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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbraucherstimmung Uni Michigan

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Die US-Verbraucherstimmung Uni Michigan (1.Veröffentlichung für Juli) ist mit 98,4 nur minimal schlechter ausgefallen als erwartet (Prognose war 98,6; Vormonat war 98,2).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 111,1 (Prognose war 112; Vormonat war 111,9)

Die Konsumentenerwartung liegt bei 90,1 (Prognose war 89,8; Vormonat war 89,3)

 

EURUSD steigt aktuell um 5 Pips, der Dow steigt um 15 Punkte.

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage betreut:

Consumer sentiment remained largely unchanged in early July from June, remaining at quite favorable levels since the start of 2017. Moreover, the variations in Sentiment Index have been remarkably small, ranging from 91.2 to 101.4 in the past 30 months. Perhaps the most interesting change in the July survey was in inflation expectations, with the year-ahead rate slightly lower and the longer term rate moving to the top of the narrow range it has traveled in the past few years. Given the heightened interest in Fed policy, it is of some interest to examine the relationship between consumers’ inflation expectations and the anticipated strength in the economy as well as prospective shifts in interest rates and unemployment. Inflation expectations were divided into three groups based on responses to the January to July 2019 surveys: those who expected a year-ahead inflation rate less than or equal to 0%, an inflation rate of 1% to 3%, and those who expected an inflation rate equal to or greater than 4% (see the chart). The Consumer Expectations Index falls as inflation expectations rise, signifying that consumers view higher inflation as a threat to economic growth. Higher inflation was related more frequently to rising interest rates and was associated with higher unemployment expectations. While the inflation-unemployment relationship is in the opposite direction of the Phillips curve hypothesis, that relationship is usually based on wage inflation, not overall inflation. Consumers’ views appear to be more consistent with the stagflation thesis, which holds that inflation and unemployment move in the same direction. This thesis is more consistent with how consumers process and organize diverse bits of news about the economy.

Uni Michigan Verbraucherstimmung USA

Von Andreas Faessler – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50681126

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Einkaufsmanagerindizes – US-Industrie schrumpft

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Soeben wurden die amerikanischen Einkaufsmanagerindizes (Markit PMI; August) veröffentlicht:

 

Verarbeitendes Gewerbe 49,9 (Prognose war 50,5; Vormonat war 50,4) – das ist unter der 50er-Marke, also Kontraktion!

 

Dienstleistung  50,9  (Prognose war 52,9; Vormonat war 53,0)

 

Gesamtindex 50,9   (Vormonat war 52,6)

 

Dazu Markit – neue Aufträge so schwach wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr:

„The most concerning aspect of the latest data is a slowdown in new business growth to its weakest in a decade, driven by a sharp loss of momentum across the service sector.“

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Europa

Aktuell: Deutsche Industrie leicht erholt – aber „Gefahr anhaltender Rezession“

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Soeben wurden die deutschen Einkaufsmanagerindizes (Markit PMI; August) veröffentlicht:

 

Verarbeitendes Gewerbe 43,6 (Prognose war 43,0; Vormonat war 43,2)

 

Dienstleistung  53,3  (Prognose war 52,5; Vormonat war 52,6)

 

Gesamtindex 54,4  (Prognose war 50,5; Vormonat war 50,9)

 

Dazu Phil Smith von Markit, das die Daten erhebt:

 

„Die deutsche Wirtschaft blieb auch im August zweigeteilt: Der Servicesektor expandierte weiter, die Industrie steckte noch immer tief in der Krise. Zwar hat sich das Wirtschaftswachstum leicht beschleunigt, die Gefahr einer anhaltenden Rezession im dritten Quartal 2019 ist damit jedoch keineswegs gebannt – insbesondere vor dem Hintergrund besorgniserregender Frühindikatoren. Der Service-Index hat leicht nachgegeben, er kennzeichnet allerdings noch immer robustes Wachstum. Bei einigen Unterindizes zeigen sich jedoch auch bei den Dienstleisternerste Risse, zum Beispiel beim Auftragseingang, der kaum noch Zuwächse auswies, und bei den Geschäftsaussichten, die auf den tiefsten Wert seit knapp fünf Jahren gesunken sind. Auch in der Industrie hat sich der Ausblick weiter verschlechtert und ist mittlerweile auf einem Rekordtief. Überdies schlug sich die hartnäckige Auftragsflaute immer deutlicher auf dem Arbeitsmarkt nieder. So kam der Stellenaufbau fast zum Erliegen, was auf Kapazitätsüberhänge und ein generell miserables Geschäftsklima zurückzuführen war.“

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -2,7 Mio Barrels (jetzt 437,8 Mio)

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 437,8 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 2,7 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,9 Mio lagen.

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Die Benzinbestände wurden mit 225,2 Mio Barrels gemeldet, was im Vergleich zur Vorwoche ein +0,3 Million Barrels darstellt. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche waren unverändert.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit -3,5 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (erwartet -1,8). Die Benzinbestände fielen laut API um 0,4 Mio Barrels. Destillate stiegen um 1,8 Mio Barrels.

Die Produktion liegt bei 12,3 Millionen Barrels pro Tag gegenüber 12,3 Mio in der Vorwoche.

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -20 Cents.

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