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Aktuell: Streß an den Märkten – Dollar/Yuan über 6,90, Euro-Dollar an der 1,15er-Marke. Und ein Spendenaufruf für die deutsche Autoindustrie..

Helft den armen deutschen Autobauern!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Kaum ist Oktober, herrscht Volatilität. Nicht gerade untypisch für diesen Monat! Kein anderer Monat ist – historisch gesehen – auch nur annähernd so volatil wie eben der Oktober.

Auslöser ist heute vor allem Italien, sind vor allem Aussagen italienischer Politiker. So etwa von Di Maio, Chef der Cinque Stelle und Vize-Regierungschef, der in einem Radio-Interview meinte, dass Merkel und Macron zweifellos eine Ablösung der derzeitigen italienischen Regieurung wünschten. Dann der Finanzexperte der Lega, Claudio Borghi, der auch der Haushaltskommission im italienischen Parlemant vorsteht: er sei ehrlich davon überzeugt, dass Italien seine Probleme lösen könne, wenn es eine eigene Währung hätte. Um dann wenig später aber zu sagen: natürlich plane die italienische Regierung keinen Ausstieg aus dem Euro..

Und ansonsten, das wissen wir vom DDR-Genossen Ullbricht, hat auch niemand die Absicht gehabt, eine Mauer zu bauen..

Dann der Rechtsausleger der italienische Koalition und Innenminister Italiens, Matteo Salvini: er sei inzwischen bereit, von der EU Schadensersatz zu fordern für deren Kommentare, die die Märkt verunsicherten und die Renditen für italienische Staatsanleihen nach oben treiben. Also „Markt-Terrorismus“, wie gestern Di Maio meinte..

Italiens Banken ca. 3%im Minus – man fürchtet eine Herabstufung Italiens durch Ratingagenturen, was die mit Italiens Staatsanleihen vollgesogenen Banken schwer treffen würde. Die Anleiherendite der 10-jährigen italienischen Anleihe zwischenzeitlich über der Marke von 3,4%, der Renditaufschlag zu deutschen Anleihen (spread) nun so hoch wie seit fünf Jahren nicht mehr:

 


(Chart durch anklicken vergrößern)

 

Heute vormittag handelt der Euro in der Nähe der 1,15er-Marke und damit so tief wie seit dem 21.August nicht mehr:

 


(Chart durch anklicken vergrößern)

 

Und der Yuan ebenfalls unter Druck – Dollar-Yuan (Offshore) steigt erstmals seit Wochen wieder über die Marke von 6,90:


(Chart durch anklicken vergrößern)

Der Dax heute ebenfalls unter Druck – nur die deutschen Autobauer laufen ordentlich, weil die deutsche Regierung so ungemein hart gegen sie im Diesel-Skanal vorgeht. Das grenzt ja schon fast an Brutalität!

Daher unser dringender Hinweis: Spenden für die von der Merkel-Regieurung so schwer gestrafte, bettelarme deutsche Autoindustrie bitte auf das Konto von finanzmarktwelt.de überweisen – wir leiten das dann direkt an die deutschen Auto-Konzerne weiter. Ganz fest versprochen..

10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    Kritisch on fire

    2. Oktober 2018 11:53 at 11:53

    Hallo, Hr. Fugmann! Man könnte ja fast über ihren ironischen Spendenaufruf für die deutsche Automobilindustrie lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Wohl ziemlich einmalig in einem sog. Rechtsstaat, dass von Regierungsseite gegen das Strafrecht vertoßende Unternehmen geschützt werden. Wäre neugierig wie der Verfassungsgerichtshof darüber urteilen würde wenn ein kleineres Unternehmen gewerbliche, betrügerische Machenschaften betreibt und bei einer wohl nicht zu vermeidenden Klage die Verfassungsrichter anruft, weil man ja offensichtlich das Gleichheitsrecht mit einer solchen Klage gebrochen hätte????????????

  2. Avatar

    Sabine

    2. Oktober 2018 12:50 at 12:50

    Der WIRKLICHE Dieselskandal ist die Politik, die absolut schwachsinnige Werte verlangt. Aus ideologischen und pekuniären (Geldgier) Gründen.
    https://www.autozeitung.de/schadstoffe-feinstaub-co2-klimasuender-189741.html
    Seit dem Jahr 2000 wurden vier neue Abgasnormen eingeführt. Der erlaubte Ausstoß sank bei Diesel um 84%, bei Benzinern um 60%. Bei Norm 5 kommt hinten bessere Luft raus als vorne rein. Wir haben es geschafft! Auto die Reinigungsanlage! Natürlich ist das Grünen noch zu wenig. Lieber Atomkraftwerke für die E-Autos.
    2.) Kreuzfahrtschiffe, Flugzeuge, (Straßen)Baumaschinen sind die wirklich fetten Umweltsünder beim Auspuff-Ausstoß. Aber die läßt man ungeschoren, weil man hier nicht melken kann!
    3.) „Das Frauenhofer Institut stellte bereits 2010 fest, daß die Umweltzonen …..“ nicht nur wirkungslos für die Belastung durch Feinstaub, sondern auch durch Stickstoffdioxid“ sind und die Umweltzonen sogar eine Senkung der Stickstoffdioxidemissionen verhindern. (Fraunhofer-Institut: Zielkonflikt zwischen Feinstaubminderung und Stickstoffdioxidreduzierung, 2010).“
    https://www.aerzteblatt.de/forum/120300/Am-Arbeitsplatz-sind-950-Mikrogramm-NOx-8-h-am-Tag-40-h-die-Woche-zugelassen
    Zitat: „Völlig unverständlicherweise werden Jahresdurchschnittsgrenzwert für NO2 von 40µg/m³ im Verkehr festgelegt, obwohl die Grenzwerte von Schadstoffen in Innenräumen weitaus großzügiger betrachtet werden und der Mensch sich zu 70-80 Prozent des Tages in Räumen aufhält. Höchst offiziell sind am deutschen Arbeitsplatz für Beschäftigte laut Bundesgesundheitsblatt 950 µg/m³ Innenraumluft als „Maximale Arbeitsplatz-Konzentration“ (MAK) erlaubt. 20 x so hoch wie für NO2 auf Straßen – und zwar 8 Std täglich und 40 in der Woche!!!“
    Außerdem: Der Hauptumweltschaden bei Autos entsteht bei der Herstellung! (Ich arbeite dort!) Eine schwedische Studie hat eindeutig gezeigt, daß E-Autos bei der Herstellung mehr Umweltschäden verursachen. Und bei der Abwrackprämie war die Umwelt bei den Politikpharisäern auch extrem egal! Es mußten funktionierende Autos verschrottet werden, durften auch nicht nach Afrika verschenkt werden! Wo waren da die ganzen Umweltpharisäer?

    Ergo, wenn kein Verbrechen, sondern nur Umgehung des Sozialismus und irrer Grenzwerte, warum soll man da ein schlechtes Gewissen haben? Wenn ich in der damaligen DDR die Mauer überquert hätte, hätte mir niemand eins reingeredet! Auch wenn es in der DdR politisch nicht korrekt gewesen wäre!

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      Kritisch on fire

      2. Oktober 2018 13:48 at 13:48

      Hallo, Sabine! Sie arbeiten bei AUDI, wenn ich mich nicht irre und ich finde es toll wie sie die Automobilbranche und damit ihren Arbeitgeber zu schützen versuchen! Es geht hier aber meiner Meinung nach nicht um die von ihnen zu Recht oder Unrecht angeprangerten Schadstoffgrenzen, hier und dort. Es geht zumindest mir persönlich darum, dass bestehende Gesetze ganz bewusst verletzt und durch gezielte Manipulationen den Konsumeten ein Produkt verkauft wurde welches eben nicht den vorgegebenen Gesetzen entsprach. Ich nenne das den Verdacht auf vorsätzlichen, gewerbsmäßigen Betrug. Das ist gemäß der gültigen Strafgesetzordnung ein sog. Offizialdelikt der eigentlich von Amts wegen verfolgt werden müßte. Soll heißen, dass die Staatsanwaltschaft selbstständig Ermittlungen einleiten müßte. Das geschieht aber nicht. Das finde ich einem sog. Rechtsstaat nicht würdig und im hohen Ausmaß gefährlich.

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      Kritisch on fire

      2. Oktober 2018 14:13 at 14:13

      Nachtrag! Ich muss mich insoferne korrigieren, dass natürlich Ermittlungsverfahren eingeleitet und auch durchgeführt wurden (Hausdurchsuchungen, etc)und das finde ich auch i.O. Was mich aber jetzt so sehr stört, sind die Verhandlungen der Politik mit den Herstellern. Das ist m.E. „Schattenboxen“. Die Politik sollte das eingeleitete Strafverfahren abwarten und dies auch entsprechend kommunizieren. Die Staatsanwaltschaften sollen Anklage erheben, Klage führen und die Gerichte über notwendige Schadensersätze, Strafen gegen Verantwortlichen, etc. urteilen. Wenn es der Politik gelingt (ich zweifle nur daran) außergerichtliche Schadensersatzzahlungen zu erwirken so wäre das begrüßenswert, was jedoch niemals die Unabhängigkeit der Justiz und die damit verbundene Urteilsfindung beeinträchtigen darf.

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        Wolfgang M.

        2. Oktober 2018 15:41 at 15:41

        @Kritisch on fire. Jetzt haben Sie doch noch die Kurve gekriegt. Natürlich hat die StA das Legalitätsprinzip angewandt und Ermittlungen durchgeführt. Bei Hausdurchsuchungen sind auch richterliche Anordnungen erforderlich, da bei diesen langwierigen Ermittlungen sicherlich keine Gefahr im Verzuge gegeben war. Wo sich die Gerichte in Wirtschaftsstrafsachen immer schwer tun, ist Vorständen nachzuweisen, dass sie vorsätzlich (mit Wissen und Wollen) gehandelt haben. Daran scheitert es oft. Fahrlässiges Handeln ist ja nur strafbar, wenn dies ausdrücklich im Gesetz bestimmt ist. Das ist die strafrechtliche Seite, die zivilrechtliche eine andere. Allerdings fällt es schon schwer, dass man hier die bewusste Erregung eines Irrtums durch Unterdrückung wahrer Tatsachen zur Erreichung eines rechtswidrigen Vermögensvorteils nicht beweisen kann. Vw und Audi hätten doch nie so viele Autos bei Offenlegung der echten Emmissionswerte verkauft – Sinnhaftigkeit dieser Emmissionsgrenzen hin oder her. Der große Witz für mich ist, dass der promovierte Ingenieur Martin Winterkorn, der sich zum Schrecken seiner Mitarbeiter für jedes Detail interessierte, immer noch sein Unwissen über die Herkunft der guten Abgaswerte beteuern kann.
        Viele Grüße

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          Kritisch on fire

          2. Oktober 2018 16:30 at 16:30

          @Wolfgang.M!
          Ja, Ja, Ja – manchmal geht es mit mir durch, wenn ich mir den ganzen Mist sowohl der Politik wie auch der Hersteller anhören muss, mit dem Wissen, dass wie immer am Ende der Kleine die Zeche bezahlt! Man denkt jetzt sogar noch darüber nach Sonderrabatte einzuführen um das „Bescheiß-Fahrzeug“ gegen ein neues austauschen zu können und dafür natürlich noch einmal kräftig in die Tasche greifen darf – eine Ungeheuerlichkeit oder eigentlich geniale Marketingstrategie wie sie eigentlich nur Politikern einfallen kann.

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    Macwoiferl

    2. Oktober 2018 14:01 at 14:01

    Ahoi Herr Fugmann, warum so hämisch über Italien?
    Di Maio und Co. haben völlig recht!
    Statt Austerität zum Wohle von Goldman Sachs lieber Geld zum Wohle der Bürger.
    Endlich mal jemand, der Klartext redet- RESPEKT!
    Bin gespannt wie lange die durchhalten.
    Den Herrn Tsipras hat ja Barack Obama seinerzeit telefonisch zerschreddert.
    Plötzlich ward aus dem Salonlinken dann ein griechischer Bankenvertreter.
    Eu-Junta und Mainstream-Medien versuchen nun das gleiche bei Italien.
    Schade, dass Sie ins selbe Horn stoßen!

  4. Avatar

    Wolfgang M.

