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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Erzeugerpreise in der Kernrate deutlich niedriger

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Die US-Erzeugerpreise (Juli) sind mit +0,2% zum Vormonat ausgefallen wie erwartet (Prognose war +0,2%; Vormonat war +0,1%). Zum Vorjahresmonat stiegen die Erzeugerpreise um +1,7% und damit mehr als erwartet (Prognose war +1,7%; Vormonat war +1,7%).

In der Kernrate (ohne Nahrung und Energie) fielen die Erzeugerpreise überraschend um -0,1% zum Vormonat (Prognose war +0,2%; Vormonat war +0,3%) und stiegen nur um +2,1% zum Vorjahresmonat (Prognose war +2,4%; Vormonat war +2,3%).

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Asien

ifo-Institut: Weltwirtschaftsklima fällt auf schlechtesten Wert seit der Finanzkrise!

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Das ifo-Institut hat heute seinen Index für das Weltwirtschaftsklima veröffentlicht. Mit -18,8 ist aktuellen Quartal fällt der Indexstand nochmal dramatisch weiter ins Negative nach -10,1 im Vorquartal. Wie auch der folgende zehn Jahre zurückliegende Chart zeigt, ist das Niveau des Weltwirtschaftsklimas laut ifo auf den schlechtesten Wert seit der Finanzkrise gefallen. Sowohl die Lagebeurteilung als auch die
Erwartungen gaben deutlich nach. Die Weltkonjunktur kühle sich weiter ab, so ifo. Weiter im Wortlaut:

Das Wirtschaftsklima verschlechterte sich in nahezu allen Regionen. In den Schwellenländern fiel insbesondere die Lage ungünstiger aus. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften verschlechterten sich vor allem die Einschätzungen für die kommenden Monate. In den Schwellenländern kommt die Abwärtsbewegung im Wesentlichen aus Asien, in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften hauptsächlich aus den USA. Die Experten erwarten ein deutlich schwächeres Wachstum des Welthandels, einen schwächeren privaten Konsum und eine niedrigere Investitionstätigkeit. Gegenüber dem Frühjahr stiegen jeweils die Anteile der Experten merklich, die die gesamtwirtschaftliche Nachfrage sowie die Innovationstätigkeit als unzureichend.

ifo Weltwirtschaftsklima Chart

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Europa

Großhandelspreise rutschen immer tiefer in Deflation – düsteres Vorzeichen für die Inflation

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Es gibt drei Preisindikatoren, welche die zukünftige Entwicklung der Verbraucherpreise (Inflation) stets erahnen lassen. Da wären die Importpreise, die Erzeugerpreise, und die Großhandelspreise. Die beiden anderen sehen auch nicht gut aus. Heute aber sind die Großhandelspreise in der Reihe mit frischen Daten vom Statistischen Bundesamt für den Monat Oktober. Sie sinken um 2,3% im Vergleich zu Oktober 2018. Die Entwicklung ist klar. In den Vormonaten waren es bereits rückläufige Preise mit -1,9%, -1,1% und -0,1%.

Was ist hier los? Wie wir es schon mehrmals erwähnt hatten in den letzten Monaten und Jahren. Nicht die „Geldpolitik“ der EZB beeinflusst die Inflation, sondern die Preise vor allem für Öl, aber auch für Gas. Der Chart zeigt die Entwicklung seit 2014. Wegen diesem langen Betrachtungszeitraum ist der aktuelle Rückfall nicht so gut erkennbar. Siehe da, was sagen die Statistiker heute früh zu dieser zunehmenden Deflation für die Großhandelspreise? Zitat:

Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung im Vergleich zum Vorjahresmonat hatten im Oktober 2019 die um 13,7 % niedrigeren Preise im Großhandel mit Mineralöl­erzeugnissen. Ebenfalls kräftige Preisrückgänge gegenüber dem Vorjahr gab es im Großhandel mit Altmaterial und Reststoffen (-18,7 %), mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln (-10,9 %) sowie mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software (-6,5 %). Dagegen waren insbesondere die Preise für lebende Tiere (+20,9 %) sowie für Fleisch und Fleischwaren (+5,8 %) auf Großhandelsebene höher als im Oktober 2018.

Großhandelspreise seit 2014

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbraucherstimmung Uni Michigan

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Die US-Verbraucherstimmung Uni Michigan (1.Veröffentlichung für November) ist mit 95,7 etwas schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 95,9; Vormonat war 95,5).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 110,9 (Prognose war 112,5; Vormonat war 113,4)

Die Konsumentenerwartung liegt bei 85,9 (Prognose war 84,9; Vormonat war 84,2)

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage verantwortet:

„The early November reading on consumer sentiment was nearly identical to last month’s and the average 2019 level (95.6). Consumers did voice a slightly more positive outlook for the economy, which was offset by a slightly less favorable outlook for their own personal finances. Spontaneous negative references to tariffs were still mentioned by one-in-four consumers in early November. References to the impact of impeachment on economic prospects were virtually non-existent, mentioned by less than 2% in October and November. The lack of impact on economic prospects is broadly similar to Clinton’s but not Nixon’s impeachment inquiry. The critical difference was that during Clinton’s impeachment, economic conditions remained very favorable; indeed consumer sentiment was at its most favorable levels ever recorded. In contrast, Nixon’s impeachment inquiry started at the same time as the oil embargo in October 1973, with oil prices quadrupling over the next six months. While consumers voiced a rapid collapse in optimism, many believed Nixon was too distracted to attend to their concerns about escalating inflation and unemployment, or that the economy would fall into recession in late 1973. The current performance of the economy, in contrast, is neither as bleak as Nixon’s nor as good as Clinton’s. The strongest aspect of the current economy has been job and wage gains. Although consumers have become somewhat more cautious spenders, they see no reason to engage in the type of retrenchment that causes recessions. While most consumers do not anticipate year-to-year increases in the unemployment rate, the majority of consumers expect the unemployment rate to remain largely unchanged at its lowest level in 50 years“.

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