richtig steigen?

Aber was fällt auf im Chart? Während die Aktienmärkte (hier vertreten durch den Dow) immer weiter fallen, steigt der Goldpreis seit Dienstag nicht weiter an. Mehrmals scheiterte er daran deutlich über die Marke von 1.650 Dollar zu klettern und kräftig nach oben zu steigen, sozusagen als Gegenpart zu den „unsicheren Aktien“. Denn in unsicheren Zeiten setzt oft und gerne der Risk Off-Trade ein, wo Anleger aus unsicheren Anlegen in vermeintlich „Sichere Häfen“ wie Gold fliehen.

Dienstag früh berichteten wir über den starken Rückgang im Goldpreis, welcher die Euphorie für Gold-Trader erst mal abwürgte. Wir erwähnten auch eine Theorie von Zerohedge, die durchaus schlüssig klingt. Demnach mussten große Zocker, die womöglich massiv auf Kredit in Aktien investiert waren, dortige Verluste ausgleichen mit Gewinnen vom Goldmarkt. Dazu mussten sie natürlich Gold verkaufen, um ihren Brokern zusätzliche Sicherheitsleistungen bieten zu können für die Aufrechterhaltung von Long-Positionen bei Aktien.

Starke ETF-Nachfrage nach Gold

Es ist gut denkbar, dass dieses Szenario Anfang der Woche den Anstieg im Goldpreis ausbremste. Aber jetzt? Kann es sein, dass der Goldpreis so langsam wieder eine eigenständige Kraft nach oben entwickelt? Die scheint durchaus vorhanden zu sein. Denn laut aktuellen Berichten gab es nun seit 26 Tagen in Folge steigende Mittelzuflüsse in Gold-ETF – also börsengehandelte Fonds, die Gold kaufen. Daher könnte es Kaufdruck geben, der irgendwann in einem steigenden Goldpreis mündet? Ganz aktuell, wo diese Zeilen getippt werden, steigt der Goldpreis auf bis zu 1.655 Dollar (aktuell 1.653). Also, kann Gold jetzt nach oben ausbrechen, als logische Gegenreaktion zu immer weiter fallenden Aktien? Ein hoch riskanter Trade wäre das derzeit, weil ja auch die Aktienmärkte jederzeit (weil überverkauft?) nach oben ausschlagen könnten.

Goldpreis vs Dow 30 im Chartverlauf

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Gold/Silber

Goldpreis wacklig unterwegs – Achtung US-Dollar und US-Renditen

Claudio Kummerfeld

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Ein Barren Gold

Gestern berichteten wir über das größere Bild für Gold, und warum der Goldpreis nach einem Biden-Wahlsieg in den USA eventuell spürbar steigen könnte (hier der Artikel). Heute schauen wir auf die Tagesaktualität. Die Gold-Bullen könnten im Keller verschwinden und stundenlang schreien vor Wut. War der Goldpreis noch vorgestern auf 1.931 Dollar gestiegen, und sah es endlich nach dem großen Durchbruch nach oben aus, so rauschte das Edelmetall gestern mal wieder unter die Marke von 1.900 Dollar, auf bis zu 1.893 Dollar im Tief.

Goldpreis mit Blick auf US-Dollar und Anleiherenditen

Aktuell notiert der Goldpreis bei 1.909 Dollar. Nach fast zweitägigem Ansteigen zeigt der US-Dollar seit heute wieder Schwäche. Der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere Hauptwährungen) fällt heute von 93,08 auf 92,69 Indexpunkte. Kann man ein Niveau im Goldpreis von um die 1.900 Dollar inzwischen als charttechnische Unterstützungsmarke betrachten? Schwer zu sagen. Auf jeden Fall ist es seit Wochen ein elendiges Rauf und Runter um diese runde Marke.

Wichtig für Gold-Bullen ist, dass die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen seit einigen Tagen am Steigen ist. Binnen genau einer Woche steigt sie von 0,73 Prozent auf 0,85 Prozent. Damit werden Anleihen in Relation zum zinslosen Gold also wieder attraktiver, was den Goldpreis anfälliger für Rückschläge macht.

Die Analysten der Commerzbank merken in einem aktuellen Kommentar zu Gold an, dass die steigenden US-Renditen womöglich auch der Grund seien, dass ETF-Investoren gestern den dritten Tag in Folge Positionen verkauft haben. In den letzten drei Tagen summieren sich die Abflüsse auf 7,6 Tonnen. Auch einige spekulative Finanzinvestoren könnten laut CoBa weitere Long-Positionen geschlossen haben. Einen Eindruck hierüber gebe die CFTC-Statistik heute Abend.

Der folgende Chart zeigt seit Dienstag Abend in rot-grün den Goldpreis gegen den Dollar-Index in blau. Der ganz aktuell fallende US-Dollar könnte heute Mittag dem Goldpreis Aufschub verleihen. Aber man vergesse bitte wie gesagt nicht die steigenden US-Renditen. Und es ist weiterhin unklar, wie nun mit dem möglichen Konjunktur-Stimulus in den USA verfahren wird.

Chart zeigt Vergleich zwischen Goldpreis und US-Dollar

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Allgemein

Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

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Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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