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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Einkaufsmanagerindex auf tiefstem Stand seit Oktober 2012

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Erst die schwachen Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland (50,2) und der Eurozone, nun der nächste Nackenschlag für das verabreitende Gewerbe in den USA. So fällt der soeben veröffentlichte Markit PMI Gewerbe auf 51,0 und damit deutlich stärker als erwartet (Prognose war 52,4 wie im Vormonat).

So heißt es im Text von Markit:

„February data highlighted a setback for the U.S. manufacturing sector, with growth
momentum slipping back again after the slight rebound seen at the start of 2016. The latest survey pointed to the weakest overall improvement in business conditions for just over three years. At 51.0 in February, down from 52.4 in January, the seasonally adjusted Markit Flash U.S. Manufacturing Purchasing Managers’ Index was also at its joint lowest level since September 2009“.

Das ist nun der dritte Rückgang in den letzten vier Monaten. Und weiter heißt es im Text:

„Meanwhile, the strong dollar and less favourable global economic conditions
continued to act as a drag on export sales in February. Reflecting this, new work from
abroad decreased at the most marked pace since April 2015.“

Dabei gehen auch die Preise ab Fabrik so stark zurück wie seit dem Jahr 2012 nicht mehr:

„Fastest drop in factory gate prices since mid-2012“, wie es im Text heißt.

Und US-Fabriken melden ein so schlechtes Geschäftsumfeld wie schon seit drei Jahren nicht mehr:

„US factories are reporting the worst business conditions for over three years“.

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Konjunkturdaten

Aktuell: Aufträge langlebiger US-Wirtschaftsgüter schwächer

Markus Fugmann

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Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; August) sind mit +0,4% schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +1,5%; Vormonat war +11,4%, nun jedoch auf +11,7% nach oben revidiert).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge bei +0,4% (Prognose war +1,2%; Vormonat war +2,6%, nun auf +,% nach en revidiert).

Ohne Verteidigung liegen die Aufträge bei +1,8% (Vormonat war +2,5%)

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Europa

Exporte: Die Stimmung ist prächtig! Alles eitel Sonnenschein?

Claudio Kummerfeld

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Viele deutsche Exporte laufen über den Hamburger Hafen

Die deutschen Exporte sind ein Hort der Glückseligkeit, zumindest wenn man nach den aktuellen Exporterwartungen der deutschen Industrie geht. Heute ganz frisch für den Monat September veröffentlichte Umfragedaten vom ifo-Institut (2.300 befragte Unternehmen) zeigen, dass der Index der Exporterwartungen aktuell bei einem Wert von +10,4 liegt, nach +5,5 im August. Im absoluten Tief der Coronakrise im April war es ein Wert von -49,6. Der Chart, der bis 2014 zurückreicht, zeigt den Verlauf der Erwartungen an die Exporte sehr gut. Das Tal ist in V-Form durchschritten, und die Erwartungen steigen weiter an. Die Stimmung ist so gut wie seit Oktober 2018 nicht mehr. Der Aufschwung der Industrieproduktion in vielen wichtigen Abnehmerländern kommt der deutschen Exportwirtschaft dabei zu Gute, so das ifo-Institut.

Diese prima Stimmung bei den Erwartungen an die Exporte ist schon erstaunlich, so möchten wir anmerken, bei den aktuellen Massenentlassungen bei den Auto-Zulieferern (hier eine kleine Übersicht). Und auch die großen Autohersteller selbst bauen weiter ab, siehe aktuell MAN und Daimler. Hier weitere aktuelle Detailaussagen vom ifo-Institut im Wortlaut:

In der Chemischen Industrie erwarten deutlich mehr Unternehmen im vierten Quartal, dass ihre Exporte zunehmen. Gleiches gilt für die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen. Auch die Automobilbranche rechnet mit Umsatzzuwächsen beim Auslandsgeschäft. Der Maschinenbau hingegen erwartet vorerst keine größeren Sprünge, dort zeigen sich die Unternehmen eher zurückhaltend. Mit deutlichen Einbußen beim Export rechnen die Hersteller von Bekleidung, Lederwaren und Schuhen.

Chart zeigt Erwartungen an die deutschen Exporte

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Konjunkturdaten

Aktuell: Verkäufe neuer US-Häuser extrem stark

Redaktion

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Von

Die Verkäufe neuer US-Häuser (New Homes Sales; August) sind mit +4,8% auf eine Jahresrate von 1.011 Millionen deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war -0,1% auf eine Jahresrate von 895.000; Vormonat war +13,9% auf eine Jahresrate von 901.000, nun jedoch auf +14,7% auf eine Jahresrate von 965.000 nach oben revidiert).

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