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Konjunkturdaten

Aktuell: Verkäufe bestehender US-Häuser besser als erwartet

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Die Verkäufe bestehender US-Häuser (Existing Home Sales; November) sind mit +1,9 % auf eine Jahresrate von 5,32 Millionen besser ausgefallen als erwartet (Prognose war -0,6% auf eine Jahresrate von 5,20 Millionen) – zum Vorjahresmonat sind die Verkäufe dennoch um -7% gefallen (größter Rückgang seit 2011)! (Vormonat Oktober war +1,4% auf eine Jahresrate von 5,22 Millionen – das war im Vormonat der erste Anstieg seit sechs Monaten, aber zum Vorjahresmonat dennoch ein Rückgang von -5,3%).

Die Verkäufe bestehender Häuser betreffen ca. 90% des US-Immobilienmarkts und sind daher von besonderer Bedeutung. Seit Jahresbeginn zeigt sich eine deutlich Abkühlung des US-Immobilienmarkts, der nun auch – wie die NAHB-Daten kürzlich gezeigt haben – auf die Stimmung der potentiellen Immobilienkäufer drückt.

Die Schwäche am US-Immoblienmarkt hat die im S&P 500 gelisteten „Home Builders“ seit Jahresbeginn stark unter Druck gebracht:


(Chart durch anklicken vergrößern)

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -12,8 Mio Barrels (jetzt 469,6 Mio) – Ölpreis steigt

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 469,6 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 12,8 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -2,5 Mio lagen.


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Die Benzinbestände wurden mit 223,4 Mio Barrels gemeldet, was im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 1 Million Barrels darstellt. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche waren unverändert.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit -7,55 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (erwartet -3). Die Benzinbestände fielen laut API um 3,2 Mio Barrels. Destillate stiegen um 0,16 Mio Barrels.

Die Produktion liegt bei 12,1 Millionen Barrels pro Tag gegenüber 12,2 Mio in der Vorwoche.

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit +60 Cents und steigt auf aktuell 59,85 Dollar. Weiter Anstiege stehen an?

Öl-Lagerbestände USA
Die Öl-Lagerbestände seit Oktober 2015.

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Konjunkturdaten

US-Handelsbilanz für Waren: Desaströse Zahl für Donald Trump

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Die US-Handelsbilanz nur bezogen auf Waren wurde vor wenigen Minuten für den Monat Mai mit einem Defizit von 74,55 Milliarden Dollar veröffentlicht. Im April waren es noch -70,9 Milliarden Dollar. Die Exporte stiegen zwar um 4,1 Milliarden Dollar, aber die Importe stiegen mit +7,8 Milliarden Dollar noch stärker an. Somit vergrößert sich das Defizit. Und jetzt schauen wir doch mal in diese aktuelle Tabelle. Vor einem Jahr, also im Mai 2018, lag das Warenhandelsdefizit der USA bei 65,6 Milliarden Dollar. Also steigt es binnen zwölf Monaten um 9 Milliarden Dollar an. Und das trotz all der Zölle und sonstigen Aktionen von Donald Trump!

US-Handelsbilanz für Waren Mai 2019

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter

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Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; Mai) sind mit -1,3% schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 0,0%; Vormonat war -2,1%, nun jedoch auf -2,8% nach unten revidiert).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge jedoch höher, nämlich bei +0,3% (Prognose war +0,1%; Vormonat war 0,0%, nun auf -0,1% nach unten revidiert).

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