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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Erzeugerpreise tiefer

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FMW-Redaktion

Die US-Erzeugerpreise (August) sind mit + 0,2% geringer ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,3%; Vormonat war -0,1%). Zum Vorjahresmonat stiegen die US-Erzeugerpreise um +2,4% (Prognose war +2,5%; Vormonat war +1,9%).

In der Kernrate stiegen die Preise zum Vormonat um +0,1% (Prognose war +0,2%; Vormonat war -0,1%), zum Vorjahresmonat in der Kernrate um +2,0% (Prognose war +2,1%; Vormonat war +1,8%).

Die Erzeugerpreise sind Frühindkatoren für die US-Verbraucherpreise (die morgen heraus kommen), weil die Erzeuger gestiegene oder fallenden Preise für ihre Herstellung an die Konsumenten mit Verzögerung weiter geben..

Also derzeit wenig Inflationsdruck – allerdings ist damit zu rechnen, dass im Gefolge der Hurrikane Harvey und Irma die Preise anziehen werden, schon weil sich Benzin deutlich verteuert hatte..

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Europa

Deutschland: Exportneugeschäft „besorgniserregend“ – das Geschäftsmodell wackelt!

Die deutsche (Export-)Industrie gerät in immer schwereres Fahrwasser!

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Vor wenigen Minuten sind die deutschen Einkaufsmanagerindizes (Dienstleistung und Gewerbe) fĂĽr Juni veröffentlicht worden – und der Sammelindex aus beiden Sektoren stieg von 53,4 auf 54,2 und war damit besser als die Prognose von 53,4. Das ist die gute Nachricht. Die weniger gute Nachricht ist: der Anstieg erfolgte ausschlieĂźlich aufgrund des Dienstleistungssektors (Anstieg von 52,2 im Vormonat auf nun 53,9), während das produzierende Gewerbe weiter absackte von 56,3 auf 55,9 – das ist der tiefste Stand seit 18 Monaten!

Grundsätzlich ist das ja eine begrĂĽĂźenswerte Entwicklung, wenn in Deutschland der Servicesektor, also faktisch der Binnnenkonsum, zulegen kann. Aber das derzeit dominante Geschäftsmodell in Deutschland ist eben der Export durch den produzierenden Sektor – und hier häufen sich nun die Warnzeichen! Diese Warnezichen werden sichtbar zum Beispiel in den Verkaufspreisen. So schreibt Markit, das die Daten durch Befragung von Einkaufsmanagern aus 800 Firmen erhebt:

„Während sich der Ausblick bei den Dienstleistern verbesserte, sank der Grad an Optimismus in der Industrie auf den tiefsten Wert seit ĂĽber drei Jahren“.

Und die deutsche Industrie kommt jetzt offenkundig unter verstärkten Margen-Druck – anders als die deutschen Dienstleister. So stiegen die Einkaufskosten mit der höchsten Rate seit sieben Jahren (wegen gestiegenen Lohnkosten und höheren Rohstoffpreisen/Benzin/Ă–l), aber die Industrie ist derzeit scheinbar nicht mehr in der Lage, die gestiegenen Kosten weiter zu geben:

„Während die Steigerungsrate in der Industrie auf ein 10-Monatstief sank, hoben die Dienstleister ihre Angebotspreise mit der zweithöchsten Rate seit
knapp zehn Jahren an.“

Besonders im Fokus ist der Export – hier sei die Entwicklung „besorgniserregend“, mit nachlassender Nachfrage aus den USA und China. So resĂĽmiert Phil Smith von Markets:

„Dank der Belebung des Servicesektorshat der Aufschwung in Deutschland im Juni wieder leicht an Dynamik gewonnen. Allerdings dürfte das Wachstum im gesamten zweiten Quartal 2018 nur moderat ausfallen. Besonders enttäuschend schnitt die Industrie ab, wo sich der PMI weiter von seinem Rekordwert im Dezember entfernte und nun auf den tiefsten Wert seit eineinhalb Jahren abgesackt ist. Besorgniserregend ist zudem die Entwicklung beim Exportneugeschäft, das sich im Juni weiter abgeschwächt hat. Nachgelassen hat laut Befragten vor allem die Nachfrage aus den USA und China. Uneinheitlich
fällt aktuell auch der Geschäftsausblick aus: Während die Dienstleister ausgesprochen zuversichtlich auf die nächsten zwölf Monate blicken, trübten sich die Aussichten unter den Industrieunternehmen weiter ein und fielenauf den tiefsten Wert seit über drei Jahren.”

Die Fokussierung auf den Export ist also offenkundig die Achillesferse der deutschen Wirtschaft. Und wenn der Handelskrieg weiter eskaliert, dürfte der deutsche Dienstleistungssektor das nicht auffangen können!

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Europa

Realer Lohnzuwachs in allen Bereichen

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am

Es gibt einen realen Lohnzuwachs in Deutschland. Damit ist gemeint, dass auch nach Abzug der Inflation mehr Geld in den Taschen der Arbeitnehmer hängen bleibt. Egal ob Mann, Frau, Ost, West, Führungskraft oder ungelernter Arbeiter. Die aktuelle offizielle Statistik zeigt, dass die Lohnzuwächse breit gestreut bei allen ankommen.

Bei einer Inflation von 1,6% und einem nominalen Lohnzuwachs von 2,7% lag der reale Lohnzuwachs bei 1,1% im 1. Quartal 2018 im Vergleich zum 1. Quartal 2017. Im Schnitt hat man effektiv also 1,1% mehr Geld in der Tasche. Nur der Bereich „GeringfĂĽgig Beschäftigte“ (400 Euro-Jobber) legt nominal nur um 1,8% zu, hat also real nur 0,2% Zuwachs. Jetzt legen die realen Löhne im Schnitt wie gesagt um 1,1% zu. In den beiden Vorquartalen waren es im Jahresvergleich nur +0,5% und +0,7%. Weitere Details vom Statistischen Bundesamt im Wortlaut:

Am deutlichsten erhöhten sich die nominalen Verdienste im Bereich „GrundstĂĽcks- und Wohnungswesen“ (+ 5,1 %) und im Bereich „Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen“ (+ 3,8 %). Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Gastgewerbe verdienten im Durchschnitt 3,5 % mehr. Mit + 3,8 % war der Verdienstzuwachs bei ungelernten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern am größten, gefolgt von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in leitender Stellung (+ 3,2 %) sowie den Fachkräften und den angelernten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (jeweils + 2,7 %). Die Verdienste von herausgehobenen Fachkräften sind mit + 2,2 % unterdurchschnittlich gestiegen.

Lohnzuwachs

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Konjunkturdaten

Aktuell: Philadelphia Fed Index schwach wie seit November 2016 nicht mehr – Auftragseingang bricht ein!

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Der Philadelphia Fed Index (Juni) ist mit 19,9 deutlich schwächer  ausgefallen als erwartet (Prognose war 28,9; Vormonat war 34,4). Das ist der schlechteste Wert seit November 2016!

Die Komponenten – schwache Aufträge:

– Auftragseingänge 17,9   (Vormonat war 40,6, das war im letzten Monat der größer Aufwärts-Sprung zum Vormonat seit 45 Jahren gewesen1)

– Beschäftigung 30,4  (Vormonat war 30,2)

– Preise 51,8 (Vormonat war 52,6)

 

 

Philadelphia aus der Luft
Von Payton Chung – Flickr, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3006296

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