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Aktuell: Trump kĂŒndigt 20% Zoll auf alle europĂ€ischen Autoimporte an – Dax und Autotitel verlieren

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Donald Trump macht weiter im Handelskrieg. Ganz frisch droht er via Twitter: Die EU habe die großartigen Firmen und Arbeiter in den USA schon zu lange belastet mit Zöllen und Handelsschranken. Wenn diese nicht beseitigt wĂŒrden, werden die USA 20% Importzoll einfĂŒhren auf alle Autoimporte aus der EU. Und am Ende noch seine Aufforderung an die EuropĂ€er: Baut eure Autos hier bei uns in den USA! So einfach ist also die Lösung. Machen wir doch unsere Fabriken dicht, und produzieren alles in den USA, was die Amerikaner benötigen. Das Leben kann so einfach sein!

Der Dax (Auto-lastiger Index) fÀllt aktuell um 67 Punkte auf 12.500. Der Euro fÀllt um 20 Pips. Die Aktie von Volkswagen rutscht auf einen Schlag um 2 Euro auf 148 Euro. Daimler verliert 70 Cents auf 57,06 Euro. BMW verliert 1 Euro auf 79,50 Euro.

Donald Trump
Donald Trump. Foto: whitehouse.gov

10 Kommentare

10 Comments

  1. leokatz1

    22. Juni 2018 18:20 at 18:20

    …dann mĂŒsste eignetlich die EU 20% Zoll auf alle aus den USA importierten Flugzeuge nehmen. Mal gucken wie das den Flugzeugbauern dort schmecken wĂŒrde. Denn die Schrottkarren aus den USA, die mit Zoll zu versehen, das bringt nix, weil die niemand haben will in Europa.

    • Petkov

      22. Juni 2018 20:55 at 20:55

      Die „Schrottkarren“, die aus den USA importiert werden, heißen unter anderem Mercedes GLx, frĂŒher ML, BMW X5, X6, X3, demnĂ€chst X7 etc. Kaum ein Premium SUV wird in der EU hergestellt.

      • Kupferkopf

        22. Juni 2018 23:20 at 23:20

        Zeigt auch wie kurios das ganze ist. Die Zölle auf Autos in die EU liegt doch jetzt schon bei 10%. Bei einem Mercedes GLE Coupe, 100% made in USA fallen bei der Einfuhr ins „Heimatland“ 10% an. Die meistgekauften Modelle werden doch eh schon bei den Amis zusammengeschraubt, da frage ich mich was der Zirkus soll und warum die Auotaktien ĂŒberhaupt nachgeben…

        Weiters Beispiel: VW wĂŒrde gerne den VW T6 California in den USA verkaufen, Nachfrage wĂ€re da, aber die Steuer bei Einfuhr auf leichte Nutzfahrzeuge ist in den USA schon jetzt viel höhere das der Kaufpreis zu teuer wĂ€re.

        Bleibt weiter spannend wie das weiter geht, im Grund keine Überraschungen wie alles kommt, aber da kann man nur sagen, „denn sie wissen nicht was sie tun!“

        • Petkov

          23. Juni 2018 12:42 at 12:42

          Ich schĂ€tze, die Autoaktien sinken eher wegen der Chinasorgen. Wenn die Chinesen „als Antwort auf Trump“ höhere Zölle auf „amerikanische“ Autos einfĂŒhren, ist es auch schlecht um die renditestarken Modelle der deutschen Hersteller bestellt. Die Chinesen wĂŒrden gleichzeitig Amis und EuropĂ€er bestrafen. Und dann auch noch als „Verteidigung“ verkaufen und sich als Opfer darstellen. Welch gĂŒnstige Ausgangsposition fĂŒr die…

      • Lausi

        23. Juni 2018 08:03 at 08:03

        Diese elenden SUV’s! Kein Wunder, dass diese in den USA hergestellt werden.

