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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbrauchervertrauen Uni Michigan veröffentlicht

Claudio Kummerfeld

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am

Das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (1.Veröffentlichung für Mai) ist mit 73,3 besser ausgefallen als erwartet (Prognose 68, Vormonat war 71,8).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 83 (Vormonat war 74,3)

Die Konsumentenerwartung liegt bei 67,7 (Vormonat war 70,1)


source: tradingeconomics.com

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage verantwortet:

Confidence inched upward in early May as the CARES relief checks improved consumers‘ finances and widespread price discounting boosted their buying attitudes. Despite these gains, personal financial prospects for the year ahead continued to weaken, falling to the lowest level in almost six years, with declines especially sharp among upper income households. Improved views on buying conditions were due to discounted prices and low interest rates, although their impact was partially offset by uncertainties about job and income prospects. Perhaps the most surprising finding concerned consumers‘ inflation expectations. The median expected inflation rate during the year ahead rose sharply, with wide differences across age and income subgroups. As shown in the chart, the Expectations Index still indicates that no economic restoration is as yet anticipated by consumers.

Consumers were asked to identify their top concerns about the pandemic: was it the threat to their health, the required social isolation, or the impact on family finances? The health threat dominated in both months, cited by 61% in April and 57% in May. The original hypothesis was that as their primary concerns shifted from health to finances, consumers would become less accepting of constraints on reopening the economy. Those that cited damages to their finances as their top concern fell to 17% in May from 22% in the prior month. Surprisingly, it was greater concerns about social isolation that increased, cited as the top concern by 21% in May up from 14% in April. While these shifts were quite small, they indicate the growing costs of social isolation and its potential to shift opinions about reopening the economy.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Faktist

    15. Mai 2020 16:26 at 16:26

    Schlechte Zahlen besser als erwartet.
    Gute Zahlen besser als erwartet.
    Keine Zahlen besser als erwartet.
    Garnichts erwartet ist noch besser.
    Finanzmarkt erwartet, aber es ist noch besser! Ein Casino ohne Regeln!
    Gesetze erwartet, aber es gibt keine!
    Bals auch Gleichberechtigung und dann keine Gesetze für alle!
    Dann kann man endlich auch mal direkt diese Verbrecher ohne Umwege zur Verantwortung ziehen, vor diesen Betrügereien!!! Aber dann werden diese Betrüger wie in der Vergangenheit von einem Angriff auf die freie Demokratie laut reden!!! Hatten wir doch schon öfters und die restliche Welt hat immer die Augen verschlossen, weil der USD einfach diese Welt zum Wegsehen zwingt! Wünsche dem Betrugsverein USA ein Untergang der schlimmer ist als alles dagewesene!!!

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Arbeitsmarktdaten schwach

Markus Fugmann

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am

Die US-Arbeitsmarktdaten (Novembber) sind mit 245.000 Stellen deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 470.000 Stellen; Vormonat war 638.000 Stellen, nun auf 610.000 nach unten revidiert). Die Privatwirtschaft hat dabei 344.000 Stellen geschaffen, der Staat damit 99.000 Stellen abgebaut!

Die US-Stundenlöhne liegen bei +0,3% zum Vormonat und bei +4,4% zum Vorjahresmonat (Prognose war +0,1% zum Vormonat und +4,3% zum Vorjahresmonat; Vormonat war +0,1% und +4,5%).

Die US-Arbeitslosenquote liegt bei 6,7% und damit leicht niedriger als erwartet (Prognose war 6,8%; Vormonat war 6,9%). Die Beteiligungsquote (participation rate) liegt bei 61,5% (Vormonate war 61,7%).

Wir analysieren die Daten in einem Folgeartikel..

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Europa

Auftragseingänge der Industrie: Juhu, die Krise ist vorbei

Claudio Kummerfeld

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am

Verschiedene Metallerzeugnisse

Heute früh hat das Statistische Bundesamt die Auftragseingänge der Industrie (genauer gesagt für das Verarbeitende Gewerbe) für den Monat Oktober veröffentlicht. Im Vergleich zu September steigen sie um 2,9 Prozent. Wichtiger: Im Jahresvergleich zu Oktober 2019 steigen sie um 1,8 Prozent. Noch wichtiger: Gegenüber Februar 2020, dem letzten Monat vor Ausbruch der Coronakrise, lagen die Auftragseingänge der Industrie um 0,8 Prozent höher.

Also kann man basierend auf diesen Zahlen sagen, dass zumindest für die Auftragseingänge der Industrie die Coronakrise vorbei ist. Der Chart, der bis zum Jahr 2012 zurückreicht, zeigt eine abgeschlossene V-förmige Erholung. Klar erkennbar ist, dass die Aufträge aus dem Ausland (wohl vor allem aus China) den Schnitt nach oben ziehen.

Chart zeigt den Verlauf der Auftragseingänge der Industrie seit 2012

Hier Detailaussagen der Statistiker im Wortlaut:

In der größten Branche des Verarbeitenden Gewerbes, der Automobilindustrie, stieg der Auftragseingang im Oktober 2020 weiter an (+1,0 % zum Vormonat) und lag damit 6,0 % über dem Vorkrisenniveau im Februar 2020.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Aufträge aus dem Inland im Oktober 2020 um 2,4 %, die Auslandsaufträge erhöhten sich um 3,2 %. Dabei nahmen die Auftragseingänge aus der Eurozone um 0,5 % zu. Die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland stiegen um 4,8 %.

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragseingang im Oktober 2020 um 2,3 % über dem Vormonatsniveau. Bei den Herstellern von Investitionsgütern gab es einen Anstieg um 3,8 % und im Bereich der Konsumgüter fielen die Aufträge um 2,2 %.

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Konjunkturdaten

ISM Index (Dienstleistung) leicht schwächer – Preise steigen

Markus Fugmann

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am

Der ISM Index (Dienstleistung; November) ist mit 55,9 leicht schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 56,0; Vormonat war 56,6 – das war der schwächste Wert seit Mai).

Die Komponenten:

– Beschäftigung 51,5 (Vormonat war 50,1)

– Auftragseingang 57,2 (Vormonat war 58,8)

– Preise 66,1 (Vormonat war 63,9)

Wie schon vorhin beim Markit PMI für die USA steigen die Preise also weiter..

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