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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Arbeitsmarktdaten überragend, Löhne steigen stark

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am

Die US-Arbeitsmarktdaten (Dezember) sind mit 312.000 neuen Stellen deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 178.000 neue Stellen – dazu wurden die beiden Vormonate um insgesamt 58.000 Stellen nach oben revidiert).

Die US-Stundenlöhne liegen bei +0,4% zum Vormonat und bei +3,2% zum Vorjahresmonat (Prognose war +0,3% und +3,0%; Vormonat war +0,2% und +3,1%)

Die US-Arbeitslosenquote liegt bei 3,9% (Prognose war 3,7%; Vormonat war 3,7%).

Die Beteiligungsquote liegt bei 63,1% – Vormonat war 62,9%!

3 Kommentare

3 Comments

  1. Zimmermann

    4. Januar 2019 14:49 at 14:49

    Tja, dann wird Powell nicht anders übrigbleiben, den Zinserhöhungspfad beizubehalten, also an dem Autopiloten nichts zu verändern. Das wird den Aktienmärkten nicht schmecken. So die normale Arithmetik, dass 1+1=2 ist. Nach dem Börseneinmaleins gilt aber, dass 1+1=3-1. Man darf auf die Umsetzung an den Märkten gespannt sein.

    • Markus Fugmann

      4. Januar 2019 14:53 at 14:53

      @Zimmermann, aber es dürfte die Erleichterung in Sachen Rezessionsängste überwiegen..das war ja zuletzt das dominante Thema gewesen, daher wäre ich mit den Aktienmärkten im kurzen Zeitfenster optmistischer..

  2. tm

    4. Januar 2019 14:57 at 14:57

    Sollten die Zahlen nicht revidiert werden, steht Trump nun bei 199 Tsd. neuen Jobs pro Monat – in den vier Jahren vor ihm waren es noch 217 Tsd. pro Monat.

    Ich bleibe aber dabei: Die Konjunktur kühlt sich im Laufe des Jahres ab und vielleicht sind diese positiven Arbeitsmarktdaten gar nicht mal so gut für Trump, wie es aussieht. Denn damit sind weitere Zinsschritte wahrscheinlich.

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Europa

Erzeugerpreise: Der schwache Ölpreis dämpft alles ab

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Der Erzeugerpreise leiden momentan unter dem selben Phänomen wie alle anderen Preisindizes auch. Der Ölpreis ist seit Oktober stark gefallen, und somit wirkt das preisdämpfend auf die Teuerungsrate. Daher sind die Erzeugerpreise im Dezember im Jahresvergleich „nur noch“ um 2,7% gestiegen nach jeweils 3,3% im Oktober und November. Zitat Statistisches Bundesamt:

Im Dezember 2018 wirkte sich die Preisentwicklung bei Energie am stärksten auf die Entwick­lung der Erzeugerpreise insgesamt aus. Energie war um 6,9 % teurer als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Vormonat November 2018 sanken die Energiepreise jedoch um 1,4 %. Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise um 1,6 % höher als im Dezember des Vorjahres. Gegenüber November 2018 blieben sie unverändert.

Erzeugerpreise

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbraucherstimmung Uni Michigan bricht ein – tiefster Stand seit der Wahl Trumps!

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Die US-Verbraucherstimmung Uni Michigan (1.Veröffentlichung für Januar) ist mit 90,7 deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 97,0; Vormonat war 97,8).

Die Einschätzung der aktuellen Lage ebenfalls schwächer, sie liegt bei 110,0 (Prognose war 114,5; Vormonat war 116,1)

Die Konjunkturerwatung liegt bei 78,3 und damit weit unter der Erwartung (Prognose war 86,0; Vormonat war 87,0)

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage verantwortet:

„Consumer sentiment declined in early January to its lowest level since Trump was elected. The decline was primarily focused on prospects for the domestic economy, with the year-ahead outlook for the national economy judged the worst since mid 2014. The loss was due to a host of issues including the partial government shutdown, the impact of tariffs, instabilities in financial markets, the global slowdown, and the lack of clarity about monetary policies. Aside from the direct economic impact from these various issues on the economy, the indirect effect meant that half of all consumers believed that these events would have a negative impact on Trump’s ability to focus on economic growth. While the January falloff in optimism is certainly consistent with a slowdown in the pace of growth, it does not yet indicate the start of a sustained downturn in economic activity. It is the strength in personal finances that will continue to support consumption expenditures at favorable levels in 2019. Nonetheless, consumers now sense a need to buttress their precautionary savings, which is typically done by reducing their discretionary spending. Evolving job and wage prospects, which were slightly weaker in early January, are critical to extending the current expansion.“


Von Andreas Faessler – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50681126

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Industrieproduktion besser als erwartet, aber Vormonat nach unten revidiert

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Die US-Industrieproduktion (Dezember) ist mit +0,3% besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,2%; Vormonat war +0,6%, nun auf +0,4% nach unten revidiert).

Zum Vorjahresmonat stieg die Industrieüroduktion um +4,0%:

Die US-Produktion des produzierenden Gewerbes liegt bei +1,1% ((Prognose war +0,3%; Vormonat war 0,0%, un auf +0,1% nach oben revidiert)


Von Niklas Bildhauer (User gerolsteiner91) – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2202752

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