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Aktuell: Trump will Recht auf US-Staatsbürgerschaft bei Geburt in USA ändern!

Es wäre geradezu eine Revolution: Donald Trump will, dass die Geburt in den USA nicht mehr automatisch dazu führt, die amerikanische Staatsbürgerschaft zu erlangen – das berichtet das Washingtoner Insider-Magazon „Axios“, das Trump interviewt hat (das vollständige Interview erscheint in den USA am Sonntag):

Trump im Wortlaut:

„We’re the only country in the world where a person comes in and has a baby, and the baby is essentially a citizen of the United States … with all of those benefits. It’s ridiculous. It’s ridiculous. And it has to end.“

Dabei heißt es in der US-Verfassung (14th Amendment):

„All persons born or naturalized in the United States, and subject to the jurisdiction thereof, are citizens of the United States and of the State wherein they reside.“

Offenkundig will Trump die Abschaffung des Geburts-Rechts durch eine Exekutivorder erreichen:

„It was always told to me that you needed a constitutional amendment. Guess what? You don’t.“
„You can definitely do it with an Act of Congress. But now they’re saying I can do it just with an executive order.“

Und Trump weiter:

„It’s in the process. It’ll happen … with an executive order.“

Das wird für heftige Turbulenzen sorgen in Washington – die Gegner Trumps werden Strum laufen und seinen Plan verhindern wollen. Faktisch wäre das die bisher weitreichendste Änderung in Sachen Immigration, die Trump seit Amtsübernahme „angefaßt“ hat!

Faktisch wird damit einmal mehr klar, dass Trump versucht mittels Exekutivorders zentrale Bestandteile der US-Verfassung auszuhebeln!



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3 Kommentare

  1. …und bei uns gibts den dt.Pass zum Nulltarif.
    Richtig so D.Trump!

  2. Es geht um die Interpretation von „subject to the jurisdiction thereof“. Für illegale Einwanderer trifft diese Bedingung möglicherweise nicht zu.

  3. Der Vollidiot will jetzt aus eigennützigen (Wahl)Gründen mal wieder die Verfassung per Dekret aushebeln.
    Wie sieht seine Alternative aus? Wer ist denn dann am Ende amerikanischer Staatsbürger? Keine Ahnung, keine Antwort…

    Erstaunlich sind die Parallelen zu allen rechtspopulistischen Kaspern weltweit: Maulen, brüllen, protestieren, ja. Sich Alternative für sein eigenes Land nennen, ja. Antworten und Alternativen liefern, nein.

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