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Aktuell: Trump mit „wichtiger Ankündigung“ zu Nordkorea

Donald Trump wird heute nach einem Treffen mit den Ministerpräsidenten Südkoreas und Japans eine „wichtige Ankündigung“ zu Nordkorea machen..

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am

FMW-Redaktion

Donald Trump wird heute nach einem Treffen mit den Ministerpräsidenten Südkoreas und Japans eine „wichtige Ankündigung“ zu Nordkorea machen („the president will make an important announcement today about the continuation of our efforts to resolve this problem with North Korea short of war.“). Das hatte der national security advisor (Oberster Sicherheitsberater) McMaster in einem Interview mit CNN angekündigt:

Trump sagte dann gegenüber Reportern, dass er die Sanktionen gegenüber Nordkorea ausweiten werde: „We will be putting more sanctions on North Korea“, so Trump.

Vize-Präsident Mike Pence hatte kurz zuvor gegenüber dem Sender „Fox“ betont, dass er bei einem gestrigen Treffen mit dem chinesischen Aussenminister klar gemacht habe, dass die USA ein stärkeres Engagement seitens China erwarten:

“I met yesterday with the foreign minister of China and we made it very clear that we expect them to do more“.

Gleichwohl wolle man keine militärische Option („we don’t want a military option“).

Unklar ist, was Trump meint, wenn er sagt, dass er neue Sanktionen gegen Nordkorea verhängen wolle. Da es keinen wirklichen Kontakt zwischen den USA und Norrdkorea gibt, meint Trump wohl, dass er die UN auffordern werde, neue Sanktionen gegen Nordkorea zu verhängen – was die UN kürzlich ja explizit zurück gewiesen hatte nach dem Missile-Test durch Nordkorea..

Inzwischen ist bekannt geworden, dass US-Finanzminister Mnuchin um 21Uhr deutscher Zeit eine Presseerklärung geben wird, um 22.30Uhr dann der UN-Botschafter – vermutlich stehen beide Termine im Zusammenhang mit Nordkorea..


Foto: whitehouse.gov

2 Kommentare

2 Comments

  1. lucki

    22. September 2017 08:28 at 08:28

    Trump ergeht sich in Geschwätz. China pfeift aus sein Gerede.
    Der kleine dicke Kim hat Trump und die USa mit ihren eigenen Mitteln eingeseift: Drohungen. Keiner weiß sicher ob er nicht ein paar schmutzige Bömbchen hat. Von der Sorte die die USA völkerrechtswidrig schon in Hiroshima und Nagasaki eingesetzt hatten. Vor 72 Jahren.
    Wer in dieser Welt der Ami-Verbrecher auf Nummer sicher gehen will muß Atomwaffen vorhalten.
    Das ist der einzige Schutz gegen diese wild gewordenen Cowboys.

  2. Christoph

    22. September 2017 10:47 at 10:47

    die Nordkorea geschichte wird doch von den großen Playern geschickt gespielt. Je näher an der Eskalation, desto mehr kann man machen. THAAD-Raketen in Südkorea, neue Waffendeals etc. … bisher läuft es doch rund für die Interessen der USA. Hoffe, dass das aber nicht aus dem Ruder läuft. Riskantes Machtspiel um die große Geo-Politik: USA vs. China vs. Rußland. Nordkorea ist die Spielfigur dabei.

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So sehr weichen Preise in der EU ab – vier EU-Partner mit riesigen Unterschieden

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am

Die Preise für private Konsumausgaben innerhalb der EU weichen dramatisch voneinander ab. Das ergibt eine heutigen Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes. Die Preise in Dänemark sind 37,9% höher als der EU-Durchschnitt (Spitzenwert!). In Bulgarien liegen die Preise 49,4% unter dem Schnitt (schlechtester Wert). Auch Polen und Tschechien sind mit -42,6% und -29,2% relativ günstige Länder!

Deutschland liegt 4,3% über dem EU-Schnitt. Die Grafik zeigt es. Skandinavien ist grundsätzlich eben ein sehr teures Pflaster, dazu natürlich auch Luxemburg. Erstaunlich ist, dass Irland mit +27,3% das zweit teuerste Land im Vergleich ist (Insel-Lage + Wirtschaftsboom?). Aber jetzt kommt der Oberhammer. Man schaue auf vier Länder außerhalb der EU, in direkter Nachbarschaft. Zitat Statistisches Bundesamt:

Bei den europäischen Staaten außerhalb der EU war das Preisniveau im Vergleich zum EU-Durchschnitt in Island (+56,1 %), in der Schweiz (+51,9 %) und in Norwegen (+47,7 %) am höchsten. Sehr viel niedriger war es in der Türkei (-56,6 %), bedingt durch den stark veränderten Wechselkurs der türkischen Lira zum Euro.

Preise innerhalb der EU

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Demografiewandel bremst Wirtschaft bis 2035, drei Bundesländer große Verlierer

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Der Demografiewandel bringt laut ifo-Institut (heutige Veröffentlichung für die Bertelsmann-Stiftung) einen massiven Arbeitskräftemangel. Untersucht hat man einen Zeitraum bis zum Jahr 2035. Am Schlimmsten betroffen sein sollen die Bundesländer Saarland, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Das jahresdurchschnittliche Wirtschaftswachstum der Bundesländer in den Jahren 2018 bis 2035 werde bei diesen drei Bundesländern sogar ein Minus aufweisen, und zwar -0,2%, -0,1% und -0,2%.

Dass zum Beispiel ostdeutsche Bundesländer auch nur zu den strukturschwachen westdeutschen Regionen aufschließen können, wird von der Studie arg bezweifelt. Ganz vorn erwarte man beim Wirtschaftswachstum bis 2035 die Stadtstaaten Berlin und Hamburg sowie Baden-Württemberg und Bayern. Die regionalen Unterschiede bei der Wirtschaftskraft sowie beim Lebensstandard würden in den kommenden Jahren somit deutlich zunehmen. Man müsse sich von der Vorstellung verabschieden, dass regionale Wohlstandsunterschiede in überschaubarer Zeit abgebaut werden können. Auch die Schere zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland werde sich deswegen nicht weiter schließen, so die Aussage der Studie.

Selbst wenn die ostdeutschen Flächenländer lediglich bis zu den strukturschwachen westdeutschen Ländern aufholen wollten, bräuchten sie Produktivitätssteigerungen, die in einigen Ländern zwei- bis dreimal so hoch ausfallen müssten wie in den vergangenen zehn Jahren. Das ist wohl als nicht realistisch einzuschätzen, so die Studie. Erforderlich wäre auch langfristig eine deutlich stärkere Ausrichtung der Politik auf die Stärkung des Wachstums, insbesondere durch vermehrte Innovationen. Ob die Politik hierfür die Kraft aufbringen kann, sei allerdings fraglich.

Hier finden Sie die vollständige Studie auf 72 Seiten.

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Aktuell: Trump nennt konkreten Grund für Absage des Iran-Angriffs

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Ganz aktuell hat Donald Trump (nach dem Aufstehen kommt die aktive Twitter-Phase) verkündet, warum er gestern Abend die schon gestartete Militär-Aktion gegen den Iran in letzter Sekunde gestoppt hat. Und ja, soll man ihm die Begründung glauben? Entscheiden Sie selbst. Denn es klingt mehr als honorig.

Denn Trump sagt der Iran habe ja nur eine unbemannte Drohne der USA abgeschossen. Dann während des Angriffs (man sei bereit zur Rache gewesen) habe er seine Generäle gefragt, wie viele Iraner dabei ums Leben kommen würden. 150 war die Antwort. 10 Minuten vor der Ausführung des Angriffs habe er ihn dann abgeblasen. Denn, so Trump, 150 Menschenleben seien nun mal nicht verhältnismäßig im Vergleich zu einer unbemannten Drohne.

Wie wahr, möchten wir da sagen. Ist Donald Trump also ein mehr als honoriger Oberbefehlshaber, der mit klarem Kopf und Sinn für Gerechtigkeit Menschenleben verschont? Bilden Sie sich dazu gerne selbst Ihre Meinung. Auch sagt Trump, dass er es mit einem Angriff nicht eilig habe. Denn das US-Militär sei nun (dank ihm?) wieder erneuert, neu, und bereit einzugreifen. Es sei das beste Militär in der Welt. Die Sanktionen würden den Iran hart treffen, und letzte Nacht seien sie noch mal ausgeweitet worden. Der Iran könne niemals eine Atomwaffe haben, nicht gegen die USA, und nicht gegen die Welt.

Donald Trump
Donald Trump. Foto: James N. Mattis – 180528-D-SV709-0123 CC BY 2.0

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