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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Handelsbilanz wird immer schlechter – größtes Defizit seit 10 Jahren

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Die US-Handelsbilanz wird immer schlechter. Das Defizit steigt immer weiter. Aktuell drückt Donald Trump ja mit voller Kraft dagegen, und die Chinesen sicherten gerade heute erst zu, deutlich mehr Waren aus den USA kaufen zu wollen. Aber all die Bemühungen der letzten 1 1/2 Jahre verliefen bislang im Sande, und das Defizit wird immer schlimmer. Es ist sogar das größte Defizit seit zehn  Jahren!

So zeigen es ganz frische Daten der US-Statistiker. Die gesamte US-Handelsbilanz (Waren + Dienstleistungen) für den Monat Oktober liegt bei -55,5 Milliarden Dollar. Das sind nochmal 0,9 Milliarden Dollar mehr als im September. Die Grafik zeigt, dass auch der Negativ-Rekord aus letztem Jahr nun überschritten wurde.

Wie immer in den letzten Monaten tritt der Doppel-Effekt ein. Die Exporte sinken um 0,3 auf 211 Milliarden Dollar. Die Importe steigen um 0,6 auf 266,5 Milliarden Dollar. Bei den Dienstleistungen hat sich nichts verändert. Die um 900 Millionen Dollar verschlechterte Bilanz liegt alleine am Warenhandel. Das dürfte Donald Trump überhaupt nicht gefallen.

Von Januar bis Oktober addiert stieg das Defizit um 51,3 Milliarden Dollar gegenüber dem selben Zeitraum 2017. Nur im Oktober stieg das US-Defizit gegenüber der EU um 0,9 auf 15,1 Milliarden Dollar. Das Defizit gegenüber China stieg um 0,7 auf 38,2 Milliarden Dollar (Allzeithoch). Die beiden wichtigsten „gegnerischen Märkte“ von Donald Trump konnten also gegen die USA spürbar zulegen. Gemindert wurde dies unter anderem, weil das US-Defizit mit Mexiko um 1,2 auf 6,4 Milliarden Dollar abgenommen hat.

US-Handelsbilanz Defizit Oktober

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +3,7 Mio Barrels (jetzt 454,5 Mio)

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 454,5 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 3,7 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei +3,5 Mio lagen.

Die Benzinbestände wurden mit 248 Mio Barrels gemeldet, was im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 1,5 Millionen Barrels darstellt. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei -0,3 Mio.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +1,3 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (erwartet +3). Die Benzinbestände fielen laut API um 1,6 Mio Barrels. Destillate fielen um 0,8 Mio Barrels.

Die Fördermenge liegt mit 12,0 Millionen Barrels pro Tag 0,1 Mio höher als in der Vorwoche.

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit +16 Cents auf 57,06 Dollar.

Öl-Lagerbestände USA
Die Öl-Lagerbestände seit Oktober 2015.

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verkäufe bestehender Häuser wieder sehr schwach

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Die Verkäufe bestehender US-Häuser (Existing Home Sales; Januar) sind mit -1,2% auf eine Jahresrate von 4,99 Millionen schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,8% auf eine Jahresrate von 5,01 Millionen; Vormonat war -6,4% auf eine Jahresrate von 4,99 Millionen, nun auf -4,0% auf eine Jahresrate von 5,00 Millionen nach oben revidiert).

Die Verkäufe bestehender Häuser umfassen ca. 90% des US-Immobilienmarkts und sind daher von besonderer Bedeutung!

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Konjunkturdaten – Philadelphia Fed Index fällt unter 0!

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Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Dezember – wegen vorherigem government shutdown erst heute publiziert) sind mit +1,2% besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,8%; Vormonat war +0,7%). Die Investitionsgüter mit -0,7% jedoch sehr schwach (Prognose war +0,2%).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge jedoch mit +0,1% schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,2%; Vormonat war -0,4%).

—–

Der Philadelphia Fed Index (Februar) ist mit -4,1 deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 15,6; Vormonat war 17,0). Das ist der schwächste Wert seit 2016!

Die Komponenten – Preise fallen, Auftragseingang negativ:

– Auftragseingänge -2,4 (Vormonat war 21,3)

– Beschäftigung 14,5 (Vormonat war 9,6)

– Preise 21,8 (Vormonat war 32,7)

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