Folgen Sie uns

Konjunkturdaten

Aktuell: Verkäufe neuer US-Häuser – erneuter Einbruch!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Verkäufe neuer US-Häuser (September) sind mit -5,5% auf eine Jahresrate von 553.000 deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war -1,4% auf eine Jahresrate von 625.000; der Vormonat war +3,5% auf eine Jahresrate von 629.000, nun jedoch auf -3,0% nach unten revidiert).

Grund dürften die steigenden Hypothekenzinsen sein; die Preise für neue Häuser sind rückläufig mit -3,3% zum Vorjahresmonat! Zum Vorjahresmonat fielen die Verkäufe um -13,3%, das ist der größte Rückgang seit Mai 2011!

Die Verkäufe neuer Häuser machen etwa 10% des amerikanischen Immobilienmarkts aus. Seit Jahresbeginn zeigt sich eine auffallende Schwäche bei den US-Immobiliendaten..

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    tm

    24. Oktober 2018 16:12 at 16:12

    So langsam ist auch klar, dass es das wohl war mit dem Aufschwung am US-Immobilienmarkt – und der US-Konjunktur insgesamt. Gut, dafür hat Trump 1,5 Jahre gebraucht: Immobilien runter, Aktien runter, Jobwachstum niedrig, dafür massiv neue Schulden… aber seine Fans jubeln weiter. Das verbindet ihn mit vielen Scharlatenen.

    • Avatar

      Hans

      25. Oktober 2018 09:47 at 09:47

      Im Deutschen Immomarkt ist sicher auch viel heiße Luft drinnen. Ich komme immer mal an Neuen Luxus Reihenhäuser in guter Lage, die seit Monaten auf Bewohner warten, ein Luxus Gehöft Umbau der nicht fertig werden will. Oder das trotz wohl massiver Wohnungsnot schäbige Reihenhäuser über Jahre leer stehen. Und das in einer Kaufkräftigen Uni Stadt im Westen. Dank der 0% Zinsen wird sicher viel Immo Angebot leer stehen gelassen, um den Markt enger zu machen, damit man höhere Preise nehmen kann. Sollten die Preise mal unter Einkaufspreis oder Herstellungskosten sinken, wird das mit der vermarktung sicher schwer. Verluste sind ja doof.

    • Avatar

      Steven

      30. Oktober 2018 08:22 at 08:22

      Hauptsache trump ist schuld.

      Sehr enges Gedankenbild!

  2. Avatar

    Steven

    30. Oktober 2018 08:25 at 08:25

    Diese statistiken kann man doch nicht mehr ernst neen.
    Bzw wäre es fahrlässig!ebenso wie fas veröffentlichen.

    Eine Korrektur der Vormonatszahlen gut und schön. Aber um 6,5% nach unten ?!

    Propaganda wie in china

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Europa

Gastgewerbe: So stark fiel der Umsatz im letzten Jahr

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Leere Stühle bei der Außengastronomie eines Restraurants

Das Gastgewerbe (Hotels, Restaurants, Catering) ist neben Reisebüros, Fluggesellschaften und anderen wohl mit am Schlimmsten betroffen von der Coronakrise. Heute hat das Statistische Bundesamt eine erste Schätzung veröffentlicht, wie stark die Umsätze im Gastgewerbe im Gesamtjahr 2020 eingebrochen sind. Es ist ein Rückgang von 38 Prozent gegenüber 2019.

Für den Monat November liegen gesicherte Zahlen vor. Dazu drei Vergleiche: Im November 2020 fiel der Umsatz im Gastgewerbe gegenüber Oktober 2020 um 52,3 Prozent. Der Umsatz lag 67,4 Prozent unter dem Niveau vom Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2019 war der Gastgewerbeumsatz 67,9 Prozent geringer.

Die Grafik ist aufschlussreich. Man sieht den ersten Absturz aus dem Frühjahr, von einem Normalwert bei 105,4 runter auf 26,2 Indexpunkte. dann im Jahresverlauf nach dem ersten Lockdown die Erholung auf 82,8 Punkte im August. Und dann folgt der zweite Absturz bei den Umsätzen im Gastgewerbe ab Oktober, runter auf 34,4 Punkte im November.

Grafik zeigt Verlauf der Umsätze im Gastgewerbe seit dem Jahr 2013

weiterlesen

Asien

Bruttoinlandsprodukt: China ist gewachsen, Deutschland und Europa hinken hinterher

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Shanghai ist die weltweit bekannteste Metropole in China

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland ist im Gesamtjahr 2020 um 5 Prozent gesunken (wir berichteten). Dieses Ergebnis war besser als gedacht. Für die Eurozone liegen die Erwartungen bei -7,5 Prozent. Und China? Wohl dank der schnellen und extrem harten Lockdown-Maßnahmen (Millionen Menschen wurden quasi zuhause eingesperrt) kam das Land schnell aus der Coronakrise heraus, und Wirtschaft und Handel waren relativ gering beeinträchtigt.

Ganz aktuell liegen staatliche Aussagen aus China vor, wonach das Bruttoinlandsprodukt in 2020 im Jahresvergleich um 2,3 Prozent gestiegen ist! Während der Westen kräftige Rückgang der Wirtschaftsleistung verzeichnet, legt China als einziges bedeutendes Land also einen Zuwachs bei der Wirtschaftsleistung hin. Im 4. Quartal 2020 lag das BIP-Wachstum in China im Jahresvergleich sogar bei 6,5 Prozent! Im Chart sehen wir im Verlauf der letzten zehn Jahre in blau die prozentuale BIP-Wachstumsrate für China, und in schwarz die für Deutschland.

Die Industrie in Deutschland kommt zwar ziemlich gut durch die Coronakrise. Aber wir alle sehen es. Die Dienstleistungsbranche leidet massiv unter den monatelangen chaotischen Maßnahmen, dem zweiten Lockdown, und ständig geänderten Regeln. Ist für so einen Krisenfall eine Diktatur wie China besser aufgestellt, weil man Lockdown-Maßnahmen dramatisch restriktiver umsetzen kann als in Europa oder Nordamerika? Danach konnten sich Wirtschaft und Konsum sehr schnell wieder erholen, anders als hierzulande.


source: tradingeconomics.com

weiterlesen

Konjunkturdaten

Verbrauchervertrauen Uni Michigan – Amerikaner erwarten Inflation

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (1.Veröffentlichung für Januar) ist mit 79,2 etwas schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose 80,0; Vormonat war 80,7).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 87,7 (Vormonat war 90,0)

Die Konsumentenerwartung liegt bei 73,8, (Vormonat war 74,6)

Die Inflationserwartungen für das nächste Jahr steigen auf +3,0% (Prognose war +2,5%) – die Amerikaner erwarten also ein deutliches Anziehen der Inflation in den nächsten Monaten..

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage