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Aktuell: US-Dollar und Öl fallen, Dax steigt – Risk On Trade ist wieder da – UPDATE: Gold sackt unter 1.900 Dollar

Kurse auf Bildschirmen

Wir haben vor wenigen Minuten darüber berichtet. Die Gespräche zwischen der Ukraine und Russland machen offenbar Fortschritte. Und die Märkte zeigen sich daraufhin begeistert. Der „Risk On“ Trade läuft an. Das bedeutet: Anleger schichten blitzartig Gelder um von sicheren Häfen und passiven Anlagen, hin zu riskanteren Geldanlagen. Deswegen sehen wir auch aktuell, wie der „große sichere Hafen“ US-Dollar schlagartig abwertet gegenüber den anderen großen Währungen.

Der US-Dollar-Index (blaue Linie im Chart) fällt in den letzten Minuten seit Bekanntwerden der Fortschritte um Ukraine-Krieg von 98,83 auf 98,38 Indexpunkte. Der europäische Brent-Ölpreis (türkis) fällt ruckartig von 114 auf 107 Dollar – denn die Chance auf ein Kriegsende nährt die Hoffnungen, dass eine Öl-Verknappung nicht einsetzen wird. Gleichzeitig sehen wir, wie der Dax (orange Linie) in den letzten Minuten um fast 200 Punkte steigt.

UPDATE 14:40 Uhr:

Jetzt folgt auch der „Sichere Hafen“ Gold dem US-Dollar. Der Goldpreis fällt in den letzten Minuten von 1.915 Dollar auf 1.891 Dollar! Passive Gelder verlassen also nun auch das Edelmetall, um in aktiveren Märkten wie Aktien zu arbeiten.

Chart zeigt die aktuelle Entwicklung bei US-Dollar, Dax und Öl TradingView Chart zeigt die aktuelle Entwicklung bei US-Dollar, Dax und Öl.



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6 Kommentare

  1. Ja,

    aber sowas in dem Tempo, bei dem Dax ist das doch ne V-Formation, das heißt, beim Daxl sind 15000 – 15500 bis sogar zu 16000 Punkte ohne jede Frage möglich.

    eine ziemlich starke Performance beim Dax,

    Hut ab…

    1. 1974: 83,3 Pfennige pro Liter
      Etwa 40 Cent
      Benzin (Steueranteil: 62,8 %)

      https://www.was-war-wann.de/historische_werte/monatslohn.html
      Monatslohn 1974 – 580,00 Euro
      Monatslohn 2020 – 3229,00 Euro
      556 % Benzinpreissteigerung
      550 % Lohnsteigerung

      1974 habe ich mir einen Opel Kadett gekauft. Der Wagen konsumierte locker 10 Liter/100 km, bei etwa 40 Cent pro Liter.
      Heute ist das Benzin etwa 5,5 x so teuer. Der Durchschnittslohn ist aber auch etwa 5,5 x so hoch, wie 1974.
      Ein vergleichbares Auto schluck aber heute etwa 30 % weniger Benzin als 1974.
      Also geben wir heute pro gefahrenen Kilometer etwa 30 % weniger für Benzin aus, als vor 46 Jahren.

      Viele Grüße aus Andalusien Helmut

      1. @Helmut, danke für die Berechnung und die historischen Daten. Dann ist die Situation doch gar nicht so dramatisch, wie Sie sie seit Monaten mehr als übertrieben darlegen. Nichts wurde richtig teuer, eher 30% günstiger. Viel Potenzial und Spielraum für eine Energiewende.
        Es freut mich, dass Sie anfangen zu verstehen. Es ist nie zu spät, auch nicht mit 70 😘😍

        1. Hallo Lauisa
          Wenn ich die Welt nicht soweit verstehen würde, wie Jeder es eigentlich sollte,
          dann hätte ich mir nicht mit 48 Jahren das Land meiner Wahl aussuchen können und hätte damals auch noch arbeiten müssen, um den Lebensunterhalt zu verdienen.
          Ich klammern mich nur nicht an Ideologien und jage Illusionen nach. Illusionen können nicht wahr werden, nur Wünsche. Wünsche gehen meistens in Erfüllung, wenn man sich sehr dafür einsetzt und sich anstrengt.

          Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  2. Das hier, beim Dax kommt garantiert von großen Adressen von drüben, also USA.

    denen ist offenbar langweilig…

    Russland-Krieg ?!? – was solls ?!?
    wir gehen dann mal auf eine Shopping-Tour in Europa, dies natürlich beim dem Dax.

    1. Möglich, aber genauso schnell und effektiv geht der Verkauf.
      Die wissen auch wie es um die Wirtschaft hier bestellt ist und das man mit heißer Luft die unsere politischen Eliten erzeugen, keinen Blumentopf gewinnen kann.

      Abwarten Tee trinken.

      Gold stabilisiert sich schon wieder, scheint also nicht weit her mit „Risk on“.

      Mfg

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