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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbraucherpreise in der Kernrate höher, aber Amerikaner konsumieren weniger

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die US-Verbraucherpreise (PCE) sind im Februar um 0,2% zum Vormonat in der Kernrate gestiegen (Prognose war +0,2%). Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Preise in der Kernrate um 1,8% (Prognose war +1,7%). Für die Fed sind die PCE-Preise (Personal Consumption Expenditures) die entscheidende Bezugsgröße in Sachen Inflation.

Die Privateinkommen der Amerikaner stiegen im Februar um 0,4% (wie Prognose), die Privatausgaben der Amerikaner stiegen jedoch nur um 0,1% zum Vormonat (Prognose war +0,2%).

Der reale Konsum der Amerikaner fiel überraschend um -0,1%, Prognose waren +0,2%

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Zinsangst

    31. März 2017 14:57 at 14:57

    Sehr interessant zu beobachten, wie verbissen private Investoren und die Aktien-Cheerleader (Broker und Investmentbanken) an dem Trump-Optimismus festhalten, obgleich er (der POTUS) seit seit 20. Januar nichts geliefert hat (kein Deal, keine Erfolge). Soviel zum Thema, die Börsenteilnehmer würden die Zukunft antizipieren können. JA, man kann als mit steigenden Aktienkursen gerade Geld verdienen. Die Frage ist nur, ob die Daueroptimisten und notorischen Trumpgläubigen es je schaffen werden, mit Gewinn aus ihren Positionen auszusteigen. Viele Analysten und Marktteilnehmer sind ja nicht einmal in der Lage, nüchterne politische Analysen zu betreiben. Das dicke Ende kommt, wie immer und via hard facts. Gute Möglichkeit, sich aktuell zu positionieren wider das Trump-Wunder, das keines ist).

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Konjunkturdaten

Aktuell: Aufträge langlebiger US-Wirtschaftsgüter schwächer

Markus Fugmann

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Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; August) sind mit +0,4% schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +1,5%; Vormonat war +11,4%, nun jedoch auf +11,7% nach oben revidiert).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge bei +0,4% (Prognose war +1,2%; Vormonat war +2,6%, nun auf +,% nach en revidiert).

Ohne Verteidigung liegen die Aufträge bei +1,8% (Vormonat war +2,5%)

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Europa

Exporte: Die Stimmung ist prächtig! Alles eitel Sonnenschein?

Claudio Kummerfeld

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Viele deutsche Exporte laufen über den Hamburger Hafen

Die deutschen Exporte sind ein Hort der Glückseligkeit, zumindest wenn man nach den aktuellen Exporterwartungen der deutschen Industrie geht. Heute ganz frisch für den Monat September veröffentlichte Umfragedaten vom ifo-Institut (2.300 befragte Unternehmen) zeigen, dass der Index der Exporterwartungen aktuell bei einem Wert von +10,4 liegt, nach +5,5 im August. Im absoluten Tief der Coronakrise im April war es ein Wert von -49,6. Der Chart, der bis 2014 zurückreicht, zeigt den Verlauf der Erwartungen an die Exporte sehr gut. Das Tal ist in V-Form durchschritten, und die Erwartungen steigen weiter an. Die Stimmung ist so gut wie seit Oktober 2018 nicht mehr. Der Aufschwung der Industrieproduktion in vielen wichtigen Abnehmerländern kommt der deutschen Exportwirtschaft dabei zu Gute, so das ifo-Institut.

Diese prima Stimmung bei den Erwartungen an die Exporte ist schon erstaunlich, so möchten wir anmerken, bei den aktuellen Massenentlassungen bei den Auto-Zulieferern (hier eine kleine Übersicht). Und auch die großen Autohersteller selbst bauen weiter ab, siehe aktuell MAN und Daimler. Hier weitere aktuelle Detailaussagen vom ifo-Institut im Wortlaut:

In der Chemischen Industrie erwarten deutlich mehr Unternehmen im vierten Quartal, dass ihre Exporte zunehmen. Gleiches gilt für die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen. Auch die Automobilbranche rechnet mit Umsatzzuwächsen beim Auslandsgeschäft. Der Maschinenbau hingegen erwartet vorerst keine größeren Sprünge, dort zeigen sich die Unternehmen eher zurückhaltend. Mit deutlichen Einbußen beim Export rechnen die Hersteller von Bekleidung, Lederwaren und Schuhen.

Chart zeigt Erwartungen an die deutschen Exporte

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Konjunkturdaten

Aktuell: Verkäufe neuer US-Häuser extrem stark

Redaktion

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Von

Die Verkäufe neuer US-Häuser (New Homes Sales; August) sind mit +4,8% auf eine Jahresrate von 1.011 Millionen deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war -0,1% auf eine Jahresrate von 895.000; Vormonat war +13,9% auf eine Jahresrate von 901.000, nun jedoch auf +14,7% auf eine Jahresrate von 965.000 nach oben revidiert).

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