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Konjunkturdaten

Aktuell: Stimmung am US-Hausmarkt so gut wie seit 2005 nicht mehr

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Die Stimmung am US-Hausmarkt ist so gut wie seit dem Jahr 2005 nicht mehr – das zeigen vor wenigen Minuten veröffentlichte Daten des NAHB-Index (National Association of Home Builders mit Sitz in Washington). Der Index stieg im Oktober auf 64 von 61 im Vormonat. Die Prognose hatte bei 62 gelegen. Dabei stieg die Stimmung in allen Regionen der USA mit Ausnahme des Mittleren Westens, wo der Index auf 59 gefallen ist.

Dabei scheint vor allem der Markt für EInzelhäuser zu boomen – hier steig der Index auf 70, die Erwartung sogar auf 75 – ebenfalls der höchste Wert seit dem Jahr 2005. Gestützt wird die Nachfrage nach Immobilien offenkundig von dn günstigen Kredit-Konditionen beflügelt: so liegt derzeit die Rate für einen 30-Jahre laufenden Immobilienkredit durchschnittlich bei 3,82% – und ist damit deutlich günstiger als während des Booms am Immobilienmarkt vor der Finanzkrise, als die Raten bei über 6% lagen.

So kommentiert David Crowe, Chefvolkswirt bei NAHB, die Zahlen:

“This upward momentum shows that our industry is strengthening at a gradual but consistent pace. With firm job creation, economic growth and the release of pent-up demand, we expect housing to keep moving forward as we start to close out 2015.”

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Siggi50

    19. Oktober 2015 16:40 at 16:40

    Na prima, dann laßt uns unseren Banken auf die Finger sehen, dass die nicht demnächst wieder auf Einkaufstour gehen.

  2. Avatar

    Lars

    19. Oktober 2015 17:29 at 17:29

    Was sagt der Index aus?

    letzte Woche haben Sie noch geschrieben, dass die Immobilienkrise noch im Gange sei: http://finanzmarktwelt.de/us-immobilienkrise-vorbei-von-wegen-diese-zahlen-zeigen-die-realitaet-20487/

    Wie passt das zusammen?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      19. Oktober 2015 17:52 at 17:52

      @Lars, das eine ist die Stimmung der Hauskäufer in den USA, das andere die Lage am Immobilienmarkt, wo die Häuser aus Zwangsversteigerungen an den Markt kommen und kaum verkauft werden können; das zusätzliche Angebot daraus läßt die Preise am Gesamtmarkt kaum steigen – weswegen die potentiellen Hauskäufer ja optimistisch sind (und weil die Kredite günstig sind)..

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Konjunkturdaten

Aktuell: Verkäufe neuer US-Häuser extrem stark

Redaktion

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am

Von

Die Verkäufe neuer US-Häuser (New Homes Sales; August) sind mit +4,8% auf eine Jahresrate von 1.011 Millionen deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war -0,1% auf eine Jahresrate von 895.000; Vormonat war +13,9% auf eine Jahresrate von 901.000, nun jedoch auf +14,7% auf eine Jahresrate von 965.000 nach oben revidiert).

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Erstanträge schlecht – kein Entspannung am US-Arbeitsmarkt!

Vor allem fortgesetzte Anträge auf Arbeitslosenhilfe enttäuschen..

Markus Fugmann

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Die US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 870.000 (offizielle Prognose war 840.000, Vorwoche war 860.000, nun auf 866.000 nach oben revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 12,580  Millionen leicht über der Erwartung (Prognose war 12,30 Millionen; Vorwoche war 12,628 Millionen, nun auf 12,747 Millionen nach oben revidiert).

Wichtig: seit drei Wochen hat das Bureau of Labor Statistics ihre Methodik zur Berechnung verändert..

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Europa

ifo Index etwas schwächer als erwartet, aber fünfter Anstieg in Folge

Markus Fugmann

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Soeben hat das ifo Institut den ifo Index für September veröffentlicht:

– ifo Geschäftsklimaindex 93,4 (Prognose war 93,8; Voromonat August war 92,6)

– aktuelle Lage 89,2 (Prognose war 89,5; August war 87,9)

– Erwartungen: 97,7 (Prognose war 98,0; Voromonat war 97,5)

Fünfter Anstieg in Folge beim ifo Index

Dazu ifo in einer Pressemitteilung:

 

„Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich erneut verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im September auf 93,4 Punkte gestiegen, nach 92,5 Punkten im August. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Situation abermals positiver als im Vormonat. Zudem erwarten sie eine weitere Erholung ihrer Geschäfte. Die deutsche Wirtschaft stabilisiert sich trotz steigender Infektionszahlen.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindikator merklich gestiegen. Deutlich weniger Unternehmen schätzten ihre aktuelle Geschäftslage schlecht ein. Zudem erwarteten mehr Industriefirmen, dass sich ihre wirtschaftliche Lage weiter verbessern wird. Insbesondere die Elektroindustrie ist optimistisch.

Im Dienstleistungssektor ging der Index hingegen zurück, nach zuletzt vier Anstiegen in Folge. Dies war auf weniger optimistische Erwartungen zurückzuführen. Die aktuelle Lage beurteilten die Unternehmen jedoch als minimal besser.

Im Handel hat sich das Geschäftsklima deutlich aufgehellt. Die Händler waren merklich zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Zusätzlich gehen viele von ihnen von einer weiteren Belebung in den kommenden Monaten aus.

Im Bauhauptgewerbe ist der Index erneut gestiegen. Der Indikator zur aktuellen Lage kletterte auf den höchsten Wert seit März dieses Jahres. Der Ausblick ist weiterhin pessimistisch, aber etwas weniger als im August.“

 

Der ifo Index ist das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer

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