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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Industrieproduktion schwächer als erwartet

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Die US-Industrieproduktion ist mit +0,1% etwas schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,2%; Vormonat war -0,5%). Leichte Erholung im Rohstoffsektor (Mining) half. Die Monate Juli und August wurden leicht nach unten revidiert..
Dazu schreibt die Federal Reserve, die die Daten erhebt:

Industrial production edged up 0.1 percent in September after falling 0.5 percent in August. For the third quarter as a whole, industrial production rose at an annual rate of 1.8 percent for its first quarterly increase since the third quarter of 2015. Manufacturing output increased 0.2 percent in September and moved up at an annual rate of 0.9 percent in the third quarter. In September, the index for utilities declined 1.0 percent; mining posted a gain of 0.4 percent, which partially reversed its August decline. At 104.2 percent of its 2012 average, total industrial production in September was 1.0 percent lower than its year-earlier level. Capacity utilization for the industrial sector edged up 0.1 percentage point in September to 75.4 percent, a rate that is 4.6 percentage points below its long-run (1972–2015) average.

Market Groups

The output of consumer goods rose 0.2 percent in September. The production of consumer durables advanced 0.6 percent, with nearly all of its major components recording increases. The index for consumer non-energy nondurables moved up 0.2 percent, reflecting gains for chemical products and clothing, but the output of consumer energy products dropped 1.0 percent. Business equipment posted a decline of 0.2 percent as a result of decreases for both transit equipment and information processing equipment. The output of defense and space equipment moved down 0.4 percent. Construction supplies and business supplies each recorded an increase of about 3/4 percent in September that partially reversed a larger loss in August. The production of materials fell 0.2 percent in September, as declines in durable materials and energy materials outweighed a gain for nondurable materials. The decrease for durable materials reflected reductions for both consumer parts and equipment parts. The improvement for nondurable materials was broadly based.

Industry Groups

Manufacturing output rose 0.2 percent in September and was unchanged from its year-earlier level. In September, the production of durables remained unchanged, the production of nondurables increased 0.5 percent, and the production of other manufacturing (publishing and logging) fell 0.8 percent. Within durables, declines registered by primary metals, by machinery, and by aerospace and miscellaneous transportation equipment were offset by gains elsewhere. All of the major categories within nondurables posted increases; the largest gains, of about 1 1/2 percent, were recorded by printing and support and by petroleum and coal products.

The index for mining moved up 0.4 percent in September. Gains for oil and gas well drilling and servicing, for coal mining, and for nonmetallic mineral mining and quarrying outweighed a drop in crude oil extraction. The output of mining increased at an annual rate of 3.7 percent in the third quarter following six consecutive quarterly decreases.

Capacity utilization for manufacturing increased 0.1 percentage point in September to 74.9 percent, a rate that is 3.6 percentage points below its long-run average. The operating rate for nondurables advanced 0.3 percentage point to 74.7 percent, while the rates for durables and other manufacturing (publishing and logging) fell to 75.8 percent and 62.2 percent, respectively. The operating rate for mining moved up 0.5 percentage point to 75.5 percent, and the rate for utilities fell 0.9 percentage point to 79.1 percent.

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -9,9 Mio Barrels (jetzt 476,7 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 476,7 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 9,9 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei +0,4 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit +2,5 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +1,7 Millionen Barrels.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit -5,3 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (+0,6 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit +25 Cents auf 52,75 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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Europa

Konsumklima in Deutschland sinkt kräftig

Claudio Kummerfeld

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am

Einkaufswagen

Das Konsumklima in Deutschland verschlechtert sich. Das ist leicht nachvollziehbar beim seit Wochen laufenden zweiten Lockdown. Bevor wir zu den heute früh veröffentlichten Aussagen der „GfK“ kommen, darf von unserer Seite auch die Frage gebracht werden, ob nicht auch die seit Anfang Januar wieder angehobene Mehrwertsteuer eine Rolle spielt. Denn viele hochpreisige Anschaffungen (Küchen, Autos, Fernseher, Möbel) fanden vermehrt in den letzten Monaten zu reduzierten Mehrwertsteuersätzen statt. Dieser Konsum fehlt jetzt natürlich. Aber gut. Schauen wir auf das offizielle GfK-Konsumklima. Es sinkt für Februar auf einen Wert von -15,6 Punkte, und liegt damit 8,1 Punkte tiefer als im Januar dieses Jahres (revidiert -7,5 Punkte).


source: tradingeconomics.com

Dazu einige Aussagen der GfK hier im Wortlaut:

Der erneute Einbruch des Konsumklimas ist neben dem moderaten Rückgang der Einkommensaussichten vor allem dem Absturz der Anschaffungsneigung zuzuschreiben.

„Die Schließung von Gastronomie und weiten Teilen des Handels Mitte Dezember 2020 hat die Konsumneigung ähnlich hart getroffen wie beim ersten Lockdown im Frühjahr des vergangenen Jahres. Aktuell fällt die Anschaffungsneigung auf null Punkte. Dies ist gegenüber dem Vormonat ein Minus von 36,6 Punkten, während des ersten Lockdowns im April 2020 betrugen die Einbußen 36 Punkte“, so Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte.

Angesichts der kürzlich beschlossenen Verlängerung der harten Maßnahmen für den Lockdown haben zudem die Hoffnungen auf eine zügige Erholung des Konsumklimas schwinden lassen.

Bürkl weiter: „Dem Konsumklima stehen im ersten Quartal dieses Jahres schwierige Zeiten bevor. Für eine nachhaltige Erholung ist es notwendig, dass die Infektionszahlen stärker als bislang zurückgehen, damit die Maßnahmen spürbar gelockert werden können. Das heißt, die für dieses Jahr von vielen erhoffte Erholung wird noch etwas auf sich warten lassen.“

Ergebnisse einer aktuellen GfK eBUS®-Umfrage zeigen zudem: Vier von fünf Bundesbürgern (81 Prozent) sind der Meinung, dass COVID-19 für Deutschland eine große bzw. sehr große Bedrohung darstellt. Das ist der höchste Wert, der seit Beginn der Erhebungen (Mitte April 2020) gemessen wurde. Nur 15 Prozent verspüren eine eher geringe Bedrohung oder zeigen sich völlig unbeeindruckt. Auch bei der Frage nach den Sorgen um die persönliche wirtschaftliche Zukunft angesichts der Corona-Krise erreichen die Werte einen Höchststand: 54 Prozent machen sich sehr große bzw. eher große Sorgen um ihre persönliche wirtschaftliche Zukunft in diesen Krisenzeiten. 43 Prozent zeigen sich eher weniger oder gar nicht besorgt.

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Konjunkturdaten

US-Verbrauchervertrauen (Conference Board): aktuelle Lage schwach

Markus Fugmann

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am

Das US-Verbrauchervertrauen (Conference Board; Januar) ist mit 89,3 leicht besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 89,0; Vormonat war 88,6)

Die Erwartung liegt bei 92,5 (Vormonat war 90,3)

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 84,4 (Vormonat war 87,5)

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