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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Konjunkturdaten schwach, Handelsbilanzdefizit sinkt, weil Importe noch stärker fallen als Exporte

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Die US-Produktivität (4.Quartal) ist mit 0,0% deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +1,7%, Vorquartal war +2,3%).

Die US-Handelsbilanz (November) liegt bei -49,3 Milliarden Dollar (Prognose war – 54,0 Milliarden Dollar)

Die Importe bei 259,2 Milliarden Dollar (Vormonat war 266,9 Milliarden)

 

Die Exporte bei 209,9 Milliarden Dollar (Vormonat war 211,2 Milliarden)

Die anderen Daten (US-BIP, US-Einzelhandelsumsatz, US-Baubeginne und US-Baugenehmigungen) sind nicht veröffentlicht worden (government shutdown?)..

4 Kommentare

4 Comments

  1. tm

    6. Februar 2019 14:52 at 14:52

    „Die anderen Daten (US-BIP, US-Einzelhandelsumsatz, US-Baubeginne und US-Baugenehmigungen) sind nicht veröffentlicht worden (government shutdown?)“

    Sollten diese Daten denn heute veröffentlich werden? Ich sehe hier den Hinweis: „Productivity Release with limited Data Due to Shutdown“

    Die Daten zum Budgetdefizit wurden – soweit ich das sehe – um einen Monat verschoben, also Mitte Februar kommen die Dezemberdaten und ich nehme an, auch die für Januar. Die BIP-, die Einzelhandels- und die Baubeginn-Daten sollen laut Bloomberg zwischen dem 11. und 15. Februar veröffentlicht werden. Das sieht nach Shutdown-Folge aus.

    • Markus Fugmann

      6. Februar 2019 15:12 at 15:12

      @tm, das US-BIP etwa sollte eigentlich letzte Woche gekommen sind – es hieß damals, dass die Zahlen dann in dieser Woche kommen würden..

    • lastzero

      6. Februar 2019 15:21 at 15:21

      Oder die Zahlen sind so schlecht, dass der zuständige Sachbearbeiter lieber nochmal nachrechnet und den Chef fragt!?

      • tm

        6. Februar 2019 17:49 at 17:49

        Da fallen mir gerade die US-Arbeitsmarktdaten ein. Wann sollte die SotU Rede ursprünglich stattfinden?

        Nach den ersten Zahlen wurden im Dezember 312 tsd. neue Jobs geschaffen. Diese Zahl wurde dann auf 222 tsd. nach unten korrigiert – Korrekturen sind normal, aber in dem Ausmaß schon ungewöhnlich. Nun wurden nach den neues Zahlen aber dafür 304 tsd. Jobs im Januar geschaffen – was Trump prompt in seiner Rede erwähnt, die Korrektur vom Vormonat hat er wohl vergessen.

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Einkaufsmanagerindizes – US-Industrie schrumpft

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Soeben wurden die amerikanischen Einkaufsmanagerindizes (Markit PMI; August) veröffentlicht:

 

Verarbeitendes Gewerbe 49,9 (Prognose war 50,5; Vormonat war 50,4) – das ist unter der 50er-Marke, also Kontraktion!

 

Dienstleistung  50,9  (Prognose war 52,9; Vormonat war 53,0)

 

Gesamtindex 50,9   (Vormonat war 52,6)

 

Dazu Markit – neue Aufträge so schwach wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr:

„The most concerning aspect of the latest data is a slowdown in new business growth to its weakest in a decade, driven by a sharp loss of momentum across the service sector.“

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Europa

Aktuell: Deutsche Industrie leicht erholt – aber „Gefahr anhaltender Rezession“

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Soeben wurden die deutschen Einkaufsmanagerindizes (Markit PMI; August) veröffentlicht:

 

Verarbeitendes Gewerbe 43,6 (Prognose war 43,0; Vormonat war 43,2)

 

Dienstleistung  53,3  (Prognose war 52,5; Vormonat war 52,6)

 

Gesamtindex 54,4  (Prognose war 50,5; Vormonat war 50,9)

 

Dazu Phil Smith von Markit, das die Daten erhebt:

 

„Die deutsche Wirtschaft blieb auch im August zweigeteilt: Der Servicesektor expandierte weiter, die Industrie steckte noch immer tief in der Krise. Zwar hat sich das Wirtschaftswachstum leicht beschleunigt, die Gefahr einer anhaltenden Rezession im dritten Quartal 2019 ist damit jedoch keineswegs gebannt – insbesondere vor dem Hintergrund besorgniserregender Frühindikatoren. Der Service-Index hat leicht nachgegeben, er kennzeichnet allerdings noch immer robustes Wachstum. Bei einigen Unterindizes zeigen sich jedoch auch bei den Dienstleisternerste Risse, zum Beispiel beim Auftragseingang, der kaum noch Zuwächse auswies, und bei den Geschäftsaussichten, die auf den tiefsten Wert seit knapp fünf Jahren gesunken sind. Auch in der Industrie hat sich der Ausblick weiter verschlechtert und ist mittlerweile auf einem Rekordtief. Überdies schlug sich die hartnäckige Auftragsflaute immer deutlicher auf dem Arbeitsmarkt nieder. So kam der Stellenaufbau fast zum Erliegen, was auf Kapazitätsüberhänge und ein generell miserables Geschäftsklima zurückzuführen war.“

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -2,7 Mio Barrels (jetzt 437,8 Mio)

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 437,8 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 2,7 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,9 Mio lagen.

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Die Benzinbestände wurden mit 225,2 Mio Barrels gemeldet, was im Vergleich zur Vorwoche ein +0,3 Million Barrels darstellt. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche waren unverändert.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit -3,5 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (erwartet -1,8). Die Benzinbestände fielen laut API um 0,4 Mio Barrels. Destillate stiegen um 1,8 Mio Barrels.

Die Produktion liegt bei 12,3 Millionen Barrels pro Tag gegenüber 12,3 Mio in der Vorwoche.

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -20 Cents.

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