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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbrauchervertrauen so euphorisch wie seit September 2000 nicht mehr!

Markus Fugmann

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am

Das US-Verbrauchvertrauen (Conference Board; September) ist mit 138,4 deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 132,2; Vormonat war 133,4). Das ist der beste Werte seit dem September 2000!

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 173,1 (Vormonat 172,8), die Erwartungen steigen von 109,3 auf nun 115,3.

Dazu schreibt das Conference Board, das die Daten erhebt:

“After a considerable improvement in August, Consumer Confidence increased further in September and hovers at an 18-year high,” said Lynn Franco, Director of Economic Indicators at The Conference Board. “The September reading is not far from the all-time high of 144.7 reached in 2000. Consumers’ assessment of current conditions remains extremely favorable, bolstered by a strong economy and robust job growth. The Expectations Index surged in September, suggesting solid economic growth exceeding 3.0 percent for the remainder of the year. These historically high confidence levels should continue to support healthy consumer spending, and should be welcome news for retailers as they begin gearing up for the holiday season.”

Consumers’ assessment of current conditions held steady in September. Those stating business conditions are “good” increased from 40.5 percent to 41.4 percent, while those saying business conditions are “bad” declined marginally from 9.3 percent to 9.1 percent. Consumers’ assessment of the labor market was somewhat more favorable. Those claiming jobs are “plentiful” increased from 42.3 percent to 45.7 percent, but those claiming jobs are “hard to get” increased from 12.1 percent to 13.2 percent.

Consumers’ optimism about the short-term outlook improved considerably in September. The percentage of consumers anticipating business conditions will improve over the next six months increased from 24.4 percent to 27.6 percent, while those expecting business conditions will worsen declined, from 9.9 percent to 8.0 percent. Consumers’ outlook for the labor market was also more upbeat. The proportion expecting more jobs in the months ahead increased from 21.5 percent to 22.5 percent, while those anticipating fewer jobs decreased from 13.2 percent to 11.0 percent. Regarding their short-term income prospects, the percentage of consumers expecting an improvement declined from 25.4 percent to 22.6 percent, but the proportion expecting a decrease declined marginally, from 6.9 percent to 6.5 percent.“

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    tm

    25. September 2018 16:57 at 16:57

    „Das ist der beste Werte seit dem September 2000!“

    Es ist sogar einer der besten Werte seit Erhebung des Index. Allerdings sollte man das nicht unbedingt als Zeichen der Euphorie deuten – der Index steigt einfach im Verlaufe eines Aufschwungs tendenziell immer weiter an. Je länger also ein Aufschwung dauert, desto höher der Wert. Entsprechend steig der Index in den 1990ern bis zum Hoch Anfang 2000 sehr deutlich ab. Dass der Index nun kurz davor steht, ein neues historisches Hoch zu erreichen, ist für mich eher ein Zeichen dafür, dass wir dem Ende des Aufschwungs sehr nahe sind.

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Konjunkturdaten

US-Einkaufsmanagerindizes bester Wert seit 2015, Preise mit Rekoranstieg, Optimismus wegen Impfstoff

Markus Fugmann

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Soeben wurde die Einkaufsmanagerindizes für die USA (Markit PMI; November) veröffentlicht:

Verarbeitendes Gewerbe: 56,7 (Prognose war 53,0; Vormonat war 53,4)

Dienstleistung: 57,7 (Prognose war 55,0; Vormonat war 56,9)

Gesamtindex: 57,7 (Vormonat war 56,9)

Dazu schreibt Markit, das die Daten erhebt:

“The November PMI surveys provide the first postelection snapshot of the US economy, and makes forvery encouraging reading, though stronger economic growth is quite literally coming at a price.
“First the good news: business activity across both manufacturing and services rose in November at the strongest rate since March 2015. The upturn
reflected a further strengthening of demand, which in turn encouraged firms to take on staff at a rate not  previously seen since the survey began in 2009. “However, the surge in demand and hiring has pushed prices and wages higher. Average selling prices for goods and services rose at the fastest rate yet recorded by the survey, with shortages of supplies also more widespread than at any time previously reported.
“Firms are scrambling for inputs and workers to meet the recent growth of demand, and to meet rising future workloads. Expectations about the year ahead have surged to the most optimistic for over six years, reflecting the combination of a post-election lift to confidence and encouraging news that vaccines may allow a return to more normal business conditions in the not too distant future.”

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Europa

Deutsche Wirtschaft: Einkaufsmanager – Lage mau, aber Optimismus wegen Impfstoff

Markus Fugmann

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Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für deutsche Wirtschaft (Markit PMI; erste Veröffentlichung für November) veröffentlicht – einer der zentralen Indikatoren für die deutsche Konjunktur:

Gesamtindex: 52,0 (Prognose war 50,4; Vormonat war ,)

Verarbeitendes Gewerbe: 57,9 (Prognose war 56,5; Vormonat war 58,2)

Dienstleistung: 46,2 (Prognose war 46,3; Vormonat war 49,5)

Kurz zuvor war der Einkaufsmanagerindex aus Frankreich mit 49,1 für Gewerbe (Prognose war 50,1; Vormonat war 51,3) und mit 38,0 für Dienstleistung (Prognose war 37,7; Vormonat war 46,5) veröffentlicht worden.

Zu den Daten aus Deutschland kommentiert Phil Smith von Markit, das die Umfrage ausgeführt hat:

„Wie erwartet wirkten sich die neuerlichen Lockdown-Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie negativ auf die deutsche
Wirtschaft aus. Die aktuellen PMI-Vorabschätzungen zeigen, dass der Servicesektor aktuell wieder so tief in der Krise steckt wie im Mai.
Die Widerstandskraft der Industrie, die vor allem von den Exportsteigerungen nach Asien profitierte, bekräftigt uns allerdings in der Annahme, dass ein möglicher Abschwung im vierten Quartal 2020 deutlich schwächer ausfallen dürfte als im ersten Halbjahr. Die positiven Nachrichten um die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs verliehen der Stimmung unter den deutschen Unternehmen jedenfalls Auftrieb, von denen viele jetzt auf eine Rückkehr zur Normalität in den nächsten zwölf Monaten hoffen. Dies dürfte auch den jüngsten Daten zum Arbeitsmarkt zu Gute gekommen sein, die zeigen, dass sich die Lage in der Industrie der Stabilisierung weiter angenähert hat und die Beschäftigung im Servicesektor weiter gestiegen
ist.“

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verkäufe bestehender Häuser – Boom!

Markus Fugmann

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Die Verkäufe bestehender US-Häuser (Oktober) sind mit 4,3% auf eine Jahresrate von 6,85 Millionen deutlich besser ausgefallen wie erwartet (Prognose war -1,2% auf eine Jahresrate von 6,45 Millionen; Vormonat war +9,4% auf eine Jahresrate von 6,54 Millionen). Damit geht der Boom am USImmobilienmarkt weiter!
Die Daten aus dem Oktober sind Transaktionen, die in der Regel im September abgeschlossen und dann im Oktober finalisiert werden..

Die Verkäufe bestehender Häuser machen etwa 90% des amerikanischen Immobilienmarkts aus und sind daher von besonderer Bedeutung!

—–

Die US-Frühindikatoren liegen bei +0,7% (Prognose war +0,7%; Vormonat war +0,7%)

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