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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbraucherstimmung Uni Michigan – totale Euphorie!

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Die US-Verbraucherstimmung Uni Michigan liegt bei 99,9 (Vormonat war 95,7). Das ist der zweithöchste Wert seit dem Jahr 2004! Und das trotz der Turbulenzen an den US-Aktienmärkten..

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 115,1 (Vormonat war 110,5)

Die Erwartungen liegen bei 90,2 (Vormonat war 86,3)

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage verantwortet:

„Consumer sentiment rose in early February to its second highest level since 2004 despite lower and much more volatile stock prices. Even among households in the top third of the income distribution, the Sentiment Index rose to 112.8, the highest level since the prior peak of 114.2 was repeatedly recorded in 2007, 2004, and 2000. Stock market gyrations were dominated by rising incomes, employment growth, and by net favorable perceptions of the tax reforms. Indeed, when asked to identify any recent economic news they had heard, negative references to stock prices were spontaneously cited by just 6% of all consumers. In contrast, favorable references to government policies were cited by 35% in February, unchanged from January, and the highest level recorded in more than a half century.

In addition, the largest proportion of households reported an improved financial situation since 2000, and expected larger income gains during the year ahead. To be sure, higher interest rates during the year ahead were expected by the highest proportion of consumers since August 2005. Consumers also anticipated a slightly higher inflation rate, although the year-ahead inflation rate has remained relatively low and unchanged for the past three months. Purchase plans have been transformed from the attraction of deeply discounted prices and interest rates that outweighed economic uncertainty, to being based on a sense of greater income and job security as the fewest consumers in decades mentioned the favorable impact of low prices and interest rates. Overall, the data signal an expected gain of 2.9% in real personal consumption expenditures during 2018.“


Westfield Garden State Plaza is a mall in Paramus, New Jersey.
By The original uploader was Nightscream at English Wikipedia – Transferred from en.wikipedia to Commons. Transfer was stated to be made by User:Strangnet., CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3038023

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Denker

    16. Februar 2018 16:15 at 16:15

    Die spinnen wohl…. was rauchen die da, will ich auch.

  2. Avatar

    V

    16. Februar 2018 16:22 at 16:22

    mein Depot ist jetzt wieder auf All Time High, krass!

  3. Avatar

    Hans

    16. Februar 2018 16:43 at 16:43

    Man sollte wissen, dass der USA Arbeitsmarkt zu ~ 70% von der privaten Nachfrage lebt; geht es der privaten Nachfrage gut, geht es den Familien gut! Für Trump eine gute Botschaft.

  4. Avatar

    Sven

    16. Februar 2018 17:25 at 17:25

    Immer diese spießigen Deutschen. Einfach mal sinnlos allen möglichen Schrott konsumieren und sich damit die Bude voll stellen. Klar, alles auf Pump aber die KK Abrechnung kommt später und wenn es nicht reicht einfach noch eine Hypothek auf’s Haus.
    So ist der Ami, so lange die KK noch was hergibt ist er in Hochstimmung.

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Konjunkturdaten

US-Einzelhandelsumsätze schwach, NY Empire State Index auch

Markus Fugmann

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am

Die US-Einzelhandelsumsätze (Dezember) sind mit -0,7% schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war -0,2%; Vormonat war -1,1%). Das ist der zweite monatliche Rückgang in Folge!

Ohne Autos liegen die Umsätze bei -2,1% (Vormonat war -0,8%).

Die control group (also der Teil der US-Einzelhandelsumsätze, der direkt in die Berechnung des US-BIP einfließt) liegt bei -1,9% (Prognose war +0,1%; Vormonat war -0,5%, nun auf -1,1% nach unten revidiert). Das wird das US-BIP deutliche senken..

—–

Der New York Empire State Index (Januar) ist mit 3,5 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 6,0; Vormonat war 4,9)

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe extrem schlecht

Schlechte Daten – bullisch. Gute Daten wären auch bullisch. Irgendwie..

Markus Fugmann

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am

Die US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 965.000 und damit deutlich mehr als erwartet (offizielle Prognose war 795.000, Vorwoche war 787.000, nun auf 784.000 leicht nach unten revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 5,271 Millionen ebenfalls höher (Prognose war 5,061 Millionen; Vorwoche war 5,072 Millionen).

