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Aktien

Aktuell: Tesla enttäuscht mit Absatzzahlen für 4. Quartal, Aktie -7%

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Tesla hat vor wenigen Minuten seine Abstazzahlen für das 4. Quartal veröffentlicht. Mit gut 1000 verkauften Autos pro Tag erreicht man zwar neue Rekordwerte. Aber bei 90,700 ausgelieferten Autos in den letzten drei Monaten enttäuscht man die Markterwartungen, obwohl dies ein Plus von 8% gegenüber dem vorherigen Allzeithoch im 3. Quartal darstellt.

Tesla schreibt selbst über Modell 3-Verkaufszahlen „in line“, also im Rahmen der Erwartungen, und nicht über den Erwartungen (61.394 Stück). Auslieferungen in Europa und China würden im Februar starten (also ein Hoffnungsschimmer?). Die Börse zeigt sich aktuell enttäuscht. Die Tesla-Aktie notiert aktuell vorbörslich mit -7% bei 310 Dollar.

Hier Tesla im Wortlaut:

 

In Q4, we produced and delivered at the rate of nearly 1,000 vehicles per day, setting new company records for both production and deliveries.

Production in Q4 grew to 86,555 vehicles, 8% more than our prior all-time high in Q3. This included:

61,394 Model 3 vehicles, in line with our guidance and 15% more than Q3.
25,161 Model S and X vehicles, consistent with our long-term run rate of approximately 100,000 per year.
Q4 deliveries grew to 90,700 vehicles, which was 8% more than our prior all time-high in Q3. This included 63,150 Model 3 (13% growth over Q3), 13,500 Model S, and 14,050 Model X vehicles.

In 2018, we delivered a total of 245,240 vehicles: 145,846 Model 3 and 99,394 Model S and X. To put our growth into perspective, we delivered almost as many vehicles in 2018 as we did in all prior years combined.

Our Q4 Model 3 deliveries were limited to mid- and higher-priced variants, cash/loan transactions, and North American customers only. More than three quarters of Model 3 orders in Q4 came from new customers, rather than reservation holders.

There remain significant opportunities to continue to grow Model 3 sales by expanding to international markets, introducing lower-priced variants and offering leasing. International deliveries in Europe and China will start in February 2019. Expansion of Model 3 sales to other markets, including with a right-hand drive variant, will occur later in 2019.

1,010 Model 3 vehicles and 1,897 Model S and X vehicles were in transit to customers at the end of Q4, and will be delivered in early Q1 2019. Our inventory levels remain the smallest in the automotive industry, and we were able to reduce vehicles in transit to customers by significantly improving our logistics system in North America.

Moving beyond the success of Q4, we are taking steps to partially absorb the reduction of the federal EV tax credit (which, as of January 1st, dropped from $7,500 to $3,750). Starting today, we are reducing the price of Model S, Model X and Model 3 vehicles in the U.S. by $2,000. Customers can apply to receive the $3,750 federal tax credit for new deliveries starting on January 1, 2019, and may also be eligible for several state and local electric vehicle and utility incentives, which range up to $4,000. Combined with the reduced costs of maintenance and of charging a Tesla versus paying for gas at the pump – which can result in up to $100 per month or more in savings – this means our vehicles are even more affordable than similarly priced gasoline vehicles.

Tesla’s achievements in 2018 likely represent the biggest single-year growth in the history of the automotive industry. We started the year with a delivery run rate of about 120,000 vehicles per year and ended it at more than 350,000 vehicles per year – an increase of almost 3X. As a result, we’re starting to make a tangible impact on accelerating the world to sustainable energy. Additionally, 2018 was the first time in decades that an American car – the Model 3 – was the best-selling premium vehicle in the U.S. for the full year, with U.S. sales of Model 3 roughly double those of the runner up.

Tesla-Aktie seit 6. Dezember
Tesla-Aktie seit 6. Dezember.

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Aktien

Banken – schon bald zu Tode reguliert

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Was ist das Problem der Banken in Europa? Klar, die Null- und Negativzinspolitik der EZB macht das Kerngeschäft der Banken kaputt, die Kreditvergabe lohnt sich kaum mehr angesichts der inversen Zinskurven und der damit zu Grabe getragenen Fristentransformation (die Banken leihen sich kurzfristig Geld, um es dann langfristig als Kredit zu vergeben). Wenn eine europäische Bank Geld bei der EZB parkt, zahlt sie dafür Negativzinsen – in den USA wäre das undenkbar!

 

Die Krankheit der Banken – kein Geschätsmodell und die hohen Kosten

Das Geschäftsmodell ist also nicht mehr wirklich vorhanden – und das, zumindest im Falle Deutschlands – während einer Hochkonjunktur. Was erst wird passieren, wenn Deutschland nun tatsächlich in eine Rezession rutscht und damit wieder mehr Firmen pleite gehen und so die Banken dann auch noch Kreditausfälle verkraften müssen?

Erschwerend kommt hinzu, dass die Kostenstruktur vor allem der großen Geldinstitute extrem ungünstig ist: man sitzt auf einer teuren, veralteten und ineffzienten IT-Struktur und kann nur an dem bestehenden System weiter herumdoktern – was aber die Kosten eher weiter ausufern läßt. Dazu kommt noch, dass viele Banker auf lukrativen Verträgen sitzen – also versuchen die Banken, Mitarbeiter zu entlassen, besonders in Deutschland, das „overbanked“ ist.

 

Zu Tode reguliert, weil schuld an der Finanzkrise

 

Aber ein ganz gewaltiger Faktor ist auch die Regulierung, besser gesagt die Überregulierung der Banken in Europa. Da müssen ganze Abteilungen, vor allem aber auch die Vorstände, die sich eigentlich um die strategisch Ausrichtung ihrer Bank kümmern sollten, einen großen Teil ihrer Arbeitszeit für aufsichtsrechtliche Regularien investieren.

Das Ganze erinnert schon fast an Kafkas Roman „Das Schloss“: man verheddert sich gewissermaßen im undurchsichtigen Labyrinth der Autoritäten und ist als Banker per se verdächtig, weil die Finanzinstitute doch die Schuld hätten an der Finanzkrise, so der Volksmund. Und die Politik hat das dankbar aufgenommen – und damit von ihrer Mitverantwortung für das Schlamassel abgelenkt. Gewissermaßen werden die Banken nun bestraft durch eine geradezu absurde Regulierungswut!

Diesen Zusammenhang bringt Professor Hans Peter Burghof, Bankenexperte an der Uni Hohenheim, auf den Punkt. Wenn es so weiter geht, so Burghof, werden wir die Banken bald zu Tode reguliert haben:

 

Die ohnehin angeschlagenen Banken werden in Europa zu Tode reguliert

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Aktien

General Electric mit Kursdebakel – eine gute Kaufgelegenheit?

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General Electric war jahrelang schon genug gebeutelt worden. Der Siemens-Konkurrent in den USA ist immer noch ein gigantischer Mischkonzern, aber die Geschäfte laufen seit geraumer Zeit schlecht. Vor einem Jahr wurde die Aktie von General Electric aus dem Dow 30-Index gestrichen, und durch eine Apothekenkette ersetzt. Was für eine Demütigung für die altehrwürdige GE-Aktie. Dadurch verlor GE enorm an Aufmerksamkeit. Der Vorteil für den Gesamtmarkt aber ist: Fällt GE weiter kräftig in den Keller, kann das den Dow nicht mehr nach unten ziehen.

General Electric mit größerem Betrug als Enron?

Da ist es für die Bullen wohl besser, dass die Aktie von General Electric seit einem Jahr nicht mehr im Dow enthalten ist? Denn im Herbst 2018 rauschte sie gewaltig in den Keller. Und jetzt nach einer langen Phase einer „kleinen“ Erholung rauschte sie gestern erneut nach unten. Alleine gestern verlor die GE-Aktie 1,02 Dollar oder 11,3% an Wert. Grund dafür ist ein Whistleblower, der schon den Madoff-Skandal aufdeckte (größtes Schneeballsystem aller Zeiten).

