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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbrauchervertrauen fällt!

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Das US-Verbrauchervertrauen der Uni Michigan ist mit 97,1 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 100,7, wie im Vormonat).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 113,6 (Vormonat war 116,5).

Die Konjunkturerwartung liegt bei 87,6 (Vormonat war 90,5)

Grund der schwächeren Zahlen sind weniger optimistische Erwartungen in Sachen Jobs, Löhne, Inflation und Zinsentwicklung (die Befragten erwarten steigende Zinsen und damit höhere Kreditkosten): „Consumers (and policy makers) have four key concerns: prospective trends in jobs, wages, inflation, and interest rates“.
Dazu schreibt Richard Curtin, Chefvolkswirt der Studie:

„Consumer sentiment declined slightly in early November due to widespread losses across current and expected economic conditions. The losses were quite small as the Sentiment Index remained at its second highest level since January. Overall, the Sentiment Index has remained trendless since the start of the year, varying by less that 4.0 Index-points around its 2017 average of 96.8. Consumers (and policy makers) have four key concerns: prospective trends in jobs, wages, inflation, and interest rates.

An improving labor market was spontaneously mentioned by a record number of consumers in early November, and anticipated wage gains recorded their highest two-month level in a decade. These favorable trends were countered by a slight rise in year-ahead inflation expectations and a growing consensus that interest rates will increase during the year ahead. Needless to say, the preliminary November data is hardly sufficient to indicate that the persistent strength in the labor market has finally prompted higher inflation. Moreover, consumers anticipated that the size of the changes would be rather small, leaving economic conditions largely unchanged at favorable levels. While the expected Fed rate hikes seem to be the right preemptive action, the critical issue is whether income gains will be sufficient to outweigh rate hikes in home and vehicle purchase decisions. Overall, the data are consistent with a 2.7% rise in personal consumption spending in 2018.“

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Konjunkturdaten

US-Verbrauchervertrauen schwächer, Erwartungen fallen deutlich

Markus Fugmann

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Das US-Verbrauchervertrauen (Conference Board; November) ist mit 96,0 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 98,0; Vormonat war 100,9, nun auf 101,4 nach oben revidiert).

Die Erwartung liegt bei 89,5 (Vormonat war 98,4)

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 105,9 (Vormonat war 104,6)

Wie zuletzt immer wieder ist die Seite des Conference Board down – wegen aktuell zu viel Traffic. Sehr wahrscheinlich ist, dass die Republikner depressiv geworden sind..

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Europa

ifo Index mit zweitem Rückgang in Folge – Lage ok, Erwartungen schwächer

Markus Fugmann

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Soeben hat das ifo Institut den ifo Index für November veröffentlicht:

– ifo Geschäftsklimaindex 90,7 (Prognose war 90,1; Vormonat Oktober war 92,7) – das ist der zweite Rückgang in Folge nach zuvor fünf Monaten Anstieg in Folge

– aktuelle Lage 90,0 (Prognose war 87,0; Vormonat war 90,3)

– Erwartungen: 91,5 (Prognose war 93,5; Vormonat war 95,0)

Dazu Wohlrabe von ifo: Dienstleistungssektor spürbar schwächer, Industrie hat sich Abwärtsentwicklung entgegen gestemmt, Handel schwächer

Hier die Pressemitteilung des ifo:

„Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im November auf 90,7 Punkte gesunken, nach 92,5 Punkten im Oktober. Der Rückgang war vor allem auf deutlich pessimistischere Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen. Auch ihre aktuelle Lage bewerteten sie etwas weniger gut. Die Geschäftsunsicherheit ist gestiegen. Die zweite Corona-Welle hat die Erholung der deutschen Wirtschaft unterbrochen.

Das Verarbeitende Gewerbe ist der Lichtblick in diesem Monat. Das Geschäftsklima hat sich verbessert. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage deutlich besser. Die Auftragseingänge stiegen, wenn auch langsamer als im Vormonat. Der Ausblick auf die kommenden Monate fiel jedoch merklich weniger optimistisch aus.

Im Dienstleistungssektor hat der Geschäftsklimaindikator merklich nachgegeben. Er liegt erstmals seit dem Juni wieder im negativen Bereich. Die zuletzt gute Lageeinschätzung hat sich deutlich eingetrübt. Zudem blicken erheblich mehr Unternehmen pessimistisch auf die kommenden Monate. Die Indikatoren im Bereich Hotels und Gastgewerbe sind regelrecht abgestürzt.

Im Handel hat sich das Geschäftsklima verschlechtert. Die Unternehmen waren mit ihrer aktuellen Lage weniger zufrieden. Auch die Erwartungen trübten sich merklich ein. Insbesondere die Einzelhändler berichteten von deutlich weniger gut laufenden Geschäften.

Im Bauhauptgewerbe hat der Index leicht nachgegeben. Die Baufirmen bewerteten ihre aktuelle Lage etwas besser als im Vormonat. Ihre Erwartungen hingegen fielen etwas pessimistischer aus.“

Der ifo Index ist das wichtgiste deutsche Konjunkturbarometer

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Konjunkturdaten

US-Einkaufsmanagerindizes bester Wert seit 2015, Preise mit Rekoranstieg, Optimismus wegen Impfstoff

Markus Fugmann

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Soeben wurde die Einkaufsmanagerindizes für die USA (Markit PMI; November) veröffentlicht:

Verarbeitendes Gewerbe: 56,7 (Prognose war 53,0; Vormonat war 53,4)

Dienstleistung: 57,7 (Prognose war 55,0; Vormonat war 56,9)

Gesamtindex: 57,7 (Vormonat war 56,9)

Dazu schreibt Markit, das die Daten erhebt:

“The November PMI surveys provide the first postelection snapshot of the US economy, and makes forvery encouraging reading, though stronger economic growth is quite literally coming at a price.
“First the good news: business activity across both manufacturing and services rose in November at the strongest rate since March 2015. The upturn
reflected a further strengthening of demand, which in turn encouraged firms to take on staff at a rate not  previously seen since the survey began in 2009. “However, the surge in demand and hiring has pushed prices and wages higher. Average selling prices for goods and services rose at the fastest rate yet recorded by the survey, with shortages of supplies also more widespread than at any time previously reported.
“Firms are scrambling for inputs and workers to meet the recent growth of demand, and to meet rising future workloads. Expectations about the year ahead have surged to the most optimistic for over six years, reflecting the combination of a post-election lift to confidence and encouraging news that vaccines may allow a return to more normal business conditions in the not too distant future.”

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