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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbraucherstimmung mit purer Euphorie!

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FMW-Redaktion

Die US-Verbraucherstimmung Uni Michigan liegt bei 101,1 (Vormonat war 95,1). Das ist der höchste Wert seit Anfang 2004! Dabei antworteten ĂĽber 64% der Befragten, dass sie in den nächsten 12 Monaten höhere Aktienkurse erwarteten – ein neues Allzeithoch!

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 116,4 (Vormonat war 111,4).

Die Konjunkturerwartungen liegen bei 91,3 (Vormonat war 84,4)

Auffallend ist: alle Altersgruppen sind euphorisch, auch die Präferenz für Republikaner oder Demokraaten ist, anders als in den Monaten nach der Wahl, weniger wichtig geworden.

Dazu schreibt Richard Custin, der Chefvolkswirt der Umfrage, dass solche hohen Werte typisch seien fĂĽr eine späte Aufschwungphase der Konjunktur – keiner rechne mit einem Abschwung:

„Consumer sentiment surged in early October, reaching its highest level since the start of 2004. The October gain was broadly shared, occurring among all age and income subgroups and across all partisan viewpoints. The data indicate a robust outlook for consumer spending that extends the current expansion to at least mid 2018, which would mark the 2nd longest expansion since the mid 1800’s.

While the early October surge indicates greater optimism about the future course of the economy, it also reflects an unmistakable sense among consumers that economic prospects are now about as good as could be expected. This „as good as it gets“ outlook is supported by a moderation in the expected pace of growth in both personal finances and the overall economy, accompanied by a growing sense that, even with this moderation, it would still mean the continuation of good economic times. Although such an outlook is typically recorded in the late phase of an expansion, its occurrence is independent of the ultimate length of an expansion. Indeed, nothing in the latest survey indicates that consumers anticipate an economic downturn anytime soon – which contrarians may consider a clear warning sign of trouble ahead. Nonetheless, consumers anticipate low unemployment, low inflation, small increases in interest rates, and most importantly, modest income gains in the year ahead. It is this acceptance of lackluster growth rates in personal income and in the overall economy that signifies that consumers have accepted, however reluctantly, limits on the pace of improving prospects for living standards.“

3 Kommentare

3 Comments

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  2. Zimmermann

    13. Oktober 2017 16:32 at 16:32

    Das sind doch mal gute Nachrichten. Ich wĂĽrde sagen „Strong Long“. Un wenn erst die Steuerreform von Trump kommt, dann geht die Rakete erst richtig ab.

  3. Martin

    13. Oktober 2017 18:52 at 18:52

    Euphorie ist immer gut an den Börsen.
    All in. Wenn jetzt noch ein Bericht in der Bildzeitung kommt, dass alle Putzfrauen Millionäre an der Börse werden, ist die Sache perfekt.
    Das wird dann ne richtige Rakete.
    Die Gier kennt keine Grenzen, immer das Gleiche.

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Konjunkturdaten

Aktuell: Ă–l-Lagerbestände mit +5,8 Mio Barrels (jetzt 411 Mio) – US-Produktion erstmals ĂĽber 11 Millionen Barrels pro Tag

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am

Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 411 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist ein Plus von 5,8 Mio Barrels, wobei die Erwartungen bei -3,5 Mio lagen.

Die Benzinbestände wurden mit 228,2 Mio Barrels gemeldet, was im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 3,2 Millionen Barrels darstellt. Die Erwartungen waren unverändert zur Vorwoche.

Die gestern Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +0,6 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet bei Erwartungen von -4. Die Benzinbestände stiegen laut API um 0,5 Mio Barrels. Destillate stiegen um 1,7 Mio Barrels.

Die US-Ă–lproduktion ĂĽberschreitet erstmals die Grenze von 11 Millionen Barrels pro Tag!

Der Ă–lpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach VerkĂĽndung mit +0,20 Dollar auf 67,56 Dollar.

Öl-Lagerbestände USA
Die Öl-Lagerbestände seit Oktober 2015.

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Immobiliendaten miserabel

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Die US-Baubeginne (Juni) sind mit -12,3% auf eine Jahresrate von 1,173 Millionen extrem schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war -2,2% auf eine Jahresrate von 1,320 Millionen; Vormonat war +5,0% auf eine Jahresrate von 1,335 Millionen, nun auf +4,8% nach unten revidiert). Das ist der stärkste Rückgang seit November 2016, die Baubeginne nun auf dem tiefsten Stand seit September 2017.

Die US-Baugenehmigungen (Juni) dagegen sind mit -2,2% auf eine Jahresrate von 1,273 Millionen ebenfalls schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +2,3% auf eine Jahresrate von 1,330 Millionen; Vormonat war -4,6% auf eine Jahresrate von 1,301 Millionen). Das ist der dritte Rückgang in Folge!

Dazu das Bureau of Census, das die Daten erhebt:

Building Permits

Privately-owned housing units authorized by building permits in June were at a seasonally adjusted annual rate of 1,273,000. This is 2.2 percent (±1.2 percent) below the revised May rate of 1,301,000 and is 3.0 percent (±1.1 percent) below the June 2017 rate of 1,312,000. Single-family authorizations in June were at a rate of 850,000; this is 0.8 percent (±1.5 percent)* above the revised May figure of 843,000. Authorizations of units in buildings with five units or more were at a rate of 387,000 in June.

Housing Starts

Privately-owned housing starts in Junewere at a seasonally adjusted annaul rate of 1,173,000. This is 12.3 percent (±8.3 percent) below the revised May estimate of 1,337,000 and is 4.2 percent (±10.2 percent)* below the June 2017 rate of 1,225,000. Single-family housing starts in June were at a rate of 858,000; this is 9.1 percent (±8.8 percent) below the revised May figure of 944,000. The June rate for units in buildings with five units or more was 304,000.

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Europa

Eurozonen-Verbraucherpreise: Lebensmittel- und Energiepreise treiben!

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Die Eurozonen-Verbraucherpreise im Juni wurden soeben in ihrer endgültigen Fassung veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorjahr steigen sie wie schon vorab vermeldet um 2,0% nach 1,9% im Mai. Die Kernrate (ohne Nahrungsmittel und Energie) liegt bei 0,9% nach 1,1% im Mai.

Energiepreise steigen nach +6,1% im Mai jetzt um 8% im Jahresvergleich. Die Lebensmittelpreise steigen nach 2,6% auch im Juni um 2,6%. Hier weitere Details von Eurostat:

Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Irland (0,7%), Griechenland (1,0%) und Dänemark (1,1%) gemessen. Die höchsten jährlichen Raten wurden in Rumänien (4,7%), Estland (3,9%) und Ungarn (3,2%) verzeichnet. Gegenüber Mai 2018 ging die jährliche Inflationsrate in drei Mitgliedstaaten zurück, blieb in zwei unverändert und stieg in zweiundzwanzig an. Im Juni 2018 kam der höchste Beitrag zur jährlichen Inflation im Euroraum von Energie (+0,76 Prozentpunkte, Pp.), gefolgt von Dienstleistungen (+0,57 Pp.), Lebensmitteln, Alkohol und Tabak (+0,53 Pp.) sowie Industriegütern ohne Energie (+0,10 Pp.).

Verbraucherpreise Eurozone

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