Folgen Sie uns

Konjunkturdaten

Aktuell: Übler Mix für die US-Wirtschaft!

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Das ist ein übler Mix: die US-Produktivität ausserhalb der Landwirtschaft (4.Quartal) ist völlig überraschenderweise rückläufig, und zwar mit -0,1% – die Prognose lag bei +0,8%.

Man wird also gewissermaßen weniger effektiv. Und jetzt kommt noch oben drauf, dass die Lohnstückkosten deutlich stärker gestiegen sind als erwartet mit +2,0% – die Prognose lag bei nur +0,9%.

Was bedeutet das? Die Kosten für die Unternehmen steigen deutlich, während gleichzeitig die Produktivität leicht rückläufig ist! Mithin sinken also perspektivisch die Margen der US-Unternehmen, weil ihre Kosten steigen, ohne dass sie dabei effektiver wären!

Aber natürlich sind US-Aktien immer noch viel zu billig…

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    tm

    1. Februar 2018 17:33 at 17:33

    “ Und jetzt kommt noch oben drauf“

    Ne, das kommt nicht oben drauf, sondern ist zwangsläufig die Folge einer schlechteren Produktivitätsentwicklung. Wenn sich die Produktivität um 0,8 Prozentpunkte schlechter als erwartet entwickelt hat, ist es klar, dass die Arbeitskosten um Pi x Daumen entsprechend stärker steigen.

  2. Avatar

    Frank

    1. Februar 2018 18:02 at 18:02

    ist das die berühmte „Stagflation“ ?

  3. Avatar

    Wolfgang M.

    1. Februar 2018 18:40 at 18:40

    Der Dow steht doppelt so hoch wie der Dax. Derartiges gab es in den letzten 30 Jahren nur in deutschen Rezessionsphasen. Was preisen die Märkte ein? Die USA als Wonderland?

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Konjunkturdaten

Aktuell: Aufträge langlebiger US-Wirtschaftsgüter schwächer

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; August) sind mit +0,4% schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +1,5%; Vormonat war +11,4%, nun jedoch auf +11,7% nach oben revidiert).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge bei +0,4% (Prognose war +1,2%; Vormonat war +2,6%, nun auf +,% nach en revidiert).

Ohne Verteidigung liegen die Aufträge bei +1,8% (Vormonat war +2,5%)

weiterlesen

Europa

Exporte: Die Stimmung ist prächtig! Alles eitel Sonnenschein?

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Viele deutsche Exporte laufen über den Hamburger Hafen

Die deutschen Exporte sind ein Hort der Glückseligkeit, zumindest wenn man nach den aktuellen Exporterwartungen der deutschen Industrie geht. Heute ganz frisch für den Monat September veröffentlichte Umfragedaten vom ifo-Institut (2.300 befragte Unternehmen) zeigen, dass der Index der Exporterwartungen aktuell bei einem Wert von +10,4 liegt, nach +5,5 im August. Im absoluten Tief der Coronakrise im April war es ein Wert von -49,6. Der Chart, der bis 2014 zurückreicht, zeigt den Verlauf der Erwartungen an die Exporte sehr gut. Das Tal ist in V-Form durchschritten, und die Erwartungen steigen weiter an. Die Stimmung ist so gut wie seit Oktober 2018 nicht mehr. Der Aufschwung der Industrieproduktion in vielen wichtigen Abnehmerländern kommt der deutschen Exportwirtschaft dabei zu Gute, so das ifo-Institut.

Diese prima Stimmung bei den Erwartungen an die Exporte ist schon erstaunlich, so möchten wir anmerken, bei den aktuellen Massenentlassungen bei den Auto-Zulieferern (hier eine kleine Übersicht). Und auch die großen Autohersteller selbst bauen weiter ab, siehe aktuell MAN und Daimler. Hier weitere aktuelle Detailaussagen vom ifo-Institut im Wortlaut:

In der Chemischen Industrie erwarten deutlich mehr Unternehmen im vierten Quartal, dass ihre Exporte zunehmen. Gleiches gilt für die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen. Auch die Automobilbranche rechnet mit Umsatzzuwächsen beim Auslandsgeschäft. Der Maschinenbau hingegen erwartet vorerst keine größeren Sprünge, dort zeigen sich die Unternehmen eher zurückhaltend. Mit deutlichen Einbußen beim Export rechnen die Hersteller von Bekleidung, Lederwaren und Schuhen.

Chart zeigt Erwartungen an die deutschen Exporte

weiterlesen

Konjunkturdaten

Aktuell: Verkäufe neuer US-Häuser extrem stark

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Die Verkäufe neuer US-Häuser (New Homes Sales; August) sind mit +4,8% auf eine Jahresrate von 1.011 Millionen deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war -0,1% auf eine Jahresrate von 895.000; Vormonat war +13,9% auf eine Jahresrate von 901.000, nun jedoch auf +14,7% auf eine Jahresrate von 965.000 nach oben revidiert).

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen