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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Arbeitsmarktdaten etwas besser, Stundenlöhne mit größtem Anstieg seit 2009!

Markus Fugmann

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am

Die US-Arbeitsmarktdaten (August) sind mit 201.000 neuen Stellen etwas besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 191.000 neue Stellen, Vormonat war 157.000 neue Stellen, nun auf 147.000 nach unten revidiert). In den letzten sieben Jahren waren die August-Daten stets unter der Erwartung ausgefallen..

Die US-Stundenlöhne liegen bei +0,4% zum Vormonat und bei +2,9% zum Vorjahresmonat – der höchste Anstieg seit dem Jahr 2009 (Prognose war +0,3% und +2,7%; Vormonat war +0,3% und +2,7%).

Die US-Arbeitslosenquote liegt bei 3,9% (Prognose war 3,8%; Vormonat war 3,9%).

Die Beteiligungsquote liegt bei 62,7%.

Wir werden in einem Folgeartikel die Daten genauer analysieren! Der Dollar stärker, die US-Futures schwächer – die stark gestiegenen Stundenlöhne nähren Zinsanhebungs-Sorgen!

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    tm

    7. September 2018 15:05 at 15:05

    Das Trump-Desaster setzt sich fort. Im Schnitt wurden in seiner Amtszeit damit lediglich 189 Tsd. Jobs pro Monat neu entstanden und damit 28 Tsd. weniger pro Monat als in den vier Jahren vor Trump – und nochmals weit weniger als unter Clinton.

  2. Avatar

    tm

    7. September 2018 15:12 at 15:12

    „Die Beteiligungsquote liegt bei 62,7%.“

    Ich nehme Trump zwar ungerne in Schutz, aber die Verwendung dieser Quote – wenn auch üblich – ist nicht sehr sinnvoll. Diese Quote ist definiert als: „The labor force participation rate is the percentage of the civilian noninstitutional population 16 years and older that is working or actively looking for work.“
    https://www.bls.gov/opub/mlr/2016/article/labor-force-participation-what-has-happened-since-the-peak.htm

    Es gibt also keine Obergrenze (tm by Seehofer). Steigt die Zahl der über 65jährigen an der Gesamtbevölkerung, föllt diese Quote tendenziell.

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Europa

Deutsche Wirtschaft: Schwache Dienstleister, starkes Gewerbe

„Dauerhafter Aufschwung ab jetzt zunehmend schwieriger“

Markus Fugmann

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am

Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für deutsche Wirtschaft (Markit PMI; erste Veröffentlichung für Oktober) veröffentlicht – einer der zentralen Indikatoren für die deutsche Wirtschaft:

Gesamtindex: 54,5 (Prognose war 53,2; Vormonat war 54,7)

Verarbeitendes Gewerbe: 58,0 (Prognose war 55,1; Vormonat war 56,4)

Dienstleistung: 48,9 (Prognose war 49,2; Vormonat war 50,6)

Damit bestätigt sich der Trend der letzten Zeit: Dienstleistung leidet, Gewerbe bleibt robust (noch?)

Kurz zuvor war der Einkaufsmanagerindex aus Frankreich mit 47,3 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 48,0)

(Hinweis: das ifo Institut hat soeben mitgeteilt, dass die ifo Umfrage erst am Montag veröffentlicht wird, im Videoausblick hatte ich gesagt, dass die Zahlen heute um 10Uhr veröffentlicht werden).

Dazu kommentiert Phil Smith von Markit, das die Daten erhebt: „dauerhafter Aufschwung ab jetzt zunehmend schwieriger“

„Die deutsche Wirtschaft hält sich angesichts der zweiten Corona-Infektionswelle erfreulicherweise ziemlich wacker, wie der Oktober-Flash zeigt.
Obwohl einige Dienstleistungsunternehmen unter den neuen Restriktionen und der zunehmenden Unsicherheit im Zusammenhang mit der ‘zweiten Welle’ leiden, hielten sich die Geschäftseinbußen hier insgesamt noch in Grenzen. Gleichzeitig hat die boomende Industrie der Konjunktur ordentlich Auftrieb verliehen. Folglich sieht es zunehmend nach einer Wirtschaft der zwei Geschwindigkeiten aus. Das verarbeitende Gewerbe ist bisher weniger stark von den neuen Restriktionen betroffen als der Servicesektor und hat zudem enorm vom wieder
florierenden Welthandel profitiert. Da sich immer mehr Industrieunternehmen dem Wachstumsniveau von vor der CoronavirusPandemie nähern oder es sogar schon erreicht haben, wird ein dauerhafter Aufschwung ab jetzt zunehmend schwieriger. So sind die Erwartungen der Hersteller im Oktober auch erstmals seit siebenMonaten wieder leicht gesunken. Dennoch, Sorgenkind Nummer eins bleibt der Dienstleistungssektor.”

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Erstanträge besser als erwartet – Folgen für Stimulus?

Redaktion

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Von

Die US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen nur um 787.000 (offizielle Prognose war 860.000, Vorwoche war 898.000, nun auf 842.000 nach unten revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 8,373 Millionen ebenfalls deutlich unter der Erwartung (Prognose war 9,50 Millionen; Vorwoche war 10,018 Millionen, nun auf 9,397 Millionen nach unten revidiert).

Gute Daten – aber senkt das die Notwendigikeit für weiteren Stimulus?
So oder so – es gibt viele Berichte über betrügerische Anträge – so sind in Arizona ca. 90% der Anträge abgeöehnt worden. Dazu vermutlich auch Probleme in Kalifornien..

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -1,0 Mio Barrels (jetzt 488,1 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 488,1 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 1,0 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,0 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit +1,9 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche bei -1,8.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +0,6 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-1,9 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -2 Cents auf 40,97 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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