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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Immobiliendaten wieder miserabel!

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Die US-Baubeginne (September) sind mit -5,3% auf eine Jahresrate von 1,201 Millionen schwächerausgefallen als erwartet (Prognose war -4,5% auf eine Jahresrate von 1,220 Millionen; Vormonat war +9,2%, nun jedoch auf +7,1% nach unten revidiert)

Die US-Baugenehmigungen (September) sind mit -0,6% auf eine Jahresrate von 1,241 Millionen ebenfalls schwächer ausgefallen wie erwartet (Prognose war -0,6% auf eine Jahresrate von 1,278 Millionen; der Vormonat wurde von -0,9% auf nun -5,1% nach unten revidiert).

Mehr zu den aktuellen Daten finden Sie hier..

Die Baubeginne und Baugenehmigungen sind seit Jahresbeginn schwach ausgefallen, weil die Preise für US-Immobilien deutlich stärker gestiegen sind als die Löhne..

Die heute mittag veröffentlichten US-Hypothekenanträge sind um -7,1% und damit auf dem tiefsten Stand seit dem Jahr 2000!

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbraucherstimmung Uni Michigan bricht ein – tiefster Stand seit der Wahl Trumps!

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Die US-Verbraucherstimmung Uni Michigan (1.Veröffentlichung für Januar) ist mit 90,7 deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 97,0; Vormonat war 97,8).

Die Einschätzung der aktuellen Lage ebenfalls schwächer, sie liegt bei 110,0 (Prognose war 114,5; Vormonat war 116,1)

Die Konjunkturerwatung liegt bei 78,3 und damit weit unter der Erwartung (Prognose war 86,0; Vormonat war 87,0)

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage verantwortet:

„Consumer sentiment declined in early January to its lowest level since Trump was elected. The decline was primarily focused on prospects for the domestic economy, with the year-ahead outlook for the national economy judged the worst since mid 2014. The loss was due to a host of issues including the partial government shutdown, the impact of tariffs, instabilities in financial markets, the global slowdown, and the lack of clarity about monetary policies. Aside from the direct economic impact from these various issues on the economy, the indirect effect meant that half of all consumers believed that these events would have a negative impact on Trump’s ability to focus on economic growth. While the January falloff in optimism is certainly consistent with a slowdown in the pace of growth, it does not yet indicate the start of a sustained downturn in economic activity. It is the strength in personal finances that will continue to support consumption expenditures at favorable levels in 2019. Nonetheless, consumers now sense a need to buttress their precautionary savings, which is typically done by reducing their discretionary spending. Evolving job and wage prospects, which were slightly weaker in early January, are critical to extending the current expansion.“


Von Andreas Faessler – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50681126

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Industrieproduktion besser als erwartet, aber Vormonat nach unten revidiert

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Die US-Industrieproduktion (Dezember) ist mit +0,3% besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,2%; Vormonat war +0,6%, nun auf +0,4% nach unten revidiert).

Zum Vorjahresmonat stieg die Industrieüroduktion um +4,0%:

Die US-Produktion des produzierenden Gewerbes liegt bei +1,1% ((Prognose war +0,3%; Vormonat war 0,0%, un auf +0,1% nach oben revidiert)


Von Niklas Bildhauer (User gerolsteiner91) – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2202752

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Europa

Aus diesen Gründen schrumpft der Leistungsbilanz-Überschuss der Eurozone immer weiter

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Die Leistungsbilanz beinhaltet nicht nur Außenhandelsüberschüsse und Defizite im Warenhandel, sondern auch aus Dienstleistungen, Kapitalerträge usw. Sie spiegelt also den effektiven Geldfluss wieder und gibt an, ob ein Land oder ein Wirtschaftsraum unterm Strich Mittelzuflüsse oder Mittelabflüsse erlebt.

Für die Eurozone hat die EZB heute den aktuellsten Wert für den Monat November präsentiert. Mit einen Überschuss in der Leistungsbilanz von 20 Milliarden Euro liegt man spürbar schlechter als noch im Oktober mit 27 Milliarden Euro. Dafür gibt es mehrere Gründe. Wer genau hinschaut, kann es im Balken ganz rechts erkennen, der den Monat November darstellt.

Fangen wir im Minus-Bereich an. Das Sekundäreinkommen (blau) ist durchweg negativ. Dabei geht es um Gelder, die von Ausländern in der Eurozone verdient und dann in ihre Heimat transferiert werden. Dieses Geld wird also den Volkswirtschaften in der Eurozone entzogen, und ist somit der einzige Negativwert bei der Errechnung der Leistungsbilanz. Dieser Wert hat sich zuletzt etwas vergrößert.

Dann haben wir den Warenhandel (in gelb), der traditionell für Europa immer im positiven Bereich liegt, vor allem dank der immensen deutschen Überschüsse. Man kann aber sehen, dass die gelben Balken Monat für Monat immer kleiner werden. Schlechter waren die Überschüsse im Warenhandel zuletzt Mitte 2014. Der rote Balken steht für die Überschüsse im Außenhandel mit Dienstleistungen, der konstant bleibt. Das Primäreinkommen (in grün, Kapitalerträge aus dem Ausland) ist ein klein wenig geschrumpft.

Insgesamt schrumpft die Leistungsbilanz der Eurozone von Ende 2017 bei 40 Milliarden Euro auf jetzt nur noch 20 Milliarden Euro.

Leistungsbilanz Eurozone November 2018
Zum Vergrößern bitte die Grafik anklicken.

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