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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Einkaufsmanagerindizes – US-Industrie schrumpft

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Soeben wurden die amerikanischen Einkaufsmanagerindizes (Markit PMI; August) veröffentlicht:

 

Verarbeitendes Gewerbe 49,9 (Prognose war 50,5; Vormonat war 50,4) – das ist unter der 50er-Marke, also Kontraktion!

 

Dienstleistung  50,9  (Prognose war 52,9; Vormonat war 53,0)

Gesamtindex 50,9   (Vormonat war 52,6)

 

Dazu Markit – neue Aufträge so schwach wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr:

„The most concerning aspect of the latest data is a slowdown in new business growth to its weakest in a decade, driven by a sharp loss of momentum across the service sector.“

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +0,4 Mio Barrels (jetzt 442,9 Mio)

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 442,9 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 0,4 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei +2,5 Mio lagen.

Die Benzinbestände wurden mit 249,2 Mio Barrels gemeldet, was im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 2,0 Millionen Barrels darstellt. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +0,4 Mio.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +4,2 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (erwartet +2,5). Beim Benzin waren es -2,7 Millionen Barrels.

Die Produktion liegt bei 13,0 Millionen Barrels pro Tag gegenüber 13,0 Mio in der Vorwoche.

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit +16 Cents auf 54,46 Dollar. Der Lageranstieg ist geringer als erwartet, also weiter rauf mit dem Ölpreis?


source: tradingeconomics.com

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Konjunkturdaten

Aktuell: Philadelphia Fed Index deutlich besser – fragwürdiges Konjunkturwunderland USA..

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Der Philadelphia Fed Index (Februar) ist mit 36,7 deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 12,0; Vormonat war 17,0).
Zuletzt auffallend starke Daten aus den USA in Sachen Produktion (zuvor schon der New York Empire Index) – vielleicht bekommen wir dann ja irgednwann mitgeteilt, dass das alles nicht so gemeint war (wie kürzlich bei den US-Arbeitsmarktdaten, als für 2018 und 2019 mal eben mehr als 500.000 wieder verschwunden waren..). Ergo: während die Konjunktur und vor allem die Industrie weltweit stark schwächelt, stehen die USA glänzend da. Vielleicht hat Trump ja einen Beuftragten für die Veröffentlichung guter Wirtschaftsdaten engagiert..

Die Komponenten:

Beschäftigung: 9,8 (Vormonat war 19,3)

Neue Aufträge: 33,6 (Vormonat war 18,2)

Preise: 16,4 (Vormonat war 22,1)

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Konjunkturdaten

Coronavirus: Weltgrößte Reederei Moller-Maersk warnt vor Folgen

„Sehr sehr schwacher Februar und schwacher März“

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AP Moller-Maersk, die weltweit größte Reederei mit Sitz in Kopenhagen, hat heute vor den Folgen des Coronavirus für die Geschäftsentwicklung vor allem im ersten Quartal 2020 gewarnt. Bereits für das abgelaufene vierte Quartal 2019 mußte der Reederei-Gigant (ca. 18% aller weltweiten Container-Schiffe laufen über Maersk) einen überraschenden Verlust von 72 Millionen Dollar Verlust verbuchen (Prognose war ein Gewinn von 343 Millionen Dollar), der Umsatz im Jahr 2019 fiel im Vergleich zum Vorjahr um -5,6% auf 9,67 Milliarden Dollar (Prognose war 9,94 Milliarden Dollar).

Das Volumen im Schiffstransport sank bei Maersk im Jahr 2019 um -1,8% – betroffen waren sowohl Transporte zwischen Nord nach Süd als auch zwischen West und Ost. Dies sei Folge des schwächeren Wachstums der US-Wirtschaft (man höre und staune!), der geringeren Nachfrage Europas sowie der anhaltend schwachen Nachfrage in Südamerika. Dabei spielt auch eine Rolle, so Maersk, dass viele Transporte bereits im Jahr 2018 abgewickelt worden waren aufgrund der erwarteten Strafzölle der USA gegen China im Handelskrieg („frontloading“).

Für das Jahr 2020 warnt die Reederei vor sinkenden Umsätzen: die Lage sei nach wie vor sehr unsicher, Prognosen daher schwierig:

“As factories in China are closed for longer than usual in connection with the Chinese New Year and as a result of the COVID-19, we expect a weak start to the year.”

Coronavirus: „Sehr sehr schwacher Februar and schwacher März“

Die Aussagen zur Geschäftstätigkeit im Februar und dem, was im März zu erwarten ist, sind an Eindeutigkeit kaum zu überbieten (“very, very weak February and weak March”).

Gegenüber der „Financial Times“ äusserte CEO Soren Skou jedoch die Hoffnung auf eine Besserung der Lage in China:

“Right now, we estimate factories in China are operating at about 50 to 60 per cent capacity. We think it will be 90 per cent by March 2.”

Ab April könne dann aber eine deutliche Erholung einsetzen – am meisten aber fürchte man bei Maersk die weitere Ausbreitung des Coronavirus nach Afrika, wenn ein Teil der auf dem afrikanischen Kontinent lebenden Chinesen (ca. eine Millionen) wieder zurück kehre und dort auf ein weniger gut vorbereitetes Gesundheitssystem träfen, so CEO Skou gegenüber der „Financial Times“:

“The risk we fear is that there are 250,000 migrant workers that have to return to Africa and other countries, and they might bring the virus to countries that are ill-equipped to deal with it.”

Aufgrund der Folgen des Coronavirus hatten zuvor schon Apple wie auch der iPhone Hersteller Foxconn ihre Umsatzerwartungen gedrosselt, neben Moeller Maersk warnte heute auch Air France vor einem Rückgang der Umsätze. In Deutschland hatten gestern adidas und ADVA Optical vor einbrechenden Umsätzen in China bzw. Lieferengpässen berichtet.

Das Coronavirus hat Folgen für die weltgrößte Reederei Moeller-Maersk

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