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Konjunkturdaten

Aktuell: Verbaucherstimmung Uni Michigan besser

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Die Verbaucherstimmung der Uni Michigan ist mit 92,1 besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 89,5). Dabei legten sowohl die Einschätzung der aktuellen Lage (106,7 von Vormonat 101,2) als auch die Erwartung (82,7 von Vormonat 78,2) deutlich zu. Die Inflationserwartungen sind dagegen wieder leicht gefallen.

In einer ersten Reaktion kann der Dollar leicht zulegen, ebenso die US-Aktienmärkte.

Leicht rückläufig hingegen die Job openings im JOLTS Report mit 5,37 Millionen von im Vormonat 5,668 Millionen.

Zuvor war die US-Industrieproduktion erwartungsgemäß um 0,2% gefallen, vorwiegend weil die Aktivitäten bei Ölbohrungen und Gasexplorationen auf den tiefsten Stand seit Beginn des neuen Jahrtausends gefallen war.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Mr. Jones

    16. Oktober 2015 18:33 at 18:33

    Ne is klar, die lieben Zahlen, machen sie doch alles wunderschön. Doch hängt das Schwert des Damokles über dieser schönen Welt wenn am Montag China seine BIP Zahlen veröffentlichen muss. Das BIP wird auf eine Wunschrate von 6,8% gesetzt, die Bauausgaben auf 10,8%, die Industrieproduktion bei 6,0% und der Einzelhandel auf 10,8 %. Importe sind auf über -20% gegangen, da ist Platz für Spekulation. BIP bei 6,1%, Bauausgaben auf 9,6%, Industrieproduktion so bei 5,4% und der Einzelhandel auf 10,2%. Mal schauen was da kommt, wenn so, dann wird es spannend.

  2. Avatar

    Mr. Jones

    18. Oktober 2015 19:03 at 19:03

    Doubts rise over China’s official GDP growth rate
    Zweifel steigen über Chinas offizielle BIP-Wachstumsrate

    The view that China is growing far slower than official figures show is increasingly going mainstream, with big global investors among those now basing decisions on a rate of about 5 per cent.
    Die Ansicht, dass China viel langsamer wächst als die offiziellen Zahlen zeigen, geht immer mehr durch die Mainstreams, große globale Investoren stützen ihre Entscheidungen bei einer Wachstums- Geschwindigkeit von etwa 5 Prozent ein.

    Quelle:
    http://www.ft.com/cms/s/0/723a8d8e-5c53-11e5-9846-de406ccb37f2.html

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Konjunkturdaten

Aktuell: ISM Index (Gewerbe) schwächer

Markus Fugmann

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am

Der ISM Index (Gewerbe; November) ist mit 57,5 etwas schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 58,0; Vormonat war 59,3).

Die Komponenten – vor allem Beschäftigung enttäuschend:

– Beschäftigung 48,4 (Vormonat war 53,2)

– Auftragseingang 65,1 (Vormonat war 67,9)

– Preise 64,5 (Vormonat war 65,5)

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Allgemein

Arbeitsmarkt im Corona-Märchenland – weniger Arbeitslose!

Claudio Kummerfeld

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Eingang zu einer Außenstelle der Bundesagentur für Arbeit

Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin im Märchenland-Zustand, aber nur auf den ersten Blick. Man kann in der schlimmsten Rezession der letzten Jahrzehnte eine weiterhin sehr geringe Arbeitslosigkeit präsentieren, weil es hierzulande anders als in vielen anderen Ländern das Instrument der Kurzarbeit gibt. Zählt man diesen Ersatz für die Arbeitslosigkeit nicht zur offiziellen Arbeitslosenquote hinzu, dann kommt der deutsche Arbeitsmarkt derzeit ganz wunderbar durch die Coronakrise und den zweiten Lockdown.

Im November ist die offizielle Arbeitslosigkeit gemäß heute veröffentlichten Daten sogar rückläufig. Im Monatsvergleich sinkt sie von 2,76 auf 2,70 Millionen arbeitslose Personen. Die offizielle Arbeitslosenquote sinkt von 6,0 Prozent auf 5,9 Prozent. Gegenüber November 2019 steigt die Arbeitslosigkeit um 519.134 Personen an (Quote damals 4,8 Prozent). Die tatsächliche Arbeitslosigkeit (ohne Kurzarbeit) namens „Unterbeschäftigung“ sinkt von 3,56 auf 3,52 Millionen, oder von 7,6 Prozent auf 7,5 Prozent.

Kurzarbeit steigt

Tja, die zweite Corona-Welle und der „sanfte Lockdown“ beschert dem Arbeitsmarkt auf den ersten Blick keine Verschlechterung, dafür aber der Kurzarbeit. Letztlich in der Realität arbeitslos, werden viele Beschäftigte in Gastronomie und Hotellerie „geparkt“ als Kurzarbeiter. Laut heutiger Aussage der Bundesagentur für Arbeit wurde im Zeitraum vom 1. bis einschließlich 25. November für 537.000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt. Der deutliche Anstieg im Vergleich zum Vormonat erklärt sich laut der Bundesagentur mit dem seit Anfang November bestehenden Teil-Lockdown.

Endgültige Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme der Kurzarbeit stehen bis September zur Verfügung. So wurde nach vorläufigen hochgerechneten Daten der Bundesagentur für Arbeit im September für 2,22 Millionen Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. Die Inanspruchnahme des Kurzarbeitergelds hat nach dem bisherigen Höchststand im April mit knapp 6 Millionen sukzessive abgenommen. Das ifo-Institut hatte gestern zum Thema Kurzarbeit im November berichtet. Demnach steige die Kurzarbeit spürbar an. Der Anteil der Firmen mit Kurzarbeit ist demnach im November erstmals seit Monaten wieder angestiegen, und zwar von 24,8 Prozent im Oktober auf 28,0 Prozent im November. Die Bundesagentur für Arbeit sagt zu den Zahlen heute im Wortlaut:

Der Arbeitsmarkt hat auf die Einschränkungen im November reagiert – glücklicherweise aber im Moment nicht mit einer Zunahme von Entlassungen. Allerdings sind die Betriebe wieder zurückhaltender bei der Personalsuche und haben im November wieder für deutlich mehr Mitarbeiter Kurzarbeit angezeigt.

Grafik zeigt aktuelle Details aus November zum deutschen Arbeitsmarkt

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Europa

Verbraucherpreise Eurozone November: Deflation den vierten Monat in Folge!

Claudio Kummerfeld

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Geldbörse wird zusammengepresst

Soeben hat Eurostat als Vorabschätzung die Verbraucherpreise der Eurozone für den Monat November veröffentlicht. Im Jahresvergleich ist es ein Wert von -0,3 Prozent nach ebenfalls -0,3 Prozent im Oktober. Erwartet für heute wurde eine Veränderung von -0,2 Prozent. Damit erlebt die Eurozone (basierend auf dem Modell des Harmonisierten Verbraucherpreisindex) den vierten Monat in Folge Deflation! Dies hängt natürlich auch mit der seit Juli geltenden Mehrwertsteuersenkung in Deutschland zusammen, welche in vier Wochen wieder rückgängig gemacht wird.

Man sieht: Die Preissteigerung bei Lebensmitteln bleibt relativ konstant mit +1,9 Prozent. Ebenfalls ändern sich die Verbraucherpreise im Negativen auch relativ konstant. Die Energiepreise sinken um 8,4 Prozent – das sind ähnlich hohe negative Werte wie in den Vormonaten. Wie gesagt, ab Januar könnte der Gesamtschnitt wieder Richtung Null-Linie tendieren mit den steigenden deutschen Mehrwertsteuersätzen.

Datenblatt zeigt aktuelle Verbraucherpreise in der Eurozone

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