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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbrauchervertrauen besser als erwartet

Markus Fugmann

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am

Das US-Verbrauchvertrauen (Conference Board; Oktober) ist mit 137,9 besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 136,0; Vormonat war 138,4 – das war der beste Werte seit dem September 2000!

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 172,8 (Vormonat 169,4, die Erwartungen liegen bei 114,6 (Vormonat war 112,5).

Dazu schreibt das Conference Board, das die Daten erhebt

The Conference Board Consumer Confidence Index® increased again in October, following a modest improvement in September. The Index now stands at 137.9 (1985=100), up from 135.3 in September. The Present Situation Index – based on consumers’ assessment of current business and labor market conditions – improved from 169.4 to 172.8. The Expectations Index – based on consumers’ short-term outlook for income, business and labor market conditions – increased from 112.5 last month to 114.6 this month.

The monthly Consumer Confidence Survey®, based on a probability-design random sample, is conducted for The Conference Board by Nielsen, a leading global provider of information and analytics around what consumers buy and watch. The cutoff date for the preliminary results was October 18.

“Consumer Confidence increased in October, following a modest gain in September, and remains at levels last seen in the fall of 2000 (September 2000, 142.5),” said Lynn Franco, Senior Director of Economic Indicators at The Conference Board. “Consumers’ assessment of present-day conditions remains quite positive, primarily due to strong employment growth. The Expectations Index posted another gain in October, suggesting that consumers do not foresee the economy losing steam anytime soon. Rather, they expect the strong pace of growth to carry over into early 2019.”

Consumers’ assessment of current conditions improved in October. The percentage of consumers saying business conditions are “good” increased from 39.9 percent to 40.5 percent, while those claiming business conditions are “bad” decreased from 9.6 percent to 9.2 percent. Consumers’ assessment of the labor market was also more favorable. Those claiming jobs are “plentiful” increased from 44.1 percent to 45.9 percent, while those claiming jobs are “hard to get” decreased from 14.1 percent to 13.2 percent.

Consumers’ optimism about the short-term future increased further in October. The percentage of consumers expecting business conditions will improve over the next six months increased from 25.8 percent to 26.3 percent, while those expecting business conditions will worsen declined, from 8.3 percent to 7.4 percent.

Consumers’ outlook for the labor market was somewhat mixed. The proportion expecting more jobs in the months ahead decreased from 22.1 percent to 21.9 percent, but those anticipating fewer jobs also decreased, from 11.4 percent to 10.5 percent. Regarding their short-term income prospects, the percentage of consumers expecting an improvement rose from 22.5 percent to 24.7 percent, but the proportion expecting a decrease increased from 7.6 percent to 8.5 percent.


Freizeitpark in einer Mall in Minnesota
Foto: Jeremy Noble from St. Paul, United States
CC BY 2.0

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Europa

ZEW Index etwas besser als erwartet – Exporterwartungen verbessert

Redaktion

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Von

Jeden Monat wird der ZEW Index vom Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung erhoben. Der Index gilt daher als ein wichtiger Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Die gerade veröffentlichten Daten sind wie folgt ausgefallen:

Der ZEW-Index (Konjunkturerwartungen Januar) ist mit +61,8 Punkten etwas besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +60,0; Vormonat war +55,0).

Die Einschätzung der aktuellen Lage aber liegt bei -66,4 (Prognose war -68,5; Vormonat war -66,5) – damit sehen wir weiterhin eine starke Divergenz zwischen Erwartung und der Einschätzung der aktuellen Lage.

Laut ZEW sind es vor allem die verbesserten Exporterwartungen, die den Index nach oben gezogen haben!

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Europa

Autozulassungen in EU: Dezember-Zahlen glänzen, vor allem in Deutschland – warum wohl…

Claudio Kummerfeld

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Autos auf Parkplatz

Was für ein Schritt nach vorne. Wie der europäische Automobilverband ACEA heute früh meldet, haben die Autozulassungen im Dezember einen kräftigen Satz nach oben gemacht mit 1.031.070 PkW. Im November waren es noch 897.692 gewesen. Im Jahresvergleich zu Dezember 2019 ist es nur noch ein Minus von 3,3 Prozent! Und dieser Vergleich zum Vorjahr ist wohl der Entscheidende bei den Autozulassungen. Damit scheint die Krise optisch überwunden zu sein, nachdem der Autoabsatz in den letzten Monaten dank Corona brutal zusammengebrochen war.

Gesenkte Mehrwertsteuer half Deutschland im Dezember bei den Autozulassungen

Vor allem die Autozulassungen in Deutschland stechen positiv hervor. Von Dezember 2019 zu Dezember 2020 sehen wir sogar einen Zuwachs von 9,9 Prozent, von 283.380 auf 311.394 PkW. Gerade für Deutschland ist die Lösung dieses Rätsels sehr einfach. Im Dezember galt noch letztmalig die reduzierte Mehrwertsteuer. Gerade Käufer von hochpreisigen Produkten konnten somit nochmal auf den letzten Drücker nette Summen bei der Mehrwertsteuer sparen. Und so haben wohl zahlreiche Kunden ihre für 2021 geplanten Autokäufe noch schnell in den Dezember 2020 vorgezogen, und haben die Absatzzahlen nach oben gedrückt. Vermutlich dürften in Deutschland dann die Zahlen in den ersten Monaten 2021 mau ausfallen, weil diese Käufer dann fehlen?

Italien und Frankreich haben mangels Sondereffekten im Dezember nicht so geglänzt wie Deutschland. Hier waren die Autozulassungen im Jahresvergleich rückläufig mit -14,9 Prozent und -11,8 Prozent. Schauen wir mal auf den Gesamtjahresvergleich von 2019 auf 2020. Da lag die Gesamt-EU mit 23,7 Prozent im Minus. Deutschland lag bei -19,1 Prozent, Italien bei -27,9 Prozent, und Frankreich bei -25,5 Prozent.

Grafik zeigt Autozulassungen in der EU im Dezember 2020 und Gesamtjahr

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Europa

Gastgewerbe: So stark fiel der Umsatz im letzten Jahr

Claudio Kummerfeld

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Leere Stühle bei der Außengastronomie eines Restraurants

Das Gastgewerbe (Hotels, Restaurants, Catering) ist neben Reisebüros, Fluggesellschaften und anderen wohl mit am Schlimmsten betroffen von der Coronakrise. Heute hat das Statistische Bundesamt eine erste Schätzung veröffentlicht, wie stark die Umsätze im Gastgewerbe im Gesamtjahr 2020 eingebrochen sind. Es ist ein Rückgang von 38 Prozent gegenüber 2019.

Für den Monat November liegen gesicherte Zahlen vor. Dazu drei Vergleiche: Im November 2020 fiel der Umsatz im Gastgewerbe gegenüber Oktober 2020 um 52,3 Prozent. Der Umsatz lag 67,4 Prozent unter dem Niveau vom Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2019 war der Gastgewerbeumsatz 67,9 Prozent geringer.

Die Grafik ist aufschlussreich. Man sieht den ersten Absturz aus dem Frühjahr, von einem Normalwert bei 105,4 runter auf 26,2 Indexpunkte. dann im Jahresverlauf nach dem ersten Lockdown die Erholung auf 82,8 Punkte im August. Und dann folgt der zweite Absturz bei den Umsätzen im Gastgewerbe ab Oktober, runter auf 34,4 Punkte im November.

Grafik zeigt Verlauf der Umsätze im Gastgewerbe seit dem Jahr 2013

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