        • Petkov

          23. Juni 2018 12:19 at 12:19

          Mit Verlaub Lausi, das hat sich ein bisschen nach „die Trauben hĂ€ngen hoch“ angehört 😉 SUVs sind natĂŒrlich traumhaft, vor allem fĂŒr Vielreisende. FĂŒr Stadtmenschen sind sie logischerweise weniger gut geeignet. Ganz sinnvoll sind SUVs in Ă€rmeren LĂ€ndern: infrastrukturbedingt. Leider können sich nur wenige Einheimische da ein SUV leisten. Zumindest nicht neu. Aber umso wichtiger ist es, dass der Nachschub an gĂŒnstigen Gebrauchten aus dem Westen funktioniert. Ich versuche eher Nachschuberzeuger als Nachschubkonsument zu sein 🙂 Und wenn mich jemand als „elend“ bezeichnen sollte, muss ich es halt ertragen. OsteuropĂ€er sind leidensfĂ€hig 😁

          • Lausi

            24. Juni 2018 07:04 at 07:04

            Lieber Petkov, nach dieser Lehrstunde ĂŒber deutsche Tugenden (womit ich mich natĂŒrlich auf das WM-Spiel beziehe :-), zum Thema SUV nur soviel: Nach meiner Wahrnehmung werden die meisten SUV’s höchst selten mal ĂŒber nicht asphaltierte Straßen bewegt bzw. in lĂ€ndlichen Gegenden eingesetzt. FĂŒr die meisten ist es doch nur ein Statussymbol! Das dabei fehlende Bewusstsein bzw. diese „Egal-Haltung“ ĂŒber den menschengemachten Klimawandel finde ich sehr traurig. O.k. es mag bis zu einem bestimmten Grad auch eine Glaubensfrage sein, aber ich bin zutiefst davon ĂŒberzeugt. Am besten wĂ€re eine weltweite CO2-Steuer, aber dazu wird es wohl leider nie kommen. Ist Ihnen vielleicht wichtig was ihr Nachbar ĂŒber sie denkt, oder definieren Sie sich nur ĂŒber Statussymbole? Was fĂŒr eine traurige und arme Welt… Bitte nicht persönlich nehmen, ich musste nur einmal allgemein darĂŒber „schwadronieren“ Aber Sie wissen ja: Deutsche lieben es dramatisch zu sein – vor allem in der 95.-sten Minute 🙂

          • Petkov

            24. Juni 2018 10:12 at 10:12

            Wie gesagt, Lausi: in den LĂ€ndern, wo ich oft unterwegs bin, ist ein SUV vor allem eine Notwendigkeit und erst dann ein Statussymbol. Zu den deutschen Tugenden gehört ĂŒbrigens auch eine oft gespielte, aufgesetzte politische und ökologische Korrektheit: fĂŒr den Besitz eines SUVs muss man sich fast schon rechtfertigen und sich mit der Frage nach angeblich unnötigen Statussymbolen beschĂ€ftigen. Statussymbole haben was mit GeltungsbedĂŒrfnisen zu tun, die bei Fußballfans wie Ihnen ebenfalls besonders stark ausgeprĂ€gt sind. Sie erleben höchste GlĂŒcksgefĂŒhle, weil eine „deutsche“ Mannschaft, vollgespickt mit AuslĂ€ndern wie mir, einen viel schwĂ€cheren und bescheideneren Gegner glĂŒcklich in letzter Sekunde besiegt hat. Das ist ein subjektives GeltungsbedĂŒrfnis. Genauso wie bei den Menschen, die trotz guter Straßen gerne SUVs fahren. Aber bei denen ist die grĂ¶ĂŸere Fahrfreude, weitaus höhere Sicherheit und der unvergleichliche Komfort durchaus auch objektiv. Fußballemotionen sind dagegen immer nur subjektiv: Tugenden haben auch die tapferen Schweden gegen einen ĂŒbermĂ€chtigen Gegner gezeigt, wurden aber nicht dafĂŒr belohnt.

            Aber natĂŒrlich habe ich mich ebenfalls ĂŒber den deutschen Sieg gefreut und hoffe, dass es so weiter geht.