Der Privatermittler Harry Markopolos behauptet nämlich General Electric habe seine Bücher frisiert. In einer ausführlichen Studie behauptet er GE habe Verluste in Höhe von 38,1 Milliarden Dollar verschleiert. Der Betrug bei General Electric sei ein größerer Fall als Enron. Beobachter erinnern sich noch an diesen gigantischen Skandal, der die US-Börse erschütterte. Sein Team habe sieben Monate lang die Bücher von GE analysiert, so Markopolos.

General Electric Aktie seit September 2018

General Electric weist Vorwürfe zurück- Kaufgelegenheit?

 

In einer offiziellen Stellungnahme weist General Electric die Anschuldigungen als „wertlos“ zurück (hier nachzulesen). Auch würde Markopolos mit einem Hedgefonds zusammenarbeiten, der auf fallende Kurse bei GE setzen würde. Gegenüber dem WSJ sagte Markopolos man würde mit einem nicht genannten Hedgefonds kooperieren. Tja, jetzt dürfte wohl ein Rechtsstreit zwischen beiden Seiten folgen? Eine Schlammschlacht? Fest steht nur: Die Börse ist verunsichert. Ist was dran oder nicht an den Vorwürfen? Ist dieser tiefe Kurs von GE eine Kaufgelegenheit, oder wird die Aktie nun in eine lange Phase der „Abwärts-Lethargie“ eintreten, weil auf lange Zeit niemand weiß, ob die Vorwürfe fundiert sind oder nicht?

Auf lange Sicht gesehen (folgender Chart seit 1997) hängt die Aktie derzeit an ihrem Tief aus dem Jahr 2009. Fällt sie darunter, kann es ganz düster werden. Der Chef von General Electric Larry Culp hat gestern jedenfalls für 2 Millionen Dollar GE-Aktien gekauft – offenbar als Vertrauensbeweis des Chefs in die Aktien des Unternehmens, um die Märkte zu beruhigen. Der Kaufpreis lag bei 7,93 Dollar – also unter dem Tagesschlusskurs von gestern Abend. Da hat er ja schon mal einen kleinen Gewinn erzielt (Scherz).

General Electric Aktie seit 1997
Hier die GE-Aktie seit 1997.

General Electric
GE Gelände in Schenectady, New York. Foto: UpstateNYer CC BY-SA 3.0

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Quiz-Frage: Was sieht man in diesem Chart?

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Konnten Sie es erraten nur beim Betrachten des Vorschaubildes zu diesem Artikel? Gut, wir wollen nicht zu viel Spannung aufbauen. Der Chart zeigt seit September 2018 im steigenden Kurs die zehnjährige deutsche Bundesanleihe. Immer mehr Geld rennt in die Staatsanleihe. Der Kurs steigt, und die Rendite fällt. Heute haben wir mal wieder ein historisches Tief von -0,66% in der Rendite. Was für ein Wahnsinn!

Und die beiden fallenden Kurse zeigen die Aktien von Deutsche Bank und Commerzbank. Die Korrelation ist klar erkennbar. Je tiefer die Rendite, desto tiefer auch die Aktienkurse. Denn die EZB wird die Zinsen aller Voraussicht nach weiter senken, und die Zinsmargen der Banken werden somit noch schlechter aussehen. Außerdem indizieren die steigenden Anleihekurse auch die zunehmende Rezessionsangst, welche somit auch auf die Bankaktien negativ einschlägt. Rezession bedeutet mehr Kreditausfälle, weniger Börsengänge usw. Die ohnehin kaum vorhandenen Profite der beiden Banken dürften in einem zunehmend schlechteren Konjunkturumfeld schrumpfen oder sogar ganz aufgefressen werden. So nimmt es der Kapitalmarkt wohl an.

Nur noch 8 Cents ist die Aktie der Deutschen Bank von ihrem Allzeittief aus Juni entfernt. Und die Commerzbank-Aktie, die hatte erst gestern ihr Allzeittief erreicht (eigentlich jeden Tag ein neues), und ist aktuell nur 5 Cent davon entfernt. Also, findet sich irgendwann durch Zufall mal irgendeine Bank aus dem Ausland, der im Vorbeigehen die beiden Schnäppchen namens DB und CoBa aufkauft? Die Ertragsaussichten der Banken dürften auf jeden Fall erst einmal kaum besser werden.

Deutsche Bank und CoBa vs Bundesanleihe

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