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Aktuell: Trump twittert – „Handelskriege sind gut und einfach zu gewinnen“

FMW-Redaktion

Donald Trump soeben mit einem Tweet, der einmal mehr zeigt, dass er nicht wirklich verstanden hat, wie Wirtschaft funktioniert:

https://twitter.com/realDonaldTrump/status/969525362580484098

Fakt ist doch: die USA verlieren kein Geld durch Handel, sondern die Amerikaner leben, weil sie die dominante Supermacht sind, über ihre Verhältnisse! Man konsumiert praktisch nur noch (das war in der Spätphase des Römischen Reichs ebenso) und muß eben, um konsumieren zu können, die Waren importieren, die man selber nicht produziert oder produzieren will. Das funktioniert nur, wenn diejenigen Länder, die in die USA ihre Waren exportieren, eben auch die negative Handelsbilanz der USA zwischenfinanzieren, indem sie (über Anleihen) die Schulden der Supermacht kaufen!

Daher wäre es doch mal sinnvoll für das nichtamerikanische Ausland, die Schulden der Amerikaner nicht mehr zu kaufen, dann könnten sich nämlich die USA ihre negative Handelsbilanz schlicht nicht mehr leisten und müßten selbst wieder produzieren statt nur zu konsumieren!

Was wir jetzt bräuchten, um das Problem in den Griff zu kriegen, ist nichts anderes als ein Käufer-Boykott gegenüber amerikanischen Schulden!

Der Dollar gibt übrigens nach dem Tweet Trumps deutlich nach..Dollar-Yen fällt auf den niedrigsten Stand seit November 2016, Euro-Dollar wieder über der 1,23..



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6 Kommentare

  1. Avatar
    Hans-Joachim Koch

    Google nicht mehr nutzen und Facebook reicht

  2. Trade des Tages – köstlich, kann gut schmecken…
    Ich bin momentum long im Gold.
    Is ja alles schnelllebig – hab`da gestern kommentiert:
    Indexes runterrasselnd.
    Bin auch im Dax Trade von Rüdiger Born!

  3. 1929 lässt grüssen…diesmal per Tweet.

    Und bis 1939 wird es diesmal vielleicht gar nicht dauern. Ein „Spiel“, das niemand gewinnen kann, selbst die 0,001% nicht. Wo bleibt die Vernunft?

  4. Trump hat Recht. Die USA können Handelskriege leicht gewinnen!

    Im Übrigen: Handelskriege gibt es permanent, sie wurden nur schon lange nicht mehr so genannt und viel diplomatischer ausgetragen. Trump nennt das Kind eben nur beim Namen und setzt den Hebel direkt an.

  5. Wenn es nicht so traurig wäre müßte man ja schon fast lachen! Mr. President macht doch alles gut. Ein blöder Tweet und schon gibt der Dollar nach-ganz in seinem Sinne. Die Ausländer kaufen doch ohnehin die Staatsanleihen und finanzieren damit die Trump´sche Schuldenpolitik-ganz in seinem Sinne. Wenn Mr. Powell weiterhin so agiert wie die letzten Tage wird er eben von Mr. President aus seinem Amt rausgemobbt – kann doch nicht sein, dass dieser FED-Chef Zinsen erhöht, damit den Dollar stärkt und gleichzeitig die Aktienmärkte schwächt-NICHT in Sinne von Mr. President. Es würde mich überhaupt nicht wundern wenn der Trump´sche Protzektionismus noch massiver vorangetrieben wird und er am Ende des Tages einen massiven militärischen Konflikt anzettelt – machen die Amis doch schon immer so! Und was macht die EU. OH, die Inflation zieht nich so an wie erwartet. Macht ja nichts. Ehe wir die Banken stärken um den zu erwarteten Crash halbwegs wirtschaftlich zu überleben, pumpen wir doch weitere Gelder in die ohnehin schon kaputten Märkte der südlichen europäischen Länder (Mit den Schuldverschreibungen aus den Staatsanleihen kann man ja dann die Büros der EU tapezieren, damit sie wenigstens für irgendwas gut sind) Am Ende werden wir alle dafür zahlen und die Politiker werden uns erklären, dass das ja nicht vorhersehbar war. Echt zum Kotzen!

    1. Ja Kritisch. In der derzeitigen internationalen politischen Landschaft, in der Regierungschefs wie Trump, Putin oder Erdogan egomanisch rücksichtslos ihr Machtstreben durchsetzen (Syrien, Protektionismus, Cyberattacken u.s.w.), bräuchte es auf der Gegenseite (EU) jemanden, der gegenhält. Und nicht durch Wegducken oder Aussitzen darauf hofft, dass sich die Gegner selbst zerfleischen. Diese Strategie hat eine zeitlang funktioniert, jetzt nicht mehr und so wird man ruckzuck zum wehrlosen (zahlenden) Spielball. Gruß

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