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Aktuell: US-Verbraucherstimmung Uni Michigan gut Рgegenwärtige Lage euphorisch, aber Zukunftserwartung bricht ein

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Die US-Verbraucherstimmung Uni Michigan (1.Ver√∂ffenrlichung f√ľr Juni) ist mit 99,3 besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 98,5; Vormonat war 98,0).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 117,9 (Prognose war 115,7; Vormonat war 113,0).

Die Konjunkturerwartung liegt bei 87,4 (Prognose war 88,7; Vormonat war 89,1) Рdas ist der schwächste Wert seit Jahresbeginn!

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage als Chefökonom verantwortet:

„Consumer sentiment rose slightly in early June due to consumers‘ more favorable assessments of their current financial situation and more favorable views of current buying conditions for household durables. The Expectations Index, in contrast, declined to its lowest level since the start of the year due to less favorable prospects for the overall economy. The sharpest divide was between the record number of households who mentioned recent income gains and the highest expected year-ahead inflation rate since 2015. At some point in every economic expansion, favorable income and job prospects act to offset higher inflation and interest rate expectations. Only when inflation and interest rates are expected to persistently exceed income and job prospects will consumers begin to curtail their discretionary spending. Indeed, greater certainty about future income and job prospects have become the main drivers of more favorable purchase plans. The importance of favorable job prospects for discretionary spending on durables is highlighted in the chart, which shows the correspondence between consumers‘ unemployment expectations and the annual per capita change in expenditures on durable goods from BEA accounts. The unemployment rate during the year ahead was more often expected to decline than increase (29% versus 23%), with most (48%) expecting it to remain unchanged at its current low, which should modestly accelerate purchases. Moreover, the continued small declines that are now anticipated in the unemployment rate, as well as more robust gains in household income, will bolster real personal consumption expenditures during the year ahead.“


Freizeitpark in einer Mall in Minnesota
Foto: Jeremy Noble from St. Paul, United States
CC BY 2.0

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Vor den US-Zwischenwahlen: Warum der Vorsprung der Demokraten gerade stark abschmilzt

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am

Von Herbert Bauernebel

In zwei Wochen finden die US-Zwischenwahlen statt. Eigentlich sah es nach einer klaren Sache aus im Sinne der Demokraten. Aber der Wind hat sich gedreht. Das Rennen scheint knapp zu werden. Die Republikaner sind im Aufwind. Donald Trump nimmt diese Wahlen an als Abstimmung √ľber seine Politik. In folgenden Video m√∂chte ich auch darauf eingehen, warum es Trump und den Republikanern derzeit gelingt zahlreiche W√§hler momentan wieder auf ihre Seite zu ziehen.

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Warum die ganze Aufregung in Br√ľssel? Italien verabschiedet Haushalt im Rahmen der EU-Regeln

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Warum eigentlich die ganze Aufregung? Seit Wochen h√∂rt man aus Br√ľssel Wut und Zorn, weil Italien statt bislang 0,8% neuer Schulden (in Relation zum BIP) eine deutlich h√∂here Neuverschuldung umsetzen m√∂chte. Wie waren nochmal die Maastricht-Kriterien in Sachen Neuverschuldung? Richtig, bis zu 3,0% sind erlaubt. Und heute Nacht hat die Regierung in Rom ihren Haushaltsplan nun vorgestellt. Es werden wie bislang vermutet tats√§chlich neue Schulden in Relation zum BIP von 2,4%.

Also, wo ist das Problem? Warum regen sich alle auf? Nur weil die Vorgängerregierung unter Gentiloni ein niedrigeres Defizit in Aussicht gestellt hatte? Jahrelang haben so ziemlich alle EU-Staaten entweder gegen die Maastricht-Kriterien bei der Neuverschuldung verstoßen, oder gegen die bei der Gesamtverschuldung, oder gleich gegen beide Kriterien. Und dass Italien dringend Maßnahmen zur Konjunktur-Ankurbelung braucht, ist unstrittig.

Und bei der Schuldenlast von 130% in Relation zum BIP… tja, man spielt in einer Liga wie Griechenland oder Japan. Die Schulden sind nun mal exorbitant hoch, aber was w√§re die Alternative? Totsparen? Br√ľssel wird die 2,4% durchwinken, denn wie wollte man sie verhindern? Denn wie gesagt, sie liegen innerhalb der Maastricht-Vorgaben! Die EU-Kommission muss zum Haushaltsplan wie bei allen EU-L√§ndern noch sein OK geben, aber es gibt inhaltlich keinen Grund f√ľr eine Ablehnung! Daher wird man die Sache durchwinken.

Nat√ľrlich kann man sich dar√ľber trefflich streiten, wof√ľr in Italien diese Neuverschuldung verwendet wird. Denn ein gezieltes massives Konjunkturprogramm ist es nicht, dass hier gestartet wird. Die Gelder werden (wie bei der Wahl versprochen) zum Beispiel f√ľr ein Grundeinkommen verwendet. Es soll in Kombination mit einer besseren Arbeitsvermittlung vor allem im S√ľden von Italien die Lage verbessert werden.

Auch soll eine einheitliche Steuer f√ľr Selbst√§ndige eingef√ľhrt werden. Und man will es 400.000 Menschen erm√∂glichen fr√ľher in Rente gehen zu k√∂nnen. Damit will man erreichen, dass die Arbeitgeber die frei gewordenen Arbeitspl√§tze mit aktuell arbeitslosen j√ľngeren Menschen besetzen, die somit nicht gezwungen w√§ren mangels Perspektiven auszuwandern. Insgesamt sollen die Ma√ünahmen 37 Milliarden Euro kosten.

Auch auf der Einnahmen-Seite will man etwas tun. So will man √ľber eine Steueramnestie Steuerhinterzieher dazu animieren ihre illegalen Gelder zu legalisieren. Somit soll schnell viel Extra-Geld in die Kassen kommen. Auch sollen hohe Rentenzahlungen gek√ľrzt werden. Und, man vergesse nicht die Versprechen der Lega – auch bei Kosten f√ľr Migranten will man massiv einsparen, in Milliardenh√∂he.

Ob das alles funktioniert im Sinne einer Konjunkturbelebung? Zweifel sind angebracht!

Italien
¬© European Union, 2017 / Source: EC ‚Äď Audiovisual Service / Photo: Mauro Bottaro

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US-Staatsverschuldung: Seit Start der Steuersenkungen Anstieg um 1,1 Billionen Dollar

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Seit dem Start von Donald Trumps großer Steuersenkung Anfang des Jahres ist die US-Staatsverschuldung um 1,11 Billionen Dollar gestiegen, von 20,49 auf jetzt 21,6 Billionen US-Dollar. Das war zu erwarten. Denn kurzfristig brechen durch niedrigere Steuersätze Einnahmen des Staates weg. Der Plan von Trump ist: Jetzt haben Wirtschaft und Konsumenten mehr Geld in der Tasche. Das erzeugt mittel- und langfristig mehr ökonomische Aktivität, wodurch das Steueraufkommen wieder steigt, und die aktuellen Verluste mehr als ausgeglichen werden.

Inzwischen sind 10 1/2 Monate vergangen, und noch sp√ľrt man nichts im Steuerhaushalt. Dies kann man in der t√§glich aktualisierten Schuldenliste des US-Finanzministeriums gut nachvollziehen. Die US-Staatsverschuldung steigt, und steigt, und steigt. Alleine in den letzten zwei Monaten sind 300 Milliarden Dollar hinzugekommen. Nimmt man das als Steigerungsrate, haben wir im Gesamtjahr 2018 einen Zuwachs von 1,8 Billionen Dollar. Aber ob ein bisschen mehr oder weniger, wen interessiert das schon?

Die Grafik zeigt den Anstieg der US-Staatsverschuldung seit Anfang 2017, wo Donald Trump sein Amt antrat. In der Mitte der Grafik liegt der Startpunkt f√ľr die Steuersenkungen. So langsam, ein dreiviertel Jahr sp√§ter, m√ľssten doch mal die angeblichen Auswirkungen des Konjunktur-Stimulus wirken? Noch ist in Sachen Steuern nichts sp√ľrbar. Wenn man fair ist, so ist es nat√ľrlich noch etwas fr√ľh, weil Steuern ja immer etwas sp√§ter reinkommen in die Staatskasse als die tats√§chlichen Mehreinnahmen bei den Steuerpflichtigen.

Aber es bleibt mehr als nur zweifelhaft, dass dieser Stimulus-Effekt f√ľr den Steuerhaushalt jemals eintreten wird – zumindest in dem erhofften Umfang. Denn historisch gesehen hat diese Art von Experiment noch nie funktioniert. Und so werden die Staatsschulden aller Voraussicht nach weiter stark ansteigen.

US-Staatsverschuldung unter Trump

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