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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter schwach

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Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; Februar) sind mit -1,6% schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war -1,1%; Vormonat war +0,3%, nun auf +0,1% nach unten revidiert).

 

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge bei +0,1% (Prognose war +0,3%; Vormonat war -0,2%, nun aber auf -0,1% nach oben revidiert). Die Aufträge ziviler Flugzeuge fallen um -31%..

Zu langlebigen Wirtschaftsgütern zählen Erzeugnisse wie Waschmachinen etc., also Gegenstände, die in größeren Intervallen (mindestens drei Jahre) neu angeschafft werden..

2 Kommentare

2 Comments

  1. Patrick Vandercar

    2. April 2019 14:36 at 14:36

    Ganz klar bullish. Die Fed wird die Zinsen senken. Man muss da andersrum denken.

    • BG

      2. April 2019 15:54 at 15:54

      Und gute Daten sind generell auch bullish zu werten. Da die Wirtschaft gut läuft und die Fed wahrscheinlich trotzdem die Zinsen senken wird.

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Europa

Leistungsbilanz für die Eurozone – aktuellste Daten

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Die sogenannte „Leistungsbilanz“ beinhaltet nicht nur Außenhandelsüberschüsse und Defizite im Warenhandel, sondern auch aus Dienstleistungen, Kapitalerträge usw. Sie spiegelt also den effektiven Geldfluss wieder und gibt an, ob ein Land oder ein Wirtschaftsraum unterm Strich Mittelzuflüsse oder Mittelabflüsse erlebt. Für die Eurozone hat die EZB heute den aktuellsten Wert für die Leistungsbilanz für den Monat Juli veröffentlicht. Mit einen Überschuss von 20,6 Milliarden Euro liegt man 2,6 Milliarden Euro besser als noch im Juni mit +18 Milliarden Euro. Im Juni war der Überschuss im Vergleich zu Mai um 11,7 Milliarden Euro abgestürzt!

Der Überschuss bleibt auch wie der Vormonat im großen Bild relativ schwach (niedrigstes Niveau seit mehr als zwei Jahren). Die Grafik zeigt den Saldo als blaue Linie. Das Sekundäreinkommen (blaue Balken) bleibt fast unverändert hoch. Dabei geht es um Gelder, die von Ausländern in der Eurozone verdient und dann in ihre Heimat transferiert werden. Dieses Geld wird also den Volkswirtschaften in der Eurozone entzogen, und ist somit der einzige Negativwert bei der Errechnung der Leistungsbilanz.

Dann haben wir den Warenhandel (orange Balken), der traditionell für Europa dank der Exporte immer im positiven Bereich liegt, vor allem dank der immensen deutschen Überschüsse. Man kann im letzten Balken (Juli) einen kleinen Anstieg im Warenhandelsüberschuss sehen in Relation zum Vormonat. Der rote Balken steht für die Überschüsse im Außenhandel mit Dienstleistungen. Er schrumpft. Das Primäreinkommen (in grün, vor allem Kapitalerträge und Investments aus dem Ausland) nimmt zu.

In den 12 Monaten bis inklusive Juli 2019 entstand für die Eurozone ein Überschuss in der Leistungsbilanz in Höhe von 317 Milliarden Euro. In den 12 Monaten davor (bis Juli 2018) waren es noch +383 Milliarden Euro. In diesem aussagekräftigeren Vergleich erkennt man in 2019 einen deutlichen Rückgang der Überschüsse. Aber hey… im Vergleich zur Außenhandelsstatistik der USA leben wir hier immer noch in paradiesischen Zuständen. Es strömt immer noch netto viel Geld nach Europa.

Leistungsbilanz Eurozone Juli

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Konjunkturdaten

US-Verkäufe bestehender Häuser

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Die Verkäufe neuer US-Häuser (August) sind mit +1,3% auf eine Jahresrate von 549.000 besser ausgefallen als erwartet (Prognose war -0,4% auf eine Jahresrate von 537.000; Vormonat war +2,5% auf eine Jahresrate von 537.000).

Die Verkäufe bestehender Häuser machen etwa 90% des amerikanischen Immobilienmarkts aus und sind daher von besonderer Bedeutung!

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Konjunkturdaten

Philadelphia Fed Index – Preise ziehen stark an

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Der Philadelphia Fed Index (September) ist mit 12,0 etwas besser  ausgefallen als erwartet (Prognose war 11,0; Vormonat war 16,8).

Die Komponenten – die Preise ziehen stark an:

 

Beschäftigung: 15,8  (Vormonat war 3,6)

Neue Aufträge: 24,8   (Vormonat war 25,8)

Preise: 33,0  (Vormonat war 12,8)

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