Folgen Sie uns

Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbrauchervertrauen deutlich besser

Avatar

Veröffentlicht

am

Das US-Verbrauchervertrauen (Conference Board; Juni) ist mit 98,1 deutlich besser ausgefallen als ohnehin erwartet (Prognose war 91,8; Vormonat war 86,6).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 86,2, (Vormonat war 71,1).

Die Erwartungen liegen bei 106,0 (Vormonat war 96,9)

Dazu schreibt das Conference Board, das die Daten erhebt:

“The Conference Board Consumer Confidence Index® increased in June, after virtually no change in May. The Index now stands at 98.1 (1985=100), up from 85.9 in May. The Present Situation Index – based on consumers’ assessment of current business and labor market conditions – improved from 68.4 to 86.2. The Expectations Index – based on consumers’ short-term outlook for income, business, and labor market conditions – increased from 97.6 in May to 106.0 this month.

The monthly Consumer Confidence Survey®, based on a probability-design random sample, is conducted for The Conference Board by Nielsen, a leading global provider of information and analytics around what consumers buy and watch. The cutoff date for the preliminary results was June 18.

“Consumer Confidence partially rebounded in June but remains well below pre-pandemic levels,” said Lynn Franco, Senior Director of Economic Indicators at The Conference Board. “The re-opening of the economy and relative improvement in unemployment claims helped improve consumers’ assessment of current conditions, but the Present Situation Index suggests that economic conditions remain weak. Looking ahead, consumers are less pessimistic about the short-term outlook, but do not foresee a significant pickup in economic activity. Faced with an uncertain and uneven path to recovery, and a potential COVID-19 resurgence, it’s too soon to say that consumers have turned the corner and are ready to begin spending at pre-pandemic levels.”

Consumers’ appraisal of current conditions improved in June. The percentage of consumers claiming business conditions are “good” rose from 16.4 percent to 17.4 percent, while those claiming business conditions are “bad” decreased from 51.2 percent to 43.2 percent. Consumers’ assessment of the job market was also more favorable. The percentage of consumers saying jobs are “plentiful” increased from 16.5 percent to 20.8 percent, while those claiming jobs are “hard to get” decreased from 29.2 percent to 23.8 percent.

Consumers’ short-term outlook was less pessimistic in June. The percentage of consumers expecting business conditions will improve over the next six months was virtually unchanged at 42.6 percent, while those expecting business conditions will worsen decreased from 20.5 percent to 15.3 percent. Consumers’ outlook for the labor market was mixed. The proportion expecting more jobs in the months ahead declined from 39.5 percent to 38.4 percent, however those anticipating fewer jobs in the months ahead also decreased, from 19.9 percent to 14.2 percent. Regarding their short-term income prospects, the percentage of consumers expecting an increase improved from 14.6 percent to 15.1 percent, while the proportion expecting a decrease declined from 15.4 percent to 14.4 percent.”

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    sascha

    30. Juni 2020 16:32 at 16:32

    Was für ein Schwachsinn , Verbrauchervertrauen in den USA ist im A…., also am Boden.
    Fake Trump

    • Avatar

      Michael

      30. Juni 2020 21:46 at 21:46

      @Sascha, @Torsten,
      das Verbrauchervertrauen ist ja nur ein Vertrauen. Ein fast schon unglaublicher Anteil deutscher Wähler vertraut der CDU/CSU, dass sie in der Lage sind, Probleme zu lösen, während das Vertrauen in andere Parteien unterirdisch ist. Die letzten 38 Jahre haben zwar faktisch genau das Gegenteil bewiesen, aber um Fakten geht es nicht im limbischen System 🙈 😂 🙈

      Vertrauen basiert zu großen Teilen auf Hoffnung und vorübergehender Stimmung. Solange die fast 50 Millionen Arbeitslosen in USA ihre 4600 $ pro Monat auf Staatskosten und ungedeckten Schulden erhalten und dadurch mehr Kohle denn je zur Verfügung haben, gibt es kaum Grund, sich in Umfragen negativ zu äußern. Die statistischen Ungereimtheiten und fragwürdigen Umfragemethoden im Land der unbegrenzten Möglichkeiten kommen noch hinzu.

  2. Avatar

    Daxrabbit

    30. Juni 2020 17:42 at 17:42

    Wenn ich mir vor Augen halte wie die Amis mit den Arbeitsmarktzahlen umgehen weiß ich so langsam nicht mehr wie ich reporteten Zahlen aus Übersee umgehen soll.
    Vielleicht kommt bald eine Zeit in der wir den chinesischen Zahlen mehr glauben schenken werden … ;-) :-O :-P

  3. Avatar

    Torsten

    30. Juni 2020 19:54 at 19:54

    das Verbrauchervertrauen wird dirch Befragung von 500 oder 5000 Personen durchgeführt, ganz entscheidend dafür sind die Stände der Aktienindizies. Der Ami freut sich wenn er virtuell mehr Geld hat.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Konjunkturdaten

Aktuell: US-Erzeugerpreise: Deflationär

Avatar

Veröffentlicht

am

Die US-Erzeugerpreise (Juni) sind mit minus 0,2 Prozent zum Vormonat deutlich niedriger ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,4%; Vormonat war +0,4%). Zum Vorjahresmonat sind die Erzeugerpreise um 0,8 Prozent gefallen (Prognose war -0,2%; Vormonat war -0,8). Im Jahresvergleich ist dies nun den dritten Monat in Folge Deflation, wie man im Chart gut sieht.


source: tradingeconomics.com

weiterlesen

Konjunkturdaten

Aktuell: US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe

Avatar

Veröffentlicht

am

Von

Die US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 1,314 Millionen (offizielle Prognose war 1,375 Millionen, Vorwoche war 1,427 Millionen, nun aber auf 1,413 Millionen nach unten revidiert).

Damit sind alleine in den letzten sieben Wochen ca. 50 Millionen Erstanträge gestellt worden!

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 18,062 Millionen unter der Erwartung (Prognose war 18,950 Millionen; Vorwoche war 19,290 Millionen, nun auf 18,76 Millionen nach unten revidiert).

weiterlesen

Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +5,7 Mio Barrels (jetzt 539,2 Mio)

Avatar

Veröffentlicht

am

Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 539,2 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 5,7 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -3 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit -4,8 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen unverändert.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +2 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-3,7 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -20 Cents auf 40,41 Dollar. Wow, nur so ein kleiner Rückfall im Ölpreis, bei so einem kräftigen Anstieg der Lager, der sogar noch deutlich höher war als von API vermeldet? Kommt da noch was mit fallenden Ölpreisen in den nächsten Stunden?


source: tradingeconomics.com

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage