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Aktuell: Trump verpasst China 10% Zoll auf weitere 300 Milliarden Dollar Importe, Dow stürzt 350 Punkte ab

Claudio Kummerfeld

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Und da ist er wieder, Donald the Trump. Ganz aktuell tweetet Donald Trump drauf los. Die Handelsgespräche mit China sind offensichtlich nicht so verlaufen, wie er sich das vorgestellt hat. In einem freundschaftlich satirischen Ton tweetet er, dass China in großem Umfang Agrarprodukte von den USA kaufen wollte, was aber nicht geschehen sei. Und so geht es weiter. Man werde weiter nett verhandeln. Und ach ja, übrigens. Man werde ab 1. September einen zusätzlichen „kleinen“ 10% Zoll auf weitere 300 Milliarden Dollar an Importvolumen aus China einführen, so Trump. Und zack, das sitzt! Der Dow Jones stürzt in den letzten Minuten 350 Punkte in den Keller, der Dax verliert 140 Punkte!


Der Dow seit Dienstag.

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Lausi

    1. August 2019 20:11 at 20:11

    Genau das habe ich mir gedacht: Trumpi-Boy wollte nur deswegen eine saftige Zinssenkung, weil er diese als Puffer für seine Zollentscheidung brauchte. Was für ein durchsichtiges Spiel.

  2. Avatar

    kritisch on fire

    1. August 2019 20:21 at 20:21

    Alles Trump´sche Wahltaktik!
    Jetzt mal runter mit den Märkten um:
    1. Der FED weitere Zinssenkungsschritte zu verpassen.
    2. Das Feld für die Wiederwhl zu bestellen.
    Es folgt:
    1. Die FED wird noch um 50 Basispunkte senken.
    2. Wie von Geisterhand ensteht ein Deal mit China – natürlich rechtzeitig in der heißen Phase des Wahlkampfs.
    Die Märkte steigen wieder, Trump ist der größte Präsident und Dealmaker vere und wird natürlich seine 2. Amtsperiode antreten.
    Ich für meinen Teil werde mich in meinem Trading so weit wie nur irgendwie möglich von Indizes und USD-Paaren fernhalten.
    Warum verhindert eigentlich kein Mensch solche Marktmanipulationen-dagagen ist ja der Dieselskandal ein Kindegeburtstag und da red isch noch gar nicht von politischen und wirtschaftlichen Strafmaßnahmen gegen div. Staaten!

    • Avatar

      Marcus

      1. August 2019 22:00 at 22:00

      Da könnten Sie durchaus recht haben das es genau so läuft. In den letzen Jahren war und ist es wirklich schwierig noch vernünftig zu investieren, und ob an den Börsen überhaupt noch Fundamentaldaten gehandelt werden, wage ich sehr zu bezweifeln. Ich glaube Börse läuft mittlerweile danach wer am weitesten die Klappe aufreist.

    • Avatar

      Ranzentier

      1. August 2019 22:39 at 22:39

      Beim zweiten Punkt gebe ich recht. …Ich frage mich das auch immer warum Trump derartiges auf Twitter veröffentlichten darf und Musk zum beispiel nicht…Es ist perfide…Ich würde so etwas grds. Verbieten. Das Trump einen Deal mit China macht sehe ich dagegen als unmöglich. ..Es gehört auch China dazu…und die werden nicht zustimmen. ..

  3. Avatar

    leftutti

    1. August 2019 21:47 at 21:47

    Da hat der Hanswurst den CNH aber mal schön abgewertet, während ihn die Meister der Nullzinspolitik in Japan verfluchen werden 😂 😂 😂

    Die Goldis jubilieren derweil (@Goldi, Sie persönlich meine ich nicht damit), die Aktienbullen und das Volk werden bald wieder röhren und brüllen: Buy the dip! Great again! Buy the dip! Send her back!

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Finanznews

Aktienmärkte: Bis US-Wahl jede Rally „gedeckelt“? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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am

Ist von nun an jede Rally der Aktienmärkte „gedeckelt“, solange die Unsicherheit über den Ausgang und die Folgewirkungen der US-Wahl besteht? So sieht es zumindest die US-Großbank Goldman Sachs. Entscheidend ist vor allem, ob Trump im Vorfeld der Wahl doch noch sagt, dass er auch eine Niederlage akzeptieren würde – was jedoch aufgrund seiner konstanten Kritik an der Briefwahl in den USA eher unwahrscheinlich ist. Gerade angesichts der deutlich steigenden Zahl an Brief-Wählern dürfte die Fersehdebatte zwischen Biden und Trump heute besondere Bedeutung haben, und wenn Biden keine schlechte Figur machen sollte, wäre das für die US-Demokraten schon ein wichtiger Punktsieg. Die Aktienmärkte sind im Vorfeld der Debatte nervös und zappeln hin und her..

