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Konjunkturdaten

Aktuell: Verkäufe neuer US-Häuser explodieren! US-Verbraucherstimmung dagegen schwächer

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die Verkäufe neuer US-Häuser (November) sind mit +17,5% auf eine Jahresate von 733.000 deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war -4,7% auf eine Jahresrate von 654.000; Vormonat war +6,2% auf eine Jahresrate von 685.000, nun jedoch auf -1,7% und eine Jahresrate von 624.00 nach unten revidiert).


Beispielbild eines Fertighauses. Foto: Andreas Koll/Wikipedia (CC BY 2.5)

Die US-Verbraucherstimmung Uni Michigan ist dagegen mit 95,9 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 97,1; vorherige Veröffentlichung war 96,8). Schwächer auch die Einschätzung der aktuellen Lage mit 113,8 (Prognose war 116,0), die Erwartungen fallen auf 84,3 (Prognose war 85,0).

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage verantwortet:

„Consumer confidence continued to slowly sink in December, with most of the decline among lower income households. The extent of the decline was minor, with the December figure just below the average for 2017 (95.9 versus 96.8). Indeed, the average in 2017 was the highest since 2000, and only during the long expansions of the 1960’s and 1990’s was confidence significantly higher. The recent strength was due to the second highest assessments of current economic conditions since 2000. This strength was offset by a slight increase in uncertainty about future economic prospects. Tax reform was spontaneously mentioned by 29% of all respondents, with nearly an equal split between positive and negative impacts on economic prospects. Party affiliation was the dominant correlate of people’s assessments of the tax legislation, with the long term economic outlook the most negatively affected. Buying plans for durables and vehicles remained unchanged at favorable levels. Most consumers will know more about the revised tax code when the new paycheck withholding amounts take effect in early 2018. While the mostly small gains in take-home pay may not spark an uptick in optimism, those gains would act to dampen any renewed pessimism. Overall, the data indicate that real personal consumption expenditures will expand by 2.6% in 2018.“

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    baeuerin

    22. Dezember 2017 16:14 at 16:14

    Das Foto war doch gestern schon hier…,bis auf den Text!
    Haette man da nicht eine Villa mit Pool abbilden koennen?

  2. Avatar

    Hoggel77

    22. Dezember 2017 16:20 at 16:20

    Wie zum Henker kann man einfach mal so 61.000 Häuser zuviel angeben?
    Nimmt eigtl. irgendwer diese Daten noch ernst?

    • Avatar

      baeuerin

      22. Dezember 2017 16:32 at 16:32

      Nennst du die Holz(Baracken)…Haeuser?Die brennen wie Zunder…da kann man sich schon mal verrechnen,bei den Waldbraenden dort!
      In Bayern,da hatte ich zumindest eine Betonwand zum anlehnen….

    • Avatar

      Michael

      22. Dezember 2017 20:01 at 20:01

      @Hoggel77, ich glaube nicht, dass US-Daten noch von irgendjemandem ernst genommen werden. Das zeigt sich auch an den kaum vorhandenen Reaktionen auf Daten irgendwelcher Art seit mehreren Monaten.
      Spätestens im nächsten Monat werden die regelmäßig ab absurdum geführt.
      17,5%, da muss ich jetzt wirklich schmunzeln. Meinen die Pilze oder ihre Holzbaracken, die aus dem Boden sprießen? Oder zählt man neuerdings die Baracken und Zelt auf den weltweiten Militärstützpunkten auch dazu?

      • Avatar

        Hanswurst

        27. Dezember 2017 09:08 at 09:08

        „Das zeigt sich auch an den kaum vorhandenen Reaktionen auf Daten irgendwelcher Art seit mehreren Monaten.“

        Die US-Daten sind seit 1 Jahr hervorragend und gleichzeitig stieg der Dow Jones von 20.000 auf 24.700 Punkte, wie kann man da allen ernstes behaupten die Daten würde niemand ernst nehmen?

  3. Avatar

    m.d

    22. Dezember 2017 18:47 at 18:47

    @baeuerin. :))))))) der war gut.

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbrauchervertrauen etwas schwächer, Erwartung lässt nach

Redaktion

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Das US-Verbrauchervertrauen (Conference Board; Oktober) ist mit 100,9 etwas schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 102,0; Vormonat war 101,8, nun auf , nach 101,3 nach unten revidiert). Das ist der größte Anstieg zum Vormonat seit dem Jahr 2003!

Die Erwartung liegt bei 98,4 (Vormonat war 104,0)

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 104,6 (Vormonat war 98,5)

 

Leider die Seite des Conference Board wieder down, wie zuletzt so oft wenn die Daten frisch heraus kommen..

 

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Konjunkturdaten

Aktuell: Aufträge langlebiger US-Wirtschaftsgüter stark

Redaktion

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Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; September) sind mit +1,9% besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,5%; Vormonat war +0,5%, nun jedoch auf +1,0% nach oben revidiert).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge bei +0,8% (Prognose war +0,4%; Vormonat war +0,6%, nun auf +1,0% nach oben revidiert).

Ohne Verteidigung liegen die Aufträge bei +1,0% (Vormonat war +2,1%)

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Europa

ifo Index schwächer, erster Rückgang seit sechs Monaten

„Die Unternehmen blicken deutlich skeptischer auf die Entwicklung in den kommenden Monaten“

Markus Fugmann

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Soeben hat das ifo Institut den ifo Index für Oktober veröffentlicht:

– ifo Geschäftsklimaindex 92,7 (Prognose war 93,0; Vormonat August war 93,4) – der erste Rückgang nach fünf Monaten Anstieg in Folge

– aktuelle Lage 90,3 (Prognose war 89,9 ; Vormonat war 89,2)

– Erwartungen: 95,0 (Prognose war 96,5; Vormonat war 97,7)

Dazu ifo in einer Pressemitteilung:

„Die Stimmung unter den Unternehmenslenkern hat sich eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Oktober auf 92,7 Punkte gesunken, nach 93,2 Punkten[1] im September. Dies ist der erste Rückgang nach fünf Anstiegen in Folge. Die Unternehmen blicken deutlich skeptischer auf die Entwicklung in den kommenden Monaten. Ihre aktuelle Situation beurteilten sie hingegen etwas besser als im Vormonat. Angesichts steigender Infektionszahlen nehmen die Sorgen der deutschen Wirtschaft zu.

Im Verarbeitenden Gewerbe liegt der Geschäftsklimaindikator erstmals seit Juni 2019 wieder im positiven Bereich. Deutlich mehr Firmen waren mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden. Die Unternehmen konnten ihre Kapazitätsauslastung im letzten Quartal deutlich von 75,3 auf 79,8 Prozent steigern. Der zuletzt aufgekommene Optimismus mit Blick auf die kommenden Monate hat aber einen merklichen Rückschlag erhalten.

Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima hingegen merklich verschlechtert. Die Dienstleister waren weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Lage. Zudem ist der Optimismus der Vormonate zur weiteren Geschäftsentwicklung wieder verschwunden.

Im Handel ist Geschäftsklimaindikator leicht gesunