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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbrauchervertrauen Uni Michigan: Deutlich schwächer

Claudio Kummerfeld

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am

Das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (1.Veröffentlichung für Juli) ist mit 73,2 schlechter ausgefallen als erwartet (Prognose 79,0; Vormonat war 78,1).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 84,2 (Vormonat war 87,1)

Die Konsumentenerwartung liegt bei 66,2 (Vormonat war 72,3)

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage verantwortet:

Consumer sentiment retreated in the first half of July due to the widespread resurgence of the coronavirus. The promising gain recorded in June was reversed, leaving the Sentiment Index in early July insignificantly above the April low (+1.4 points). Following the steepest two-month decline on record, it is not surprising that consumers need some time to reassess the likely economic impact from the coronavirus on their personal finances and on the overall economy. Unfortunately, declines are more likely in the months ahead as the coronavirus spreads and causes continued economic harm, social disruptions, and permanent scarring. Another aggressive fiscal response is urgently needed that focuses on financial relief for households as well as state and local governments. While financial relief is clearly needed for the most vulnerable households, that relief will not stimulate the extent of renewed consumer spending necessary to restore employment and income to pre-crisis levels anytime soon. No single policy could provide financial relief and stimulate economic growth, and without both, neither one could be ultimately successful. Unfortunately, there is little time left on the political calendar for Congress to act as the election season is about to begin in earnest. Without action, another plunge in confidence and a longer recession is likely to occur.

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Konjunkturdaten

Aktuell: Aufträge langlebiger US-Wirtschaftsgüter schwächer

Markus Fugmann

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Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; August) sind mit +0,4% schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +1,5%; Vormonat war +11,4%, nun jedoch auf +11,7% nach oben revidiert).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge bei +0,4% (Prognose war +1,2%; Vormonat war +2,6%, nun auf +,% nach en revidiert).

Ohne Verteidigung liegen die Aufträge bei +1,8% (Vormonat war +2,5%)

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Europa

Exporte: Die Stimmung ist prächtig! Alles eitel Sonnenschein?

Claudio Kummerfeld

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Viele deutsche Exporte laufen über den Hamburger Hafen

Die deutschen Exporte sind ein Hort der Glückseligkeit, zumindest wenn man nach den aktuellen Exporterwartungen der deutschen Industrie geht. Heute ganz frisch für den Monat September veröffentlichte Umfragedaten vom ifo-Institut (2.300 befragte Unternehmen) zeigen, dass der Index der Exporterwartungen aktuell bei einem Wert von +10,4 liegt, nach +5,5 im August. Im absoluten Tief der Coronakrise im April war es ein Wert von -49,6. Der Chart, der bis 2014 zurückreicht, zeigt den Verlauf der Erwartungen an die Exporte sehr gut. Das Tal ist in V-Form durchschritten, und die Erwartungen steigen weiter an. Die Stimmung ist so gut wie seit Oktober 2018 nicht mehr. Der Aufschwung der Industrieproduktion in vielen wichtigen Abnehmerländern kommt der deutschen Exportwirtschaft dabei zu Gute, so das ifo-Institut.

Diese prima Stimmung bei den Erwartungen an die Exporte ist schon erstaunlich, so möchten wir anmerken, bei den aktuellen Massenentlassungen bei den Auto-Zulieferern (hier eine kleine Übersicht). Und auch die großen Autohersteller selbst bauen weiter ab, siehe aktuell MAN und Daimler. Hier weitere aktuelle Detailaussagen vom ifo-Institut im Wortlaut:

In der Chemischen Industrie erwarten deutlich mehr Unternehmen im vierten Quartal, dass ihre Exporte zunehmen. Gleiches gilt für die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen. Auch die Automobilbranche rechnet mit Umsatzzuwächsen beim Auslandsgeschäft. Der Maschinenbau hingegen erwartet vorerst keine größeren Sprünge, dort zeigen sich die Unternehmen eher zurückhaltend. Mit deutlichen Einbußen beim Export rechnen die Hersteller von Bekleidung, Lederwaren und Schuhen.

Chart zeigt Erwartungen an die deutschen Exporte

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Konjunkturdaten

Aktuell: Verkäufe neuer US-Häuser extrem stark

Redaktion

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am

Von

Die Verkäufe neuer US-Häuser (New Homes Sales; August) sind mit +4,8% auf eine Jahresrate von 1.011 Millionen deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war -0,1% auf eine Jahresrate von 895.000; Vormonat war +13,9% auf eine Jahresrate von 901.000, nun jedoch auf +14,7% auf eine Jahresrate von 965.000 nach oben revidiert).

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