          • Lausi

            25. Juni 2018 05:31 at 05:31

            Lieber Petkov: In Ihrem Post sagen Sie durchaus wahre Dinge – insbesondere ĂŒber das GeltungsbedĂŒrfnis. FĂŒr mich hat dieses GeltungsbedĂŒrfnis viel mit Selbstbewusstsein / SelbstwertgefĂŒhl und Minderwertigkeitskomplexen zu tun, und kaum einer – auch ich nicht – ist davor gefeit. Aber heutzutage scheint mir das irgendwie ĂŒbertrieben zu sein, und jeder scheint sich nur noch darĂŒber zu definieren, wie viel er auf dem Bankkonto hat. Ich gebe Ihnen noch ein anderes Beispiel: Wie wichtig ist es heute geworden von welcher Marke die getragenen Klamotten sind – insbesondere unter Jugendlichen. Ich bin froh darĂŒber, dass das zu meiner Schulzeit (Jahrgang 59) noch kein Thema war!

            Was meine Bemerkungen zur Fußball-WM betrifft: Ganz ernst waren sie nicht gemeint, und ich bin weder ein Nationalist noch ein ausgeprĂ€gter Fußball-Fan. Ich lebe – so wie Sie – schon seit Jahrzehnten im Ausland (SĂŒdamerika), was ja durchaus den Horizont erweitern kann. Solange ich in Deutschland gelebt habe, hat mir meine deutsche NationalitĂ€t eigentlich nie etwas besonderes bedeutet, die ich im Übrigen genetisch auch nur zur HĂ€lfte in mir trage. Aber hier im Ausland bin ich schon ein StĂŒck weit stolz auf meine deutsche NationalitĂ€t, und sehe durchaus auch die positiven Eigenschaften dieses Völkchens. Überlegen fĂŒhle ich mich deswegen aber nicht, und es mindert auch nicht meine Liebe und Hochachtung zu anderen Ethnien, Kulturen und LĂ€ndern. Und was mein WM-Interesse betrifft, so habe ich mich ein StĂŒck weit von meiner 20-jĂ€hrigen Tochter anstecken lassen, die zu einer Expertin dieser WM geworden ist, und dem deutschen Sieg entgegen gefiebert hat. Übrigens ist meine Tochter nur zur HĂ€lfte Deutsche, und dĂŒrfte sich mehr als Peruanerin – da hier aufgewachsen – statt als Deutsche fĂŒhlen 🙂

  2. Petkov

    25. Juni 2018 12:52 at 12:52

    Heey Lausi!

    Sie leben in Peru? Wie schön! Ein atemberaubendes Land, steht ziemlich weit oben auf meiner Reiseliste. Meine herzlichen GlĂŒckwĂŒnsche!

    Zu Ihrem „Nationalismus“: alles Quatsch, nicht mal mit einer Hirnzelle hĂ€tte ich Ihnen jemals sowas „vorgeworfen“. SelbstverstĂ€ndlich sind Sie kein Nationalist, der Begriff wird vor allem in Deutschland so oft missbraucht, da mache ich ganz sicher nicht mit.

    Ich wollte nur sagen, dass manche Menschen gerne „fette Karren“ fahren, andere geben viel Geld fĂŒr Sportveranstaltungen aus und oft werden beide Gruppen von Ă€hnlichen BedĂŒrfnissen angetrieben. Das mit Ihrer Tochter finde ich sĂŒĂŸ und ist fĂŒr mich ein Grund mehr, der DFB-Elf die Daumen zu drĂŒcken.

    Zum Thema SUV: so ein KFZ wĂ€re in Peru ebenfalls nicht verkehrt oder? 🙂 Bin ĂŒbrigens ebenfalls jemand, der fest von der beschleunigenden Wirkung der Industrie auf den Klimawandel ĂŒberzeugt ist. In meinem Land gelte ich als ein unmöglicher und nerviger „Öko“. Aber leider weiß ich auch, dass eine „SUV-Hetze“ nicht mal marginal das eigentliche Problem lösen kann. Da sind ganz andere AnsĂ€tze vonnöten, aber das Thema ist breit wie der Ozean, das können wir jetzt nicht ausdiskutieren.

