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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Immobiliendaten – Baubeginne katastrophal, Genehmigungen besser als erwartet

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die US-Baubeginne sind mit -9,0% auf 1,047 Millionen Jahresrate wesentlich schlechter ausgefallen als erwartet (Prognose war +2,5% auf 1,175 Millionen Jahresrate, Vormonat war -5,8%). Ausschaggebend war der Rückgang von -38% bei Mehrfamilienhäusern, während Einfamilienhäuser um +8,1% zulegten. Schwsch insgesamt die Daten aus dem Nordosten, dem Mittleren Westen und dem Süden des Landes, während die Daten aus dem Westen unverändert waren. Insgesamt ist das der größte Monatsrückgang seit fünf Jahren auf den teifsten Stand seit 18 Monaten.

Die US-Baugenehmigungen sind dagegen mit +6,3% auf 1,225 Millionen Jahresrate deutlich ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,9% auf 1,165 Millionen Jahresrate; Vormonat war -0,4%).

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    gerd

    19. Oktober 2016 14:54 at 14:54

    „…Baubeginne sind mit -9,0% … wesentlich schlechter ausgefallen als erwartet (Prognose war +2,5%)…“

    Warum macht man im Finanzwesen eigentlich Prognosen?

    Der Markt reagiert auf die Veröffentlichung der Prognose ohnehin kaum bis gar nicht. Erst wenn die Zahlen konkret vorliegen und es sich um eine gewichtige Wirtschaftsgröße handelt. Und dann reagiert er auch oft nur deshalb, weil die nichtsnutzige Prognose zuvor anders lautete.

    Anders z.B. beim Wetter. Da reagiert man sofort. Wenn da für Samstag Regen angesagt ist, mit Temperaturen zum Kuscheln, wird man die Buchung für einen organisierten Tagesausflug bereits mit Bekanntgabe der Vorhersage lieber um eine Woche verschieben.

  2. Avatar

    Helmut Josef Weber

    19. Oktober 2016 15:42 at 15:42

    Naja- wenn nach der Erteilung der Baugenehmigung erst die Finanzierung gemacht wird, dann kann das vorkommen.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

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