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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe etwas höher, Philly Fed noch schwächer als erwartet

Markus Fugmann

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am

Die US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 2,438 Millionen (offizielle Prognose war 2,4 Millionen, Vorwoche war 2,981 Millionen, nun aber auf 2,687 Millionen nach unten revidiert).

Damit sind alleine in den letzten sechs Wochen mehr als 38 Millionen Erstanträge gestellt worden!

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 25,073 Millionen etwas über der Erwartung (Prognose war 24,765 Millionen; Vorwoche war 22,833 Millionen)

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Der Philadelphia Fed Index (Mai) ist mit -43,1 noch schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war -41,5; Vormonat war -56,6).

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    berti

    21. Mai 2020 14:39 at 14:39

    und wie jeden Donnerstag werden diese positiv gesehen,
    wobei es ist halt einfach egal, bzw. umso mehr Arbeitslose umso besser, da die meisten dann ja mehr Geld in der Tasche haben….. :-)

  2. Avatar

    Scheer

    21. Mai 2020 16:48 at 16:48

    Das ganze ist wie das Spiel „Die Reise nach Jerusalem“. So lange die Märkte mit Geld geflutet werden und vor allem die breite Masse an die Luftschlösser glaubt die einem präsentiert werden ist alles in Ordnung. Aber wehe die Musik hört auf zu spielen, dann werden Millionen Anleger versuchen letzten zu rettenden Platz zu sichern.

    • Avatar

      Shorti

      21. Mai 2020 18:41 at 18:41

      Es hiess es gebe viele Neuanleger die Optionen kaufen. Da lachen sich die Optionsverkäufer ins Fäustchen,
      Sie werden schon schauen ,dass sie nicht ins Geld laufen. Das heisst schöner Zusatzverdienst für die Verkäufer u.Totalverlust für die Unerfahrenen.

  3. Avatar

    asisi1

    22. Mai 2020 08:32 at 08:32

    Nirgendwo wird erwähnt, das schon vor der Corona Kriese, ca. 50 Millionen Amerikaner nur noch von den staatlich ausgegebenen Essenmarken leben!
    Das gab es hier nur im Krieg und jetzt ist es schon in Friedenszeiten normal.

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbrauchervertrauen etwas schwächer, Erwartung lässt nach

Redaktion

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Das US-Verbrauchervertrauen (Conference Board; Oktober) ist mit 100,9 etwas schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 102,0; Vormonat war 101,8, nun auf , nach 101,3 nach unten revidiert). Das ist der größte Anstieg zum Vormonat seit dem Jahr 2003!

Die Erwartung liegt bei 98,4 (Vormonat war 104,0)

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 104,6 (Vormonat war 98,5)

 

Leider die Seite des Conference Board wieder down, wie zuletzt so oft wenn die Daten frisch heraus kommen..

 

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Konjunkturdaten

Aktuell: Aufträge langlebiger US-Wirtschaftsgüter stark

Redaktion

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Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; September) sind mit +1,9% besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,5%; Vormonat war +0,5%, nun jedoch auf +1,0% nach oben revidiert).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge bei +0,8% (Prognose war +0,4%; Vormonat war +0,6%, nun auf +1,0% nach oben revidiert).

Ohne Verteidigung liegen die Aufträge bei +1,0% (Vormonat war +2,1%)

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Europa

ifo Index schwächer, erster Rückgang seit sechs Monaten

„Die Unternehmen blicken deutlich skeptischer auf die Entwicklung in den kommenden Monaten“

Markus Fugmann

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Soeben hat das ifo Institut den ifo Index für Oktober veröffentlicht:

– ifo Geschäftsklimaindex 92,7 (Prognose war 93,0; Vormonat August war 93,4) – der erste Rückgang nach fünf Monaten Anstieg in Folge

– aktuelle Lage 90,3 (Prognose war 89,9 ; Vormonat war 89,2)

– Erwartungen: 95,0 (Prognose war 96,5; Vormonat war 97,7)

Dazu ifo in einer Pressemitteilung:

„Die Stimmung unter den Unternehmenslenkern hat sich eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Oktober auf 92,7 Punkte gesunken, nach 93,2 Punkten[1] im September. Dies ist der erste Rückgang nach fünf Anstiegen in Folge. Die Unternehmen blicken deutlich skeptischer auf die Entwicklung in den kommenden Monaten. Ihre aktuelle Situation beurteilten sie hingegen etwas besser als im Vormonat. Angesichts steigender Infektionszahlen nehmen die Sorgen der deutschen Wirtschaft zu.

Im Verarbeitenden Gewerbe liegt der Geschäftsklimaindikator erstmals seit Juni 2019 wieder im positiven Bereich. Deutlich mehr Firmen waren mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden. Die Unternehmen konnten ihre Kapazitätsauslastung im letzten Quartal deutlich von 75,3 auf 79,8 Prozent steigern. Der zuletzt aufgekommene Optimismus mit Blick auf die kommenden Monate hat aber einen merklichen Rückschlag erhalten.

Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima hingegen merklich verschlechtert. Die Dienstleister waren weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Lage. Zudem ist der Optimismus der Vormonate zur weiteren Geschäftsentwicklung wieder verschwunden.

Im Handel ist Geschäftsklimaindikator leicht gesunken. Während die Händler pessimistischer auf die kommenden Monate schauen, waren sie mit den laufenden Geschäften zufriedener.

Auch im Bauhauptgewerbe ist die Aufwärtsbewegung des Geschäftsklimas gestoppt. Die Unternehmen korrigierten ihre sehr guten Einschätzungen zur aktuellen Lage deutlich nach unten. Auch ihre Erwartungen fielen etwas pessimistischer aus.“

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