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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbraucherpreise niedriger

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Die US-Verbraucherpreise (April) sind mit +0,3% niedriger ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,4%; Vormonat war +0,4%). Zum Vorjahresmonat stiegen die Preise um +2,0% (Prognose war +2,1%; Vormonat war +1,9%).

In der Kernrate (ohne Nahrung und Energie) stiegen die Preise zum Vormonat um +0,1% (Prognose war +0,2%; Vormonat war +0,1%) und zum Vorjahresmonat um +2,1% (Prognose war +2,1%; Vormonat war +2,0%).

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -3,1 Mio Barrels (jetzt 482,4 Mio) – Ölpreis steigt

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 482,4 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 3,1 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,0 Mio lagen.

Die Benzinbestände wurden mit 224,4 Mio Barrels gemeldet, was im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 1,7 Millionen Barrels darstellt. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +0,9 Mio.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit -0,8 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (erwartet -1). Die Benzinbestände stiegen laut API um 1,5 Mio Barrels. Destillate blieben unverändert.

Die Produktion liegt bei 12,2 Millionen Barrels pro Tag gegenüber 12,3 Mio in der Vorwoche.

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit +80 Cents auf 54,25 Dollar.

Öl-Lagerbestände USA
Die Öl-Lagerbestände seit Oktober 2015.

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Europa

Leistungsbilanz der Eurozone schrumpft immer weiter

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Die sogenannte „Leistungsbilanz“ beinhaltet nicht nur Außenhandelsüberschüsse und Defizite im Warenhandel, sondern auch aus Dienstleistungen, Kapitalerträge usw. Sie spiegelt also den effektiven Geldfluss wieder und gibt an, ob ein Land oder ein Wirtschaftsraum unterm Strich Mittelzuflüsse oder Mittelabflüsse erlebt. Für die Eurozone hat die EZB heute den aktuellsten Wert für die Leistungsbilanz für den Monat April präsentiert. Mit einen Überschuss von 20,9 Milliarden Euro hat man 3,8 Milliarden Euro schlechter abgeschnitten als noch im März mit +24,7 Milliarden Euro. Die Eurozone erlebt nun den dritten Monat in Folge eine sinkende Leistungsbilanz.

Im Januar (vierter Balken von rechts) gab es ein kurzes Aufflackern nach oben, was im Februar und März nach unten korrigiert wurde. Der Trend bleibt auf mehrere Jahre gesehen konstant. Aber momentan ist die Tendenz spürbar absteigend! Die Grafik zeigt den gesamten Saldo als blaue Linie. Das Sekundäreinkommen (blaue Balken) ist konstant negativ. Dabei geht es um Gelder, die von Ausländern in der Eurozone verdient und dann in ihre Heimat transferiert werden. Dieses Geld wird also den Volkswirtschaften in der Eurozone entzogen, und ist somit der einzige Negativwert bei der Errechnung der Leistungsbilanz.

Dann haben wir den Warenhandel (gelbe Balken), der traditionell für Europa dank der Exporte immer im positiven Bereich liegt, vor allem dank der immensen deutschen Überschüsse. Man kann im letzten Balken (April) eine Abnahme im Warenhandelsüberschuss sehen in Relation zu den Vormonaten. Der rote Balken steht für die Überschüsse im Außenhandel mit Dienstleistungen. Er bleibt konstant. Das Primäreinkommen (in grün, vor allem Kapitalerträge und Investments aus dem Ausland) kann sich grob gesagt halten. Vor allem der Warenhandel lässt die Bilanz der Eurozone schlechter aussehen, auch wenn der Gesamtsaldo immer noch gut im Plus liegt.

In den 12 Monaten bis inklusive April 2019 entstand für die Eurozone ein Überschuss in der Leistungsbilanz in Höhe von 315 Milliarden Euro. In den 12 Monaten davor (bis April 2018) waren es noch +391 Milliarden Euro. In diesem aussagekräftigeren Vergleich erkennt man schon einen deutlicheren Rückgang der Überschüsse.

Leistungsbilanz Eurozone April
Grafik und Daten: EZB

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Europa

Aktuell: Wichtige Wirtschaftsdaten aus Großbritannien

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Für Großbritannien wurden soeben einige wichtige Wirtschaftsdaten veröffentlicht. Hier präsentieren wir sie in Kurzform. Es geht dabei um Daten für den Monat Mai im Vergleich zu Mai 2018.

Verbraucherpreise +2,0% (erwartet +2,0%).

Einfuhr-Erzeugerpreise +1,3% (erwartet +0,8%).

Einzelhandelspreise +3,0% (erwartet +2,9%).

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