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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbrauchervertrauen Uni Michigan schwächer – Sorgen wegen Handelskrieg

Redaktion

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am

Das US-Verbrauchervertrauen Uni Michigan (Juli; 1.Veröffentlichung) ist mit 97,1 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 98,1; Vormonat war 98,2).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 113,9 (Prognose war 113,0; Vormonat war 111,9).

Die Konjunkturerwartung liegt 86,4 (Prognose war 89,7; Vormonat war 89,1)

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage als Chefökonom verantwortet:

„Consumer sentiment slipped in early July but remained nearly equal to the average in the prior twelve months (97.7) and since the start of 2017 (97.4). The continuing strength has been due to favorable job and income prospects, with consumers under age 45 anticipating the largest income gains since July 2000. So far, the strength in jobs and incomes has overcome higher inflation and interest rates. The darkening cloud on the horizon, however, is due to rising concerns about the potential negative impact of tariffs on the domestic economy. Negative concerns about the impact of tariffs have recently accelerated, rising from 15% in May, to 21% in June, and 38% in July (see the chart). Among those in the top third of the income distribution (who account for half of consumer spending), 52% negatively mentioned the impact of tariffs on the economy in early July. The primary concerns expressed by consumers were a decline in the future pace of economic growth and an uptick in inflation. Among those who expressed negative views of the tariffs, the Expectations Index was 30.5 points below those who made no mention of tariffs, and in addition, the expected inflation rate was six-tenths of a percentage point higher. While consumers may not understand the intricacies of trade theory, they have substantial experience making decisions about the timing of discretionary purchases based on prospective trends in prices.“


Freizeitpark in einer Mall in Minnesota
Foto: Jeremy Noble from St. Paul, United States
CC BY 2.0

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Konjunkturdaten

US-Erstanträge wie erwartet, Philly Fed besser

Markus Fugmann

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am

Die US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 900.000 (offizielle Prognose war 910.000, Vorwoche war 965.000, nun auf 926.000 nach unten revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 5,054 Millionen niedriger als die Erwartung (Prognose war 5,40 Millionen; Vorwoche war 5,271 Millionen, nun auf , Millionen nach 5,181 nach unten revidiert).

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Der Philadelphia Fed Index (Januar) ist mit 26,5 besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 20,0; Vormonat war 26,3)

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Europa

Aktuell: EZB-Entscheidung veröffentlicht

Claudio Kummerfeld

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EZB-Tower in Frankfurt

Die EZB hat soeben ihre Entscheidung veröffentlicht.

Der EZB-Leitzins (Refinanzierungssatz) bleibt unverändert bei 0,00 Prozent. Der extrem wichtige Banken-Einlagenzins, auf den sich Banken bzgl. der Negativzinsen berufen, bleibt ebenfalls unverändert bei -0,50 Prozent. Die Marginal Lending Facility bleibt ebenfalls unverändert bei 0,25 Prozent.

Die Aufkaufprogramme für Anleihen und Liquiditätsspritzen für die Banken werden wie bisher fortgesetzt.

Um 14:30 Uhr folgt die PK von Christine Lagarde. Wir berichten dann umgehend über alle interessanten Aussagen. Hier das offizielle Statement der EZB zur jetzigen Entscheidung:

Zweitens wird der EZB-Rat die Ankäufe im Rahmen des Pandemie-Notfallankaufprogramms (Pandemic Emergency Purchase Programme – PEPP) fortsetzen. Dies hat einen Gesamtumfang von 1 850 Mrd €. Der EZB-Rat wird die Nettoankäufe im Rahmen des PEPP mindestens bis Ende März 2022 und in jedem Fall so lange durchführen, bis die Phase der Coronavirus-Krise seiner Einschätzung nach überstanden ist. Die Ankäufe im Rahmen des PEPP werden durchgeführt, um während der Pandemie die günstigen Finanzierungsbedingungen aufrechtzuerhalten. Wenn mit Ankäufen, die den Gesamtumfang des PEPP über den Zeithorizont der Nettoankäufe hinweg nicht voll ausschöpfen, günstige Finanzierungsbedingungen aufrechterhalten werden können, muss dieser Gesamtumfang nicht vollständig genutzt werden. Genauso kann der Umfang erforderlichenfalls auch rekalibriert werden, um günstige Finanzierungsbedingungen aufrechtzuerhalten und so dem negativen Schock der Pandemie auf die Inflationsentwicklung entgegenzuwirken.