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Rüdiger Born: Chancen im Nasdaq

Rüdiger Born

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Aktienmärkte: Dänemark, der Börsenstar des Jahres

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Jeden Tag blicken wir gespannt auf die Aktienmärkte in den USA, um an der Wall Street die wundersame Rally der Hightechwerte zu verfolgen. Apple, Amazon und Co haben den Nasdaq zu einem Highflyer gemacht, dessen Performance aufgrund von nur sieben Titeln die Indizes der Welt in den Schatten gestellt hat.

Aber relativ unbemerkt gibt es in Europa einen der kleinsten Aktienmärkte, der sogar in Schlagweite zur Technologiebörse in den USA geblieben ist: der OMX in Dänemark.

Aktienmärkte: Der dänische Leitindex trotzt Corona

Dänemark ist nicht nur ein relativ kleines Land in Europa mit gerade einmal 5,8 Millionen Einwohnern, auch umfasst der Leitindex OMX Copenhagen nur 20 Aktien. Was ihn aber nicht davon abgehalten hat, sich im Coronajahr an die Performance-Spitze der größeren Aktienmärkte der Welt zu setzen. Zum Ende letzter Woche ergab sich dabei folgende Performance zum 1.1. 2020:

OMX Kopenhagen + 16,9 Prozent
CSI China + 11,6 Prozent
S&P 500 + 0,5 Prozent
Dax – 9,1 Prozent
Einzig der Nasdaq 100 lieferte mit plus 22 Prozent noch etwas mehr. Allerdings spielt auch der Wechselkurs noch eine Rolle und da hat die dänische Krone gegenüber dem Euro sogar noch etwas aufgewertet.

Gründe für das gute Abschneiden

Da ist zum einen die Entwicklung von COVID-19 in dem skandinavischen Land zu nennen. Aufgrund eines frühen Lockdowns litt das Land nicht so sehr unter den ökonomischen Folgen der Pandemie, das dänische Bruttoinlandsprodukt verlor im zweiten Quartal um 6,9 Prozent, weniger als der Durchschnitt in Europa (-12,1%), aber auch weniger als Deutschland oder den USA (-9,7%/9,5%). Hinzu kommen die weltweit üblichen Rettungspakete, die auch die dänische Regierung verabschiedet hat. Alles das wäre aber nicht in der Lage, den Index so zu „pushen“ – es ist vielmehr die Zusammensetzung des Leitindex in Dänemark.

Es sind eine Reihe von Pharma- und Biotechfirmen, die im Index sehr dominant vertreten sind und die von der Pandemie im Besonderen profitiert haben: Der weltgrößte Insulinhersteller Novo Nordisk, die Medizintechnikfirma Ambu, Coloplast, Genmab, CHR Hanssen und Novozymes, Firmennamen, die in unseren Breiten nicht allzu bekannt sind. Damit kommen die Gesundheitsfirmen auf die Hälfte der Marktkapitalisierung des Index in Höhe von 370 Millionen Euro. Dennoch ganz schon imposant im Vergleich zu unserem DAX, dem Leitindex in einem Land mit 83 Millionen Menschen, der gerade eine gute Billion Euro auf die Wage bringt.

Ein großer Nachteil eines Engagements ist damit schon erklärt, denn man fokussiert sich dann ziemlich stark auf eine Branche mit wenigen Titeln. Zumal die Unternehmensbewertung durch die Hausse deutlich nach oben gegangen ist. KGVs von 22 (Novo Nordisk) bis hin zu 60 (Genmab) oder 110 (Ambu) zeigen ein weiteres Gefahrenmoment auf. Aber die Wachstumsstory ist noch intakt und der dänische Index ist noch wenig auf dem Radar internationaler Fonds gesichtet – anders als etablierte Aktienmärkte dieser Welt. Natürlich gibt es zu Zeiten von Corona auch Verlierer im OMX, wie den Bürodienstleisters ISS, die Danskebank oder die Brauerei Carlsberg. Diese vermochten es aber nicht, die Performance des Index arg zu dezimieren.

Fazit

„We Are Red We Are White, We Are Danish Dynamite“, lautete einmal ein Song des fußballbegeisterten Dänemark, insbesondere beim Gewinn des Europameistertitels 1992 in Schweden. Ausgerechnet gegen den damals amtierenden Weltmeister Deutschland. Scheint so, als ob für die Börse des kleinen nordischen Landes in diesem Jahr auch wieder so ein kontinentaler Titel möglich ist.

Der Index OMX ist der heimliche Star der Aktienmärkte Europas

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