    Jedenfalls wĂŒnsche ich Ihnen alles Gute, bleiben Sie gesund, halten Sie die deutsche Fahne in Peru hoch und fiebern Sie mit Ihrer Tochter mit.

    Beste GrĂŒĂŸe

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Mindestsicherung: So ungleich ist Deutschland – schauen Sie hier, wie Ihr Bundesland da steht

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Deutschland versucht unter anderem durch Maßnahmen wie den LĂ€nderfinanzausgleich die LebensverhĂ€ltnisse zwischen den BundeslĂ€ndern so gut es geht anzugleichen. Das sagt aber nichts darĂŒber aus, wie intelligent die schwachen BundeslĂ€nder die ihnen zugewiesenen Gelder verwenden. Die soziale Ungleichheit kann man in den folgenden Zahlungen gut ablesen.

Sie zeigen die Zahl und die VerĂ€nderung der Anzahl von BĂŒrgern, die auf soziale Mindestsicherung (Hartz 4, Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Sozialhilfe) angewiesen sind. Die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg stehen traditionell schlecht da. Dies ist nachvollziehbar, da Mindestsicherungs-Bezieher tendenziell eher in StĂ€dten leben als auf dem Land. Von daher werden StĂ€dte und Stadtstaaten in der Regel höhere Quoten haben als FlĂ€chenlĂ€nder.

Auffallend ist aber das Nord-SĂŒd-GefĂ€lle. Bayern und Baden-WĂŒrttemberg haben dank wirtschaftlicher StĂ€rke mit 4,9% und 5,6% extrem niedrige Quoten an Mindestsicherungs-Beziehern. In Berlin (17,7%), Bremen (18%) und Hamburg (13,4%) ist sie am Höchsten. Nordrhein-Westfalen als Bundesland mit der grĂ¶ĂŸten Bevölkerung hat eine hohe Quote von 11,7%. Dort hat man 2,1 Millionen Menschen mit Mindestsicherungs-Bezug, wĂ€hrend es in Bayern nur 0,6 Millionen sind.

In allen BundeslĂ€ndern ist die Zahl der Bezieher von 2016 auf 2017 gesunken, im Schnitt um 3,5% (7,6 Millionen Bezieher). Sachsen und Brandenburg weisen mit -7% und -7,1% die stĂ€rksten RĂŒckgĂ€nge auf. Bremen ist am SchwĂ€chsten mit nur -0,1%. Das Statistische Bundesamt erwĂ€hnt ausdrĂŒcklich Zitat: Überdurchschnittlich ging die Anzahl der EmpfĂ€ngerinnen und EmpfĂ€nger sozialer Mindestsicherungsleistungen gegenĂŒber dem Vorjahr in den neuen BundeslĂ€ndern (einschließlich Berlin) zurĂŒck (-6,0 %). Im frĂŒheren Bundesgebiet waren 2,6 % weniger Menschen auf entsprechende Leistungen angewiesen.

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CumEx: Der 55 Milliarden Euro-Steuerraub – Kronzeuge im Interview (VIDEO)

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CumEx ist inzwischen vielen als Oberbegriff gelÀufig. Die Details sind kompliziert. Letztlich geht es darum den Fiskus zu tÀuschen, in dem man sich einen einmaligen Steuer-Erstattungsanspruch mehrfach auszahlen lÀsst. Dazu braucht man viel Startkapital, um Aktien rund um den Dividenden-Termin verleihen und handeln zu können. Nach den gestern veröffentlichten Recherchen von Correctiv, Zeit, NDR und vielen auslÀndischen Redaktionen betrÀgt der Schaden europaweit 55 Milliarden Euro.

Deutschland ist das am stĂ€rksten ausgebeutete Opfer (die Steuerzahler) mit 31 Milliarden Euro Schaden, aber auch DĂ€nemark und Frankreich sind stark betroffen. Gestern Abend hat das NDR-Magazin Panorama nun den Kronzeugen in Deutschland zu Wort kommen lassen. Er allein hat 50 Millionen Euro mit diesem Betrug verdient, und plaudert nun Details aus. Auch haben die Reporter vorgetĂ€uscht MilliardĂ€re zu sein, und haben so in London Investmentbanker vor versteckten Kameras dazu gebracht ein Angebot einzuholen, mit dem man auch jetzt noch europaweit CumEx-Abzocke betreiben kann. Schauen Sie alles hier im 30minĂŒtigen Video.

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Realzins seit 2016 negativ – deutsche Sparer verlieren 102 Milliarden Euro

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Zwei Effekte sorgen sorgen dafĂŒr, dass die Sparguthaben der Deutschen immer mehr an Wert verlieren, auch wenn die Zahl auf dem Konto nicht kleiner wird. Erstens bleiben die Zinsen wie angenagelt an der Null-Linie. Und zweitens ziehen die Verbraucherpreise immer weiter an, womit der Realzins (Zinsen abzĂŒglich Inflation) immer weiter ins Negative rutscht. Das zeigt die folgende Grafik. Laut comdirectbank-Statistik ist der Realzins fĂŒr deutsche Sparer seit 2016 negativ.

Und weil die Inflation ihn immer weiter ins Minus drĂŒckt, nimmt der negative Realzins auch ganz aktuell immer mehr an Fahrt auf. Alleine im 3. Quartal lag der Sparer-Verlust bei 10,8 Milliarden Euro – das sind 130 Euro Verlust pro BundesbĂŒrger nur in einem Quartal! Dieser Rekord ĂŒbertrifft den Rekord aus dem Vorquartal, wo es noch -9,8 Milliarden Euro waren. Auf die lange Sicht wirkt sich dieser Realzins-Verlust erst so richtig aus! Denn seit Ende 2010 haben die Deutschen insgesamt 102,2 Milliarden Euro verloren, indem sie ihr Geld in Sparprodukte investierten, deren Verzinsung unterhalb der Inflationsrate lag.

Wir haben darauf schon mehrfach hingewiesen. Ganz langfristig macht sich das erst bemerkbar, wenn sich viele Menschen in 20 oder 30 Jahren ihre privaten AltersvorsorgeplĂ€ne auszahlen lassen. Die Erlöse werden dramatisch geringer sein als gedacht. Hier noch mehr Details von der comdirect im Wortlaut (sicher auch nicht ganz uneigennĂŒtzige Aussagen der Bank):

Haupttreiber fĂŒr den neuen Negativrekord beim Realzins ist die Inflation. Mit 2,1 Prozent ist sie gegenĂŒber den vorherigen Quartalen nochmals gestiegen und erreicht damit den höchsten Quartalswert seit Ende 2011. Gleichzeitig bleiben die Zinsen fĂŒr Tagesgeld, Festgeld und Spareinlagen mit durchschnittlich 0,18 Prozent im dritten Quartal auf einem historischen Tiefstand. GegenĂŒber den vorherigen Quartalen sind sie sogar nochmals leicht gesunken. Der sogenannte Realzins, also der effektive Zinssatz nach Abzug der Inflation, liegt damit im dritten Quartal mit minus 1,92 Prozent auf einem Rekordtief. „NatĂŒrlich ist es sinnvoll, einen Teil des Ersparten kurzfristig verfĂŒgbar zu halten. Sparer sollten jedoch bedenken, dass der Preis fĂŒr diese FlexibilitĂ€t ein schleichender Wertverlust ist“.

„Überlegen Sie sich genau, welchen Teil ihres Ersparten Sie fĂŒr unerwartete Ausgaben verfĂŒgbar halten mĂŒssen und ĂŒberprĂŒfen Sie regelmĂ€ĂŸig, wie oft Sie diesen Teil wirklich gebraucht haben. Der Rest sollte in den langfristigen Vermögensaufbau investiert werden – und hier fĂŒhrt in der aktuellen Nullzinsphase an Wertpapieren kein Weg vorbei!“ Einen guten Start in die Geldanlage mit Wertpapieren bieten SparplĂ€ne ab 25 Euro monatlich sowie Tools wie die digitale Vermögensverwaltung cominvest.

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