Der EZB-Rat wird die Tilgungsbeträge der im Rahmen des PEPP erworbenen Wertpapiere mindestens bis Ende 2023 weiterhin bei Fälligkeit wieder anlegen. Das zukünftige Auslaufen des PEPP-Portfolios wird in jedem Fall so gesteuert, dass eine Beeinträchtigung des angemessenen geldpolitischen Kurses vermieden wird.

Drittens werden die Nettoankäufe im Rahmen des Programms zum Ankauf von Vermögenswerten (Asset Purchase Programme – APP) in einem monatlichen Umfang von 20 Mrd € fortgesetzt. Der EZB-Rat geht weiterhin davon aus, dass die monatlichen Nettoankäufe von Vermögenswerten im Rahmen des APP so lange fortgesetzt werden, wie dies für die Verstärkung der akkommodierenden Wirkung seiner Leitzinsen erforderlich ist, und dass sie beendet werden, kurz bevor er mit der Erhöhung der EZB-Leitzinsen beginnt.

Der EZB-Rat beabsichtigt, die Tilgungsbeträge der im Rahmen des APP erworbenen Wertpapiere weiterhin bei Fälligkeit für längere Zeit über den Zeitpunkt hinaus, zu dem er mit der Erhöhung der Leitzinsen beginnt, vollumfänglich wieder anzulegen und in jedem Fall so lange wie erforderlich, um günstige Liquiditätsbedingungen und eine umfangreiche geldpolitische Akkommodierung aufrechtzuerhalten.

Schließlich wird der EZB-Rat weiterhin reichlich Liquidität über seine Refinanzierungsgeschäfte zur Verfügung stellen. Insbesondere stellt die dritte Serie gezielter längerfristiger Refinanzierungsgeschäfte (TLTRO III) nach wie vor eine attraktive Finanzierungsquelle für Banken dar, wodurch deren Kreditvergabe an Unternehmen und private Haushalte unterstützt wird.

Der EZB-Rat ist nach wie vor bereit, alle seine Instrumente gegebenenfalls anzupassen, um sicherzustellen, dass sich die Teuerungsrate – im Einklang mit seiner Verpflichtung auf Symmetrie – auf nachhaltige Weise seinem Ziel annähert.

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Europa

Verbraucherpreise Eurozone: Fünfter Monat Deflation – Osteuropa koppelt sich ab

Claudio Kummerfeld

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Taschenrechner und Münzen

Die Verbraucherpreise in der Eurozone für Dezember wurden soeben endgültig bestätigt mit -0,3 Prozent. Damit hängt man nun den fünften Monat in Folge in der Deflation. Die Energiepreise fallen weniger stark mit „nur noch“ -6,9 Prozent im Jahresvergleich nach -8,3 Prozent im November. Die Preissteigerung bei Lebensmitteln fiel mit +1,3 Prozent geringer aus als in den Vormonaten mit +1,9 Prozent. Auffällig bleibt wie in den Vormonaten, dass Osteuropa ganz klar nicht in der Deflation hängst, sondern ganz klar positive Preisentwicklungen hinlegt. Dadurch ist der Schnitt für die gesamte EU bei +0,3 Prozent. Gut sichtbar ist der Unterschied zwischen West- und Osteuropa in der ersten Grafik.

Verbraucherpreise je nach Ländern im Detail

Grafik zeigt Dezember-Verbraucherpreise im Detail

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