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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbraucherstimmung – Lage super, aber Erwartungen fallen

Markus Fugmann

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am

Das US-Verbrauchvertrauen (Conference Board; August) ist mit 135,1 ausgefallen als erwartet (Prognose war 129,5; Vormonat war 135,7; das war der höchste Wert seit November 2018!)

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 177,2 (Vormonat war 170,9).

Die Erwartungen liegen bei 107,0 (Vormonat war 112,2).

Dazu schreibt das Conference Board, das die Daten erhebt:

“Consumer confidence was relatively unchanged in August, following July’s increase,” said Lynn Franco, Senior Director of Economic Indicators at The Conference Board. “Consumers’ assessment of current conditions improved further, and the Present Situation Index is now at its highest level in nearly 19 years (Nov. 2000, 179.7). Expectations cooled moderately, but overall remain strong. While other parts of the economy may show some weakening, consumers have remained confident and willing to spend. However, if the recent escalation in trade and tariff tensions persists, it could potentially dampen consumers’ optimism regarding the short-term economic outlook.”

The monthly Consumer Confidence Survey®, based on a probability-design random sample, is conducted for The Conference Board by Nielsen, a leading global provider of information and analytics around what consumers buy and watch. The cutoff date for the preliminary results was August 16.

Consumers’ assessment of current-day conditions improved in August. The percentage of consumers claiming business conditions are “good” increased from 39.9 percent to 42.0 percent, while those saying business conditions are “bad” decreased from 11.2 percent to 9.8 percent. Consumers’ appraisal of the job market was also more favorable. Those saying jobs are “plentiful” increased from 45.6 percent to 51.2 percent, while those claiming jobs are “hard to get” declined from 12.5 percent to 11.8 percent.

Consumers were moderately less optimistic about the short-term outlook in August. The percentage of consumers expecting business conditions will be better six months from now decreased from 24.0 percent to 21.9 percent, while those expecting business conditions will worsen increased from 8.4 percent to 10.0 percent.

Consumers’ outlook for the labor market was also slightly less positive. The proportion expecting more jobs in the months ahead decreased marginally from 19.9 percent to 19.7 percent, while those anticipating fewer jobs increased from 11.1 percent to 13.6 percent. Regarding their short-term income prospects, the percentage of consumers expecting an improvement decreased from 24.9 percent to 23.8 percent, however, the proportion expecting a decrease declined, from 6.6 percent to 5.8 percent.“

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Faktist

    27. August 2019 16:19 at 16:19

    Ganz ehrlich jetzt… in diesen Zeiten der Unsicherheit, Preissteigerung usw… ist natürlich der Wert für Verbrauchervertrauen besser als erwartet…. Nun ja wenn es schlecht ist, dann muss der Wert ja besser ausfallen. In solchen Zeiten muss man wohl nur Lügen und Betrügen und falsche Zahlen melden, dann wird alles gut.

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Europa

ZEW Index etwas besser als erwartet – Exporterwartungen verbessert

Redaktion

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am

Von

Jeden Monat wird der ZEW Index vom Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung erhoben. Der Index gilt daher als ein wichtiger Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Die gerade veröffentlichten Daten sind wie folgt ausgefallen:

Der ZEW-Index (Konjunkturerwartungen Januar) ist mit +61,8 Punkten etwas besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +60,0; Vormonat war +55,0).

Die Einschätzung der aktuellen Lage aber liegt bei -66,4 (Prognose war -68,5; Vormonat war -66,5) – damit sehen wir weiterhin eine starke Divergenz zwischen Erwartung und der Einschätzung der aktuellen Lage.

Laut ZEW sind es vor allem die verbesserten Exporterwartungen, die den Index nach oben gezogen haben!

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Europa

Autozulassungen in EU: Dezember-Zahlen glänzen, vor allem in Deutschland – warum wohl…

Claudio Kummerfeld

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Autos auf Parkplatz

Was für ein Schritt nach vorne. Wie der europäische Automobilverband ACEA heute früh meldet, haben die Autozulassungen im Dezember einen kräftigen Satz nach oben gemacht mit 1.031.070 PkW. Im November waren es noch 897.692 gewesen. Im Jahresvergleich zu Dezember 2019 ist es nur noch ein Minus von 3,3 Prozent! Und dieser Vergleich zum Vorjahr ist wohl der Entscheidende bei den Autozulassungen. Damit scheint die Krise optisch überwunden zu sein, nachdem der Autoabsatz in den letzten Monaten dank Corona brutal zusammengebrochen war.

Gesenkte Mehrwertsteuer half Deutschland im Dezember bei den Autozulassungen

Vor allem die Autozulassungen in Deutschland stechen positiv hervor. Von Dezember 2019 zu Dezember 2020 sehen wir sogar einen Zuwachs von 9,9 Prozent, von 283.380 auf 311.394 PkW. Gerade für Deutschland ist die Lösung dieses Rätsels sehr einfach. Im Dezember galt noch letztmalig die reduzierte Mehrwertsteuer. Gerade Käufer von hochpreisigen Produkten konnten somit nochmal auf den letzten Drücker nette Summen bei der Mehrwertsteuer sparen. Und so haben wohl zahlreiche Kunden ihre für 2021 geplanten Autokäufe noch schnell in den Dezember 2020 vorgezogen, und haben die Absatzzahlen nach oben gedrückt. Vermutlich dürften in Deutschland dann die Zahlen in den ersten Monaten 2021 mau ausfallen, weil diese Käufer dann fehlen?

Italien und Frankreich haben mangels Sondereffekten im Dezember nicht so geglänzt wie Deutschland. Hier waren die Autozulassungen im Jahresvergleich rückläufig mit -14,9 Prozent und -11,8 Prozent. Schauen wir mal auf den Gesamtjahresvergleich von 2019 auf 2020. Da lag die Gesamt-EU mit 23,7 Prozent im Minus. Deutschland lag bei -19,1 Prozent, Italien bei -27,9 Prozent, und Frankreich bei -25,5 Prozent.

Grafik zeigt Autozulassungen in der EU im Dezember 2020 und Gesamtjahr

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Europa

Gastgewerbe: So stark fiel der Umsatz im letzten Jahr

Claudio Kummerfeld

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Leere Stühle bei der Außengastronomie eines Restraurants

Das Gastgewerbe (Hotels, Restaurants, Catering) ist neben Reisebüros, Fluggesellschaften und anderen wohl mit am Schlimmsten betroffen von der Coronakrise. Heute hat das Statistische Bundesamt eine erste Schätzung veröffentlicht, wie stark die Umsätze im Gastgewerbe im Gesamtjahr 2020 eingebrochen sind. Es ist ein Rückgang von 38 Prozent gegenüber 2019.

Für den Monat November liegen gesicherte Zahlen vor. Dazu drei Vergleiche: Im November 2020 fiel der Umsatz im Gastgewerbe gegenüber Oktober 2020 um 52,3 Prozent. Der Umsatz lag 67,4 Prozent unter dem Niveau vom Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2019 war der Gastgewerbeumsatz 67,9 Prozent geringer.

Die Grafik ist aufschlussreich. Man sieht den ersten Absturz aus dem Frühjahr, von einem Normalwert bei 105,4 runter auf 26,2 Indexpunkte. dann im Jahresverlauf nach dem ersten Lockdown die Erholung auf 82,8 Punkte im August. Und dann folgt der zweite Absturz bei den Umsätzen im Gastgewerbe ab Oktober, runter auf 34,4 Punkte im November.

Grafik zeigt Verlauf der Umsätze im Gastgewerbe seit dem Jahr 2013

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