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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbrauchervertrauen fällt deutlich, Verkäufe neuer US-Häuser ganz schwach

Redaktion

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am

Das US-Verbrauchvertrauen (Conference Board; Juni) ist mit 121,1 deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (schlechtester Wert seit September 2017; Prognose war 131,1; Vormonat war 134,1; das war der höchste Wert seit November!)

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 162,6   (Vormonat 170,7).

Die Erwartungen liegen bei 94,1  (Vormonat 105,0).

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Die Verkäufe neuer US-Häuser (Mai) sind mit -7,8% auf eine Jahresrate von 626.000 deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +1,9% auf eine Jahresrate von 680.000; Vormonat war -6,9% auf eine Jahresrate von 673.000). Der Durchschnitts-Preise fielen zum Vormonat deutlich um -2% auf nun 308.000 Dollar – und das trotz der niedrigeren Kreditkosten (mortgage rates)..

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Konjunkturdaten

Aktuell: Chicago Einkaufsmanagerindex schwächer

Markus Fugmann

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am

Der Chicago Einkaufsmanagerindex (November) ist mit 58,2 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 59,0; Vormonat war 61,1). Damit scheint der Aufwärtstrend des Index gebrochen zu sein..

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Europa

Verbraucherpreise im November: Dritter Monat in Folge Deflation

Claudio Kummerfeld

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Kartoffel mit Löffel und Münzen

Soeben hat das Statistische Bundesamt vorab die Verbraucherpreise für den Monat November veröffentlicht. Im Jahresvergleich sind sie mit -0,3 Prozent den dritten Monat in Folge deflationär (Vormonate jeweils -0,2 Prozent im Jahresvergleich). Erwartet für heute waren ein Minus von 0,1 Prozent. Die Inflationsrate ist unter anderem durch die seit 1. Juli 2020 geltende Mehrwertsteuersenkung beeinflusst, wie die Statistiker in ihrer Headline-Mittelung erwähnen. Hier die Daten im Detail:

Datenblatt zeigt Veränderungen der Verbraucherpreise im Detail

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Europa

Aktuell: Kurzarbeit ist im November wieder spürbar angestiegen

Claudio Kummerfeld

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Kurzarbeit trifft besonders die Gastronomie

Die Kurzarbeit ist im November wieder spürbar angestiegen. Es ist klar, der zweite Lockdown in der Coronakrise zeigt seine Auswirkung, auch wenn er als softer Lockdown bezeichnet wird. Laut vor wenigen Minuten veröffentlichten Umfragedaten (Rückmeldungen von 7.000 Unternehmen) des ifo-Instituts ist der Anteil der Firmen mit Kurzarbeit im November erstmals seit Monaten wieder angestiegen, und zwar von 24,8 Prozent im Oktober auf 28,0 Prozent im November. Insbesondere bei Hotels stieg der Anteil von 62,9 auf 91 Prozent der Unternehmen, in der Gastronomie von 53,4 auf 71,7 Prozent, bei Reisebüros und Reiseveranstaltern von 88,0 auf 91,1 Prozent. Gerade in diesen vom Teil-Lockdown massiv betroffenen Branchen werde wieder sehr viel Kurzarbeit gefahren. Hier Details zur Umfrage im Wortlaut von ifo:

Der Anstieg zog sich durch fast alle großen Wirtschaftszweige. Bei den Dienstleistern stieg die Kurzarbeit von 24,0 auf 30,6 Prozent der Unternehmen, im Handel von 18,8 auf 20,7 Prozent und auf dem Bau von 7,4 auf 9,0 Prozent. Nur in der Industrie war ein leichter Rückgang zu verzeichnen, von 31,9 auf 30,5 Prozent.

Einzelne Branchen meldeten gegen den Trend auch kräftige Rückgänge, so die Autobranche von 50 auf 36,7 Prozent, das Verlagswesen von 42 auf 34,7 Prozent oder die Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften von 64,2 auf 52,5 Prozent der Unternehmen. Das gilt auch für die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (von 43,4 auf 34,9), für die Druckereien (von 47,6 auf 39,1 Prozent) oder für die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten (von 49 auf 38,4 Prozent).

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