Sicher extrem bullisch für die Aktienmärkte – mehr Stimulus und so..

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Europa

Bruttoinlandsprodukt für 2020: Statistisches Bundesamt präsentiert erste Daten

Claudio Kummerfeld

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am

Deutschland Flagge

Laut vor wenigen Minuten vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland (anhand vorläufiger Berechnungen) im Gesamtjahr 2020 um 5,0 Prozent gesunken. Die deutsche Wirtschaft sei somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession geraten, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Der konjunkturelle Einbruch fiel aber im Jahr 2020 den vorläufigen Berechnungen zufolge insgesamt weniger stark aus als 2009 mit -5,7 Prozent.

Grafik zeigt Bruttoinlandsprodukt im Verlauf seit dem Jahr 2005

BIP-Zahlrenreihen

Hier einige aktuelle Aussagen der Statistiker im Wortlaut:

Corona-Krise traf Industrie und Dienstleistungsbereiche hart – nur das Baugewerbe legte zu

Die Corona-Pandemie hinterließ im Jahr 2020 deutliche Spuren in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Die Produktion wurde sowohl in den Dienstleistungsbereichen als auch im Produzierenden Gewerbe teilweise massiv eingeschränkt.

Im Produzierenden Gewerbe ohne Bau, das gut ein Viertel der Gesamtwirtschaft ausmacht, ging die preisbereinigte Wirtschaftsleistung gegenüber 2019 um 9,7 % zurück, im Verarbeitenden Gewerbe sogar um 10,4 %. Die Industrie war vor allem in der ersten Jahreshälfte von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen, unter anderem durch die zeitweise gestörten globalen Lieferketten.

Besonders deutlich zeigte sich der konjunkturelle Einbruch in den Dienstleistungsbereichen, die zum Teil so starke Rückgänge wie noch nie verzeichneten. Exemplarisch hierfür steht der zusammengefasste Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe, dessen Wirtschaftsleistung preisbereinigt um 6,3 % niedriger war als 2019. Dabei gab es durchaus gegenläufige Entwicklungen: Der Onlinehandel nahm deutlich zu, während der stationäre Handel zum Teil tief im Minus war. Die starken Einschränkungen in der Beherbergung und Gastronomie führten zu einem historischen Rückgang im Gastgewerbe.

Ein Bereich, der sich in der Krise behaupten konnte, war das Baugewerbe: Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung nahm hier im Vorjahresvergleich sogar um 1,4 % zu.

Massiver Rückgang der in- und ausländischen Nachfrage

Auch auf der Nachfrageseite waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich sichtbar. Anders als während der Finanz- und Wirtschaftskrise, als der gesamte Konsum die Wirtschaft stützte, gingen die privaten Konsumausgaben im Jahr 2020 im Vorjahresvergleich preisbereinigt um 6,0 % zurück und damit so stark wie noch nie. Die Konsumausgaben des Staates wirkten dagegen mit einem preisbereinigten Anstieg von 3,4 % auch in der Corona-Krise stabilisierend, wozu unter anderem die Beschaffung von Schutzausrüstungen und Krankenhausleistungen beitrug.

Die Bruttoanlageinvestitionen verzeichneten preisbereinigt mit -3,5 % den deutlichsten Rückgang seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Dabei legten die Bauinvestitionen entgegen diesem Trend um 1,5 % zu. In Ausrüstungen – das sind vor allem Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge – wurden im Jahr 2020 dagegen preisbereinigt 12,5 % weniger investiert als im Vorjahr. Die Investitionen in sonstige Anlagen – darunter fallen vor allem Investitionen in Forschung und Entwicklung – fielen ersten Schätzungen zufolge preisbereinigt um 1,1 %.

Die Corona-Pandemie wirkte sich auch auf den Außenhandel massiv aus: Die Exporte und Importe von Waren und Dienstleistungen gingen im Jahr 2020 erstmals seit 2009 zurück, die Exporte preisbereinigt um 9,9 %, die Importe um 8,6 %. Besonders groß war der Rückgang der Dienstleistungsimporte, was vor allem am hohen Anteil des stark rückläufigen Reiseverkehrs lag.

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