    2. Oktober 2018 14:49 at 14:49

    Und schwuppdiwupp hat Ministerpräsident Conte dementiert, dass man aus dem Eurosystem austreten wolle. Wie kann man denn ernsthaft in Erwägung ziehen, dass so etwas ohne langfristige Planung umsetzbar wäre, ohne ein Chaos auszulösen. Lehman 2.0 in größerer Dimension. Das größere Kapital hätte in Stunden das Land verlassen, die italienischen Banken wären auch ohne Bankrun erledigt, andere aus den Südländern ernsthaft gefährdet. Durch die internationale Vernetzung der Banken fegte ein Taifun über die Finanzmärkte. Die italienische Wirtschaft geriete sofort in der Rezession, mit heftigen Folgen. Da wäre der Verlust der Target 2-Salden noch das geringere Problem. Italienische Unternehmen hätten schnell doppelt so hohe Auslandsschulden (das ginge sogar noch schneller als aktuell mit der türkischen Lira), man mag sich das gar nicht alles ausmalen. Ein Italexit ginge m.E. nur mit einer international abgestimmten Aktion.

    • Avatar

      Columbo

      2. Oktober 2018 16:33 at 16:33

      Die EU-Reaktion auf Italien ist nicht sehr überzeugend, schon gar nicht Junckers Drohgebärden. Da war man bei Griechenland schon mutiger. Im Grunde weiß jeder, daß es ihn morgen auch erwischen könnte, also läßt man den Südstaaten ihre Defizite. Die EZB wird gute Miene machen, ist halt wieder so ein Experiment, eh schon eine Art Helikoptergeld, was da veranstaltet wird. Wie es ausgehen wird, wissen nur die Götter(und die Crashpropheten). Man kann nur beten, daß es nicht einen weltweiten Konjunktureinbruch gibt, denn dann…

  5. Avatar

    Michael

    2. Oktober 2018 20:41 at 20:41

    @Macwoiferl, wie gut nur, dass wenigstens Sie nie ins selbe Horn stoßen!
    Der böse Obama damals, die kriminelle EU, die weltumspannenden Mainstream-Medien. In jedem Kommentar, immer und immer wieder, dieser populistische, nie bewiesene oder je zu beweisende kindische Unsinn. Echt jetzt?!
    Glauben Sie wirklich, dass all die Rechts-Linkspopulisten bis hin zu den radikalen Fraktionen irgendwelche Lösungen parat haben, die Probleme zum sog. Wohle der Bürger lösen können oder würden?
    Glauben Sie wirklich, dass der Herr Tsipras von einem Ami seinerzeit telefonisch zerschreddert wurde? Hätte er nicht einfach auflegen können ;) Ist er nicht die Nr. 1 eines souveränen Staates?

    Könnte es nicht sein, dass all die großmäuligen Populisten ganz simpel und grausam einfach nur an der Realität scheitern, sobald sie aufgrund ihrer Lügen und falschen Versprechungen an die Macht gewählt werden? Dass die Realität Tausende und Abertausende von weiteren Facetten, Fragen und Aufgabenstellungen für unsere rechten Helden in petto hat, von denen sie ganz einfach überfordert sind?
    Wenn man nur Deutschland betrachtet: Noch nie waren all die Super-Maulhelden der AfD so angenehm ruhig, wie seit den Zeiten, zu denen sie nun auch utopische Monatseinkommen, dazu sensationelle Diäten und eine veritable Summe für die Zukunft einschieben dürfen.

    Betrachten Sie nur einmal die Unfähigkeit der großen Briten, aus einem Vertrag geordnet auszutreten. Chaos pur, Hoffnung auf Rosinenpicken, zwei Drittel inzwischen für einen Exit aus dem Brexit.
    Wenn ich mir das Szenario nun bei vergleichsweise zu den Briten heißblütigen, emotionsgesteuerten und erstmals an der Macht schnuppernden italienischen Politikern aus der Kasperl- und/oder Mafiaszene vorstelle, WOW!!!

    Ich höre, sehe und lese trotz meines 12-Stunden-Arbeitstages regelmäßig unzählige Nachrichten jeglicher Couleur, von radikal links über gemäßigt bis radikal rechts. Es gibt keine alles beeinflussenden Mainstream-Medien mehr im Zeitalter der globalen Informationsmöglichkeiten.
    Es gibt höchstens noch faule, tumbe, voreingenommene oder übersättigte Menschen, die nicht mehr willens sind, das gewaltige Spektrum an Informationen aufzurufen, aufzunehmen und objektiv zu verarbeiten.

    Es gibt (und gab praktisch so gut wie nie) Politiker, die irgendetwas nach ihren haltlosen Wahlversprechungen zum Wohle der Bürger getan haben. Klartext REDEN, schön und gut. Den Klartext zu durchdenken, nun ja… Klartext umzusetzen, au weia!!!

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Devisen

Euro vs US-Dollar: Schnelle Erholung – Chance für ein Long?

Agata Janik

Veröffentlicht

am

50 Euro Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar hat in der gestrigen Handelssitzung erneut seine Dominanz bestätigt. Nach der kurzfristigen starken Gegenreaktion auf der Unterseite, die durch die fundamentalen Daten (Pressekonferenz der Fed) am Mittwochabend verursacht wurde, konnte sich der Euro gestern fast gänzlich erholen. Der US-Dollar wurde nur zeitweise gegen den Euro favorisiert. Sobald die fundamentalen Nachrichten aber verdaut wurden, verlor der Greenback wieder an Attraktivität. Dieses Beispiel bestätigt erneut, dass die Wirtschaftsdaten meistens nur kurzfristig einen Einfluss auf den Devisenmarkt haben. Händler, die gerne News handeln, sollten das wissen und bereit sein, immer schnell zu reagieren. Der Euro hat am Mittwochabend und in der Nacht zum Donnerstag kräftig verloren und notierte im Tief bei 1,1735. Das hat jedoch die Euro-Bullen nicht abschrecken können. Sie haben gestern den Euro vs USD wieder gekauft und der Kurs bewegte sich fast den ganzen Tag fast nur noch in die nördliche Richtung.

Schon am Donnerstagmorgen erreichte EUR/USD kurzfristig die 1,18 „big figure“. Auf dem Niveau von 1,1813 traf der Major auf einen Widerstand, der vorerst gehalten hat. Der Kurs erfuhr eine leichte Korrektur. Bei 1,1781 war diese aber schon zu Ende. Ab diesem Zeitpunkt haben die Bullen erneut angegriffen. Die 1,18 Marke stellte für den Euro zum USD keine Hürde mehr dar. Der Kurs hat diesen Widerstand ohne Schwierigkeiten überwunden. Darüber lagen viele Stop-Loss Orders, die natürlich gezogen wurden. Dadurch hat der Euro eine zusätzliche Dynamik entwickelt. Ab dann ging es für das Währungspaar langsam aber konstant nach oben. Auch während der amerikanischen Session konnte sich der Euro klar durchsetzen. Im Bereich von ca. 1,1830 traf der Kurs auf einen doppelten Widerstand. Die beiden Moving Averages (120er und 420er) begegneten sich.

Es war unklar, ob der Euro diese Hürde brechen wird. Es hat aber geklappt, was schon eine kleine Überraschung war. EUR/USD stieg dann in den Abendstunden noch ein wenig weiter und erreichte gestern im Tageshoch die Marke von 1,1854. Die Volatilität hat dann aber nachgelassen und der Kurs ist in eine Seitwärtsphase übergegangen. Die Kerzen wurden ganz klein. Die Händler haben sich zurückgezogen. Der gestrige Tag hat bestätigt, dass der übergeordnete Aufwärtstrend bei EUR/USD noch nicht zu Ende ist. Der Euro zum USD bleibt stark. Es wird sich vermutlich in den nächsten Stunden entscheiden, ob die Bullen vor dem Wochenschluss noch einmal die 1,19 Marke angreifen werden.

Einladung zum LIVE Webinar am 24.09.2020
Das Thema lautet: „Forex-Handelssignale mit AUTOMATISCHER Umsetzung“.
In dieser Sendung werde ich Ihnen das automatische Trading der Zukunft vorstellen und die verschiedenen Handelsstrategien erklären. Ich zeige Ihnen auch, wie Sie diese KOSTENLOS nutzen und am Forex Markt hohe Profite erzielen können. Die vorgestellten Handelsstrategien haben in den letzten 12 Monaten > +30 % Rendite erwirtschaftet. Mehr Info sowie Anmeldung hier: www.forex-sun.com

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Freitagmorgen, notiert der Euro zum USD bei ca. 1,1848. In der asiatischen Sitzung heute Nacht, gab es kaum Bewegung im Markt. Die meisten Händler halten sich noch zurück. Das wird sich aber bald ändern. Heute erwartet uns bei EUR/USD ein spannender Handelstag. Wenn es den Bullen gelingt, das letzte High von gestern bei 1,1854 zu nehmen, kann es für den Major richtig interessant werden. Die Break-Out Trader werden dann vermutlich auch ihre Chance auf der Oberseite suchen. Über 1,1855 liegen viele Stops. Das wissen die Long-Trader und werden versuchen, den Kurs dahin zu ziehen. Wenn es klappt, kann sich die Aufwärtsbewegung schnell beschleunigen. Der nächste wichtige Widerstand befindet sich bei 1,1881. Wenn diese Marke bricht, wird die 1,19 „big figure“ angesteuert werden. Es ist eher unwahrscheinlich, dass der Major diese Marke noch vor dem Wochenende erobern wird. Auf der Unterseite hat EUR/USD die erste wichtige Unterstützung bei 1,1831 und dann bei 1,1803. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD liegt heute bei 1,1812.

Der folgende Chart zeigt Verlauf von Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Rüdiger Born: Interessante Möglichkeiten bei Dow, Nasdaq und Euro

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Interessante Tradingmöglichkeiten könnten sich ergeben bei Dow Jones, Nasdaq und Euro gegen US-Dollar. Interessant dabei ist, dass die Ideen bei den US-Indizes nicht simultan laufen. Mehr dazu im folgenden Video. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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Türkische Lira fällt spürbar auf neues Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

Veröffentlicht

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Von

Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt heute auf ein neues Rekordtief gegen den US-Dollar gefallen, nachdem sie erst Anfang der Woche weitere Schwäche zeigte aufgrund eines Downgrades einer Ratingagentur. Für einen US-Dollar musste man gestern noch 7,49 Lira bezahlen, heute sind es 7,55 Lira. Auch gegen den Euro erreicht die Lira aktuell ein neues Rekordtief bei einem EURTRY-Wechselkurs von 8,92 (gestern noch 8,89).

Dollar-Stärke drückt gegen türkische Lira

Der heutige weitere Fall für die türkische Lira begann um 7 Uhr früh. In Verbindung bringen kann man dies mit der Verkündung der US-Notenbank Federal Reserve von gestern Abend 20 Uhr. Die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell zeigen, dass die US-Konjunktur besser laufen soll als bislang angenommen. Und die Fed hat keine Andeutungen für neue eigene Stützungsprogramme für die US-Konjunktur geliefert. Diese Infos gaben dem US-Dollar über Nacht Auftrieb. Und wo der US-Dollar ansteigt, da verliert in der Regel alles, was gegen den US-Dollar gehandelt wird.

Und für die türkische Lira bedeutete das seit heute früh einen weiteren Abwertungsschub, der sich auch heute Nachmittag fortsetzt mit einem USDTRY-Anstieg auf 7,56. Zwar hat der US-Dollar in Form des Dollar-Index (Währungskorb des Dollar gegen andere Hauptwährungen) heute wieder einen Teil seiner Gewinne abgegeben. Aber gegenüber der türkischen Lira legt er auch jetzt weiter zu. Dies kann man als Indiz ansehen, dass aus markttechnischer Sicht womöglich etwas passiert ist. Wurden zahlreiche Stop-Buy-Orders in USDTRY ausgelöst, welche den Dollar gegen die Lira aktuell weiter stärken? Gut möglich. Jedenfalls gab es tagelang eine Seitwärtsphase in dem Währungspaar knapp unter der Marke von 7,50. Von daher ist es gut denkbar, dass sich viele Trader Einstiegsmarken über 7,50 ausgesucht haben, die heute ausgelöst wurden, und nun für weiteren Abwertungsdruck für die türkische Lira sorgen.

Chart zeigt US-Dollar gegen Türkische Lira in den letzten 30 Tagen

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