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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Erzeugerpreise deutlich höher

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Die US-Erzeugerpreise (März) sind mit +0,6% zum Vormonat deutlich höer ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,3%; Vormonat war +0,1%). Zum Vorjahresmonat stiegen die Erzeugerpreise um +2,2% (Prognose war +1,9%; Vormonat war +1,9%).

Das drückt auf die Margen der US-Unternehmen:

In der Kernrate (ohne Nahrung und Energie) stiegen die Erzeugerpreise um +0,3% zum Vormonat (Prognose war +0,2%; Vormonat war +0,1%) und um +2,4% zum Vorjahresmonat (Prognose war +2,4%; Vormonat war +2,5%).

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Europa

Leistungsbilanz Eurozone: Überschuss steigt deutlich

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Die sogenannte „Leistungsbilanz“ beinhaltet nicht nur Außenhandelsüberschüsse und Defizite im Warenhandel, sondern auch aus Dienstleistungen, Kapitalerträge usw. Sie spiegelt also den effektiven Geldfluss wieder und gibt an, ob ein Land oder ein Wirtschaftsraum unterm Strich Mittelzuflüsse oder Mittelabflüsse erlebt. Für die Eurozone hat die EZB heute den aktuellsten Wert für die Leistungsbilanz für den Monat Mai präsentiert. Mit einen Überschuss von 29,7 Milliarden Euro hat man 8,8 Milliarden Euro besser abgeschnitten als noch im April mit +20,9 Milliarden Euro (nachträglich von der EZB korrigiert auf +22,4). Die Eurozone hatte zuvor drei Monate lang einen sinkenden Überschuss in der Leistungsbilanz erlebt. Und jetzt dieser kräftige Anstieg.

Im Januar (fünfter Balken von rechts) gab es ein kurzes Aufflackern nach oben, was im Februar und März nach unten korrigiert wurde. Der Trend bleibt auf mehrere Jahre gesehen konstant. Aber zuletzt war die Tendenz wie gesagt absteigend! Nun die Kehrtwende. Die Grafik zeigt den gesamten Saldo als blaue Linie, wo man jetzt den Aufwärtshaken erkennen kann. Das Sekundäreinkommen (blaue Balken) ist leicht schrumpfend. Dabei geht es um Gelder, die von Ausländern in der Eurozone verdient und dann in ihre Heimat transferiert werden. Dieses Geld wird also den Volkswirtschaften in der Eurozone entzogen, und ist somit der einzige Negativwert bei der Errechnung der Leistungsbilanz.

Dann haben wir den Warenhandel (orange Balken), der traditionell für Europa dank der Exporte immer im positiven Bereich liegt, vor allem dank der immensen deutschen Überschüsse. Man kann im letzten Balken (Mai) einen Anstieg im Warenhandelsüberschuss sehen in Relation zum Vormonat. Der rote Balken steht für die Überschüsse im Außenhandel mit Dienstleistungen. Er bleibt konstant. Das Primäreinkommen (in grün, vor allem Kapitalerträge und Investments aus dem Ausland) kann zulegen! Warenhandel und Primäreinkommen geben dem Überschuss in der Leistungsbilanz den Aufwärtsschub.

In den 12 Monaten bis inklusive Mai 2019 entstand für die Eurozone ein Überschuss in der Leistungsbilanz in Höhe von 323 Milliarden Euro. In den 12 Monaten davor (bis Mai 2018) waren es noch +392 Milliarden Euro. In diesem aussagekräftigeren Vergleich erkennt man noch einen deutlichen Rückgang der Überschüsse.

Leistungsbilanz Eurozone
Grafik und Daten: EZB

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbraucherstimmung Uni Michigan

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Die US-Verbraucherstimmung Uni Michigan (1.Veröffentlichung für Juli) ist mit 98,4 nur minimal schlechter ausgefallen als erwartet (Prognose war 98,6; Vormonat war 98,2).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 111,1 (Prognose war 112; Vormonat war 111,9)

Die Konsumentenerwartung liegt bei 90,1 (Prognose war 89,8; Vormonat war 89,3)

EURUSD steigt aktuell um 5 Pips, der Dow steigt um 15 Punkte.

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage betreut:

Consumer sentiment remained largely unchanged in early July from June, remaining at quite favorable levels since the start of 2017. Moreover, the variations in Sentiment Index have been remarkably small, ranging from 91.2 to 101.4 in the past 30 months. Perhaps the most interesting change in the July survey was in inflation expectations, with the year-ahead rate slightly lower and the longer term rate moving to the top of the narrow range it has traveled in the past few years. Given the heightened interest in Fed policy, it is of some interest to examine the relationship between consumers’ inflation expectations and the anticipated strength in the economy as well as prospective shifts in interest rates and unemployment. Inflation expectations were divided into three groups based on responses to the January to July 2019 surveys: those who expected a year-ahead inflation rate less than or equal to 0%, an inflation rate of 1% to 3%, and those who expected an inflation rate equal to or greater than 4% (see the chart). The Consumer Expectations Index falls as inflation expectations rise, signifying that consumers view higher inflation as a threat to economic growth. Higher inflation was related more frequently to rising interest rates and was associated with higher unemployment expectations. While the inflation-unemployment relationship is in the opposite direction of the Phillips curve hypothesis, that relationship is usually based on wage inflation, not overall inflation. Consumers’ views appear to be more consistent with the stagflation thesis, which holds that inflation and unemployment move in the same direction. This thesis is more consistent with how consumers process and organize diverse bits of news about the economy.

Uni Michigan Verbraucherstimmung USA

Von Andreas Faessler – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50681126

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Europa

Aktuell: Deutsche Erzeugerpreise schwach

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Das Statistische Bundesamt hat soeben die deutschen Erzeugerpreise für den Monat Juni veröffentlicht. Sie steigen im Jahresvergleich um nur 1,2% bei 1,4% Erwartung. Im Mai waren es noch +1,9%. Im weniger wichtigen Monatsvergleich von Mai auf Juni gehen die Erzeugerpreise sogar um 0,4% zurück (erwartet -0,1%.). Also: Noch weniger Druck auf die Endverbraucherpreise, noch schwächere Inflation in der wichtigsten europäischen Volkswirtschaft? Frau Lagarde, übernehmen Sie? Noch weiter runter mit den Zinsen, noch mehr Anleihekäufe?

Erzeugerpreise

Das Statistische Bundesamt im Wortlaut:

Die Preisentwicklung bei Energie wirkte sich auch im Juni 2019 am stärksten auf die Entwicklung der Erzeugerpreise insgesamt aus. Energieprodukte waren um 2,2 % teurer als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Vormonat Mai 2019 sanken diese Preise um 1,4 %. Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise um 0,9 % höher als im Juni 2018. Gegenüber Mai 2019 blieben sie unverändert.

Verbrauchsgüter waren im Juni 2019 um 2,1 % teurer als im Juni 2018. Gegenüber dem Vormonat Mai 2019 stiegen diese Preise um 0,5 %. Nahrungsmittel waren um 2,6 % teurer als im Vorjahresmonat. Die höchsten Preisveränderungen gegenüber dem Vorjahresmonat wiesen auch im Juni 2019 Schweinefleisch (+21 %) und verarbeitete Kartoffeln (+16 %) auf. Billiger als im Juni 2018 waren insbesondere Butter (-30,7 %) und Zucker (-15,2 %). Kaffee kostete 5,0 % weniger als ein Jahr zuvor.

Die Preise für Investitionsgüter lagen im Juni 2019 um 1,5 % höher als ein Jahr zuvor. Gebrauchsgüter waren im Juni 2019 um 1,4 % teurer als im Juni 2018.

Vorleistungsgüter waren im Juni 2019 um 0,2 % günstiger als im Juni 2018. Eine negative Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat hatte es letztmalig im Oktober 2016 gegeben (-0,5 %). Gegenüber dem Vormonat Mai 2019 sanken diese Preise ebenfalls um 0,2 %. Billiger als ein Jahr zuvor waren vor allem metallische Sekundärrohstoffe (-11,8 %), Metalle kosteten 3,5 % weniger. Einen überdurchschnittlich hohen Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresmonat wiesen unter anderem Getreidemehl sowie Düngemittel und Stickstoffverbindungen mit einem Plus von jeweils 7,7 % auf.

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