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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Einzelhandelsumsätze sehr schwach – erster Rückgang seit April

Markus Fugmann

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am

Die US-Einzelhandelsumsätze (November) sind mit -1,1% deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war -0,3%; Vormonat war +0,3%, nun jedoch auf -0,1% nach unten revidiert). Ertsmals seit April sind die Umsätze also rückläufig! Dazu die deutliche Revision des Vormonats nach unten!

Ohne Autos liegen die Umsätze bei -0,8% (Vormonat war +0,2%).

Die control group (also der Teil der US-Einzelhandelsumsätze, der direkt in die Berechnung des US-BIP einfließt) liegt bei -0,5% (Prognose war +0,2%; Vormonat war +0,1%, nun auf -0,1% nach unten revidiert).

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    ninive

    16. Dezember 2020 14:55 at 14:55

    Die Realität hinter obigen Zahlen ist doch Folgende:

    Die USA kollabieren wirtschaftlich ohne Stimulus, da der private Konsum 70% des BIP ausmacht. Stimuliert man aber, löst das die Probleme natürlich nicht, sondern man muß weiter stimulieren. Dieses wird sich dann irgendwann auch negativ auf den Dollar auswirken, auch wenn der anders als alle anderen Währungen NOCH weltweit nachgefragt wird. Der sinkende Dollar wird die Inflation über erhöhte Importpreise mehr als anheizen als die amerikanische Exportindustrie profitiert. D. H., man kreiert eine Inflation ohne die Möglichkeit zu haben, die Zinsen zu erhöhen, da dann sofort alle Räder still stehen würden.

    Fazit:
    Die USA fahren vor die Wand, und Gold explodiert. Ob der Zeitraum bis dahin nun 12 oder 24 Monate dauert, spielt überhaubt gar keine Rolle!

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +4,4 Mio Barrels (jetzt 486,6 Mio)

Claudio Kummerfeld

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am

Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 486,6 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 4,4 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,1 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit -0,3 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +2,8 Millionen Barrels.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +2,6 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-0,3 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -7 Cents bei 52,43 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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Konjunkturdaten

US-Verkäufe bestehender Häuser besser

Markus Fugmann

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am

Die Verkäufe bestehender US-Häuser (Dezember) sind mit +0,7% auf eine Jahresrate von 6,76 Millionen deutlich besser ausgefallen wie erwartet (Prognose war -2,0% auf eine Jahresrate von 6,55 Millionen; Vormonat war -2,2% auf eine Jahresrate von 6,71 Millionen).
Die Daten aus dem Dezember sind Transaktionen, die in der Regel im November abgeschlossen und dann im Dezember finalisiert werden..

Die Verkäufe bestehender Häuser machen etwa 90% des amerikanischen Immobilienmarkts aus und sind daher von besonderer Bedeutung!

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Konjunkturdaten

US-Einkaufsmanagerindizes: zweitbester Wert seit sechs Jahren!

Markus Fugmann

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Soeben wurde die Einkaufsmanagerindizes für die USA (Markit PMI; Januar) veröffentlicht:

Verarbeitendes Gewerbe: 59,1 (Prognose war 56,5; Vormonat war 57,1)

Dienstleistung: 57,5 (Prognose war 53,6; Vormonat war 54,8)

Gesamtindex: 58,0 (Vormonat war 57,1)

Auffallend: die Input-Kosten steigen so stark wie seit dem Jahr 2009 nicht mehr!

 

Dazu schreibt Markit, das die Daten erhebt:

“US businesses reported a strong start to 2021, buoyed by hopes that vaccine developments will mean the worst of the pandemic is behind us, and
that the new administration will provide a stable and supportive environment for stronger economic growth. Output growth accelerated in January to the second-fastest in almost six years, and business optimism about the year ahead surged higher. Over the past three months, business sentiment has been running at its highest since the start of 2015. “However, capacity constraints are biting amid the growth spurt. Not only have the last two months seen supply shortages develop at a pace not previously seen in the survey’s history, but prices have also risen due to the imbalance of supply and demand. Input cost inflation consequently also hit a survey high and exerted further upward pressure on average selling prices for goods and services. “There was also disappointing news on the labour market, as near-term concerns over the impact of the pandemic, notably on demand for consumer-facing services, and rising costs led to the weakest employment reading since July.”

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