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Konjunkturdaten

Aktuell: US-BIP stürzt regelrecht ab im 1.Quartal

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Das US-BIP (1.Quartal, erste Veröffentlichung) ist mit -4,8% schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war -4,0%; Vorquartal war +2,1%).

Der Preisindex des BIP (BIP-Deflator) liegt bei +1,4% (Prognose war +1,2%; Vorquartal war +1,4%).

Die realen Konsumausgaben der Amerikaner liegen bei -7,6% (Vorquartal war +1,8%).

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    berti

    29. April 2020 14:40 at 14:40

    Aber die Märkte stimmts positiv🐵

  2. Avatar

    Roland

    29. April 2020 14:42 at 14:42

    Sehr gute Nachrichten für noch mehr Liquidität! Der FED-Put wird immer stärker.

  3. Avatar

    Faktist

    29. April 2020 15:06 at 15:06

    Das BIP ist ja nur 20% schlechter als die Prognose war (anstatt -4 ist -4,8)… aber wen interessiert es schon, wenn Remdesivir wieder alle heilen kann in 2-3 Jahren! Bis dahin kann Remdesivir auch alle Insolvenzen heilen und auch die über 20% Arbeitslosen mit Arbeit versorgen. Einfach Pille schlucken und die Welt wird so Bunt wie man es sich gerne in USA vorstellt. Hollywood for Life!

    • Avatar

      Roland

      29. April 2020 15:20 at 15:20

      Wen interessiert es…Wenn Trump es geschickt nutzt, spielt er jetzt die Impfstoff-Karte wie einst den Deal mit China. Kommt der Wirkstoff wirklich zeitnah, plus der Bazookas der Notenbanken im Kreislauf – Oha, dann können die Anleger gar nicht so schnell kaufen, um die Märkte auch nur noch ansatzweise einzufangen. Gut für jene, die die Tiefs bereits in der Tasche haben…

  4. Avatar

    thinkSelf

    29. April 2020 15:38 at 15:38

    Und da ist der eigentliche Absturz noch gar nicht drin. Und wenn ich mir mal nur ansehe, um wie viel ich persönlich meinen Konsum runtergefahren habe, weil ich einmal nicht konnte (Urlaub, Kino, Kneipe) und andererseits auch keinen Bock habe als Vermummter irgendetwas zu kaufen, dann ist das schon erheblich. Und das geht ja den Amerikanern nicht anders.

    Übrigens gibt es inzwischen in den USA erste Versorgungsengpässe weil Lebensmittelbetriebe, insbesondere in der Fleischverarbeitung, geschlossen wurden. Trump hat zwar deren Öffnung angeordnet, aber ob er das überhaupt kann (wahrscheinlich nicht) war den Meldungen nicht zu entnehmen.

  5. Avatar

    Roberto

    29. April 2020 16:20 at 16:20

    ….jetzt mal wirklich….wir können uns nicht gegen diese Liquiditäts-Orgie stellen. Das wäre genauso hilfreich wie sich einen fahrenden Schnellzug entgegen zu stellen. Das passt niemanden, das sich die Börse dem Volks-und Betriebswirtschaftlichen Sinn völlig entkoppelt. Ich bin Kaufmann und habe Wirtschaft studiert und komme mir aktuell, was die Wirkung des gelernten anbelangt, so ziemlich blöd vor. Aber wenn man mit der Blödheit der Märkte irgendwie Geld verdienen kann, dann wäre es noch blöder wenn man es nicht machen würde. Aber wohl ist mir dabei auch nicht, weil im Hinterkopf immer die drohende Realität schwebt, die sagt:….Achtung…es könnte alles nur eine große Falle sein…Also nur traden und Stopps setzen. Mehr kann man nicht tun, wenn man sich nicht raushalten kann.

  6. Pingback: Meldungen vom 29.04.2020 – Teil 2 | das-bewegt-die-welt.de

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbrauchervertrauen steigt massiv – größter Anstieg 2003

Redaktion

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am

Von

Das US-Verbrauchervertrauen (Conference Board; August) ist mit 101,8 deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 89,2; Vormonat war 84,8, nun auf 86,3 nach oben revidiert). Das ist der größte Anstieg zum Vormonat seit dem Jahr 2003!

Die Erwartung liegt bei 104,0 (Vormonat war 84,2)

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 98,5 (Vormonat war 85,2)

Leider scheint die Seite des Conference Board dem Ansturm nicht gewachsen zu sein, daher noch keine Kommentierung, warum dieser Anstieg so deutlich war..

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Europa

Verbraucherpreise Deutschland im September: Deflation!

Claudio Kummerfeld

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am

Verbraucherpreise schwanken

Soeben hat das Statistische Bundesamt als Vorabschätzung die Verbraucherpreise für den Monat September veröffentlicht. Im Jahresvergleich zu September 2019 ist es ein Minus von 0,2 Prozent , nach 0,0 Prozent im August und -0,1 Prozent im Juli. Die Erwartung lag für heute bei -0,1 Prozent. Es ist offensichtlich, dass die seit 1. Juli geltende Mehrwertsteuersenkung die Verbraucherpreise insgesamt in den Negativbereich drückt – was die Statistiker auch so erwähnen. Auch die kurzfristige Veränderung von August zu September liegt bei -0,2 Prozent.

Die Grafik zeigt die Details der aktuellen Vorabschätzung (endgültige Zahlen gibt es am 13. Oktober). Die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel liegen im September nur noch mit 0,6 Prozent im Plus (im Juni noch +4,4 Prozent). Der Schnitt wird aber in den Keller gezogen durch die Energiepreise, die dank Ölpreis-Crash aus dem Frühjahr immer noch 7,1 Prozent niedriger sind als im Vorjahr.

Aktuelle Grafik zeigt Details der Verbraucherpreise

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Europa

Kurzarbeit: ifo-Institut präsentiert aktuellste Zahlen – deutlicher Rückgang

Claudio Kummerfeld

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Die Gastronomie ist auch stark von Kurzarbeit betroffen

Die Kurzarbeit geht in Deutschland deutlich zurück, auch wenn sie nach diesem Rückgang immer noch auf einem dramatisch hohen Niveau liegt. Laut ganz frischer Veröffentlichung des ifo-Instituts waren im September 3,7 Millionen Menschen in Deutschland von Kurzarbeit betroffen, nach 4,7 Millionen im August. Dies hat ifo exklusiv berechnet. Der Anteil der Kurzarbeiter an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf 11 Prozent geschrumpft, von 14 Prozent im August. Der Rückgang schreite stetig voran. Besonders hoch bleibe aber der Anteil an den Beschäftigten in der Industrie, so die aktuelle Aussage von ifo. Hier Details im Wortlaut:

Im Verarbeitenden Gewerbe waren im September schätzungsweise noch 1,47 Millionen Menschen in Kurzarbeit, das sind 21 Prozent der Beschäftigten. Bei den Dienstleistern waren es 1,23 Millionen oder 12 Prozent, im Handel 406.000 Menschen oder 9 Prozent. Im Bauhauptgewerbe waren es nur 5000 Menschen oder 1 Prozent. In den übrigen Sektoren schätzt das ifo Institut die Zahl der Kurzarbeiter auf 622.000 oder 5 Prozent der Beschäftigten.

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