Konjunkturdaten

Aktuell: US-Immobiliendaten miserabel

Die US-Baubeginne (Juni) sind mit -12,3% auf eine Jahresrate von 1,173 Millionen extrem schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war -2,2% auf eine Jahresrate von 1,320 Millionen; Vormonat war +5,0% auf eine Jahresrate von 1,335 Millionen, nun auf +4,8% nach unten revidiert). Das ist der stärkste Rückgang seit November 2016, die Baubeginne nun auf dem tiefsten Stand seit September 2017.

Die US-Baugenehmigungen (Juni) dagegen sind mit -2,2% auf eine Jahresrate von 1,273 Millionen ebenfalls schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +2,3% auf eine Jahresrate von 1,330 Millionen; Vormonat war -4,6% auf eine Jahresrate von 1,301 Millionen). Das ist der dritte Rückgang in Folge!

Dazu das Bureau of Census, das die Daten erhebt:

Building Permits

Privately-owned housing units authorized by building permits in June were at a seasonally adjusted annual rate of 1,273,000. This is 2.2 percent (±1.2 percent) below the revised May rate of 1,301,000 and is 3.0 percent (±1.1 percent) below the June 2017 rate of 1,312,000. Single-family authorizations in June were at a rate of 850,000; this is 0.8 percent (±1.5 percent)* above the revised May figure of 843,000. Authorizations of units in buildings with five units or more were at a rate of 387,000 in June.

Housing Starts

Privately-owned housing starts in Junewere at a seasonally adjusted annaul rate of 1,173,000. This is 12.3 percent (±8.3 percent) below the revised May estimate of 1,337,000 and is 4.2 percent (±10.2 percent)* below the June 2017 rate of 1,225,000. Single-family housing starts in June were at a rate of 858,000; this is 9.1 percent (±8.8 percent) below the revised May figure of 944,000. The June rate for units in buildings with five units or more was 304,000.



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11 Kommentare

    1. @tm, kann es sein, dass Sie seit ein paar Wochen einer Art Zwangsneurose unterliegen, jedem Artikel und gefühlt fast jedem Kommentar widersprechen zu müssen?
      Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich schätze Ihre Kommentare und Ihr Wissen sehr.
      Aber langsam wird es auffällig und manchmal lästig, ständig ein „ne, ja schon, aber, kann nicht sein“ lesen zu müssen. Sie führen wissenschaftlich korrekt auch immer Quellen auf, die Ihre Meinung stützen, es gibt aber auch andere, die das Gegenteil vertreten.
      Warum schreiben Sie mit Ihrem Wissen nicht selbst einfach Artikel auf der FMW? Markus ist dahingehend immer offen, oder @Fugi?

      1. es gibt Quellen, die das Gegenteil sagen? Welche denn?

        Genau genommen widerspreche ich hier doch nicht einmal, sondern ergänze den Artikel mit dem Hinweis. Es ist leider sowohl bei der FMW wie auch bei den meisten anderen Medien so, dass auch kurzfristige Änderungen zu Schlagzeilen gemacht werden: Wohnungsmarktdaten miserabel, Inflation steigt deutlich, ifo bricht ein usw. Wenn ich mri dann aber mal die Daten etwas längerfristig ansehe, stellt sich raus, dass die Schlagzeile zwar für sich genommen korrekt ist, aber eben ein sehr begrenztes Bild zeigt.

        :-) Markus Fugmann kann ja mal mit mir sprechen….

        1. @tm, aber gerne!

          1. Prima. Wann und wie? Möchte ungerne meine Nummer hier posten :-)

          2. @tm, mailen Sie mir doch Ihre Nummer an fugmann@finanzmarktwelt.de!

  1. @Michael, Sie sagen endlich ,was ich u.vielleicht andere schon lange denken. Er scheint gut informiert zu sein ( Statistiken ! ) Aber wenn einer immer u.immer wieder erklärt, die Aktienhausse habe Nichts mit der Geldpolitik zu tun , muss sein Wirtschaftsverstännis doch sehr dürftig sein.
    In einer Statistik wäre er einer von einer Million der es so sieht.? ?

    1. :_) Sie scheinen mein Argument da immer noch nicht zu verstehen oder verstehen zu wollen: Wenn die niedrigen Zinsen zu einer Übertreibung am Aktienmarkt geführt hätten, müsste man das am KGV sehen können. Da die KGVs aber im normalen Bereich sind, spricht dies klar dafür, dass die Kurse die Gewinnsituation widerspiegeln. Das gefällt ihnen offenbar nicht, ändert aber nichts an den Fakten. Ob eine Mehrheit das so sieht wie Sie, ist doch dafür völlig irrelevant.

  2. Korrigenda, WIRTSCHAFTSVERSTÄNDNIS,

  3. @ tm, wenn jemand die Argumente nicht versteht sind Sie es. Der DAX wäre ohne dieses Gelddrucken niemals von ca. 3600 auf 13600 gestiegen.Ihr Argument Gewinnsituation, haben denn nicht eben auch die tiefen Zinsen = Kosten mindestens indirekt die Gewinne gesteigert?

    1. Sie meinen ersthaft, die gesunkenen Zinsen haben über sinkende Finanzierungskosten zu einer Verdreieinhalbfachung der Unternehmensgewinne geführt?

      Und zum Thema Gelddrucken: Das Geldmengenwachstum in der Eurozone beträgt im Durschschnitt von Herbst 2008 bis heute 2,6% pro Jahr, was ein historischer Tiefstwert ist. Zu den goldenes Bundesbankzeiten bis Ende 1998 lag das durchschnittliche Geldmengenwachstum noch bei 7,9% pro Jahr.

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