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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbrauchervertrauen sinkt deutlich wegen Volatilität an Finanzmärkten und government shutdown

Redaktion

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am

Das US-Verbrauchvertrauen (Conference Board; Januar) ist mit 120,2 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 124,7; Vormonat war 128,1, nun auf 126,6 nach unten revidiert). Das ist der tiefste Stand seit eineinhalb Jahren!
Ursache laut Conference Board: „financial market volatility and the government shutdown appear to have impacted consumers“

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 169,9 (Vormonat war 171,6, nun auf 169,6 nach unten revidert).

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Dazu schreibt das Conference Board, das die Daten erhebt:

„Consumer Confidence declined in January, following a decrease in December,“ said Lynn Franco, Senior Director of Economic Indicators at The Conference Board. „The Present Situation Index was virtually unchanged, suggesting economic conditions remain favorable. Expectations, however, declined sharply as financial market volatility and the government shutdown appear to have impacted consumers. Shock events such as government shutdowns (i.e. 2013) tend to have sharp, but temporary, impacts on consumer confidence. Thus, it appears that this month’s decline is more the result of a temporary shock than a precursor to a significant slowdown in the coming months.“

Consumers’ appraisal of current conditions was little changed in January. The percentage of consumers claiming business conditions are „good“ was virtually unchanged at 37.4 percent, while those saying business conditions are „bad“ decreased from 11.6 percent to 11.1 percent. Consumers’ assessment of the labor market was mixed. Those stating jobs are „plentiful“ increased from 45.5 percent to 46.6 percent, while those claiming jobs are „hard to get“ also increased, from 12.2 percent to 12.9 percent.

Consumers’ optimism about the short-term future was more pessimistic in January. The percentage of consumers expecting business conditions will improve over the next six months decreased from 18.1 percent to 16.0 percent, while those expecting business conditions will worsen increased from 10.6 percent to 14.8 percent.

Consumers’ outlook for the labor market was also less favorable. The proportion expecting more jobs in the months ahead decreased from 16.6 percent to 14.7 percent, while those anticipating fewer jobs increased, from 14.6 percent to 16.5 percent. Regarding their short-term income prospects, the percentage of consumers expecting an improvement declined from 22.4 percent to 18.2 percent, but the proportion expecting a decrease also declined, from 7.6 percent to 7.1 percent.“


Freizeitpark in einer Mall in Minnesota
Foto: Jeremy Noble from St. Paul, United States
CC BY 2.0

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -0,8 Mio Barrels (jetzt 488,7 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 488,7 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 0,8 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei +0,1 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit +2,2 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +0,6 Millionen Barrels.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +3,8 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (unverändert erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung unverändert bei 45,24 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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Konjunkturdaten

US-Verbraucherpreise (PCE) niedriger, Einkommen der Amerikaner fallen

Markus Fugmann

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Die US-Verbraucherpreise (PCE, Personal Consumption Expenditure; Oktober) sind zum Vormonat mit 0,0% niedriger ausgefallen wie erwartet (Prognose war +0,1%; Vormonat war +0,2%). Zum Vorjahresmonat stiegen die Preise um +1,4% (Prognose war +1,4%; Vormonat war +1,5%, nun auf +1,6% nach oben revidiert).

Die Einkommen der Amerikaner liegen bei -0,7% (Prognose war +0,1%; Vormonat war +0,9%, nun auf +0,7% nach unten revidiert).
Die Ausgaben der Amerikaner liegen bei +0,5% (Prognose war +0,4%; Vormonat war +1,4%, nun auf +1,2% nach unten revidiert)

Die PCE-Verbraucherpreise werden nur in der Kernrate berechnet (ohne Nahrung und Energie) und sind seit dem Jahr 2000 die von der Fed erklärtermaßen wichtigste Inflationskennzahl für ihre Geldpolitik..

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Die Verkäufe neuer US-Häuser (New Homes Sales; Oktober) sind mit -0,3% auf eine Jahresrate von 999.000 etwas besser ausgefallen als erwartet (Prognose war eine Jahresrate von 970.000; Vormonat war eine Jahresrate von 959.000, nun jedoch auf eine Jahresrate von 1,002 Millionen nach oben revidiert).

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Konjunkturdaten

US-Erstanträge schlecht, US-BIP und langlebige US-Aufträge

Markus Fugmann

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am

Die wegen des morigen Thanksgiving-Feiertags bereits heute veröffentlichten US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 778.000 (offizielle Prognose war 730.000, Vorwoche war 742.000, nun auf 748.000 nach oben revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 6,017 Millionen im Rahmen der Erwartung (Prognose war 6,02 Millionen; Vorwoche war 6,372 Millionen, nun auf 6,370 Millionen leicht nach unten revidiert).

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Das US-BIP (3.Quartal, zweite Veröffentlichung) ist mit +33,1% leicht schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +33,2%; 1. Veröffentlichung war +33,1%; Vorquartal war -31,4%)

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Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; Oktober) sind mit +1,3% besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +1,0%; Vormonat war +1,9%, nun jedoch auf +2,1% nach oben revidiert).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge bei +1,3% (Prognose war +0,5%; Vormonat war +0,8%, nun auf +1,5% nach oben revidiert).

Ohne Verteidigung liegen die Aufträge bei +0,2% (Vormonat war +3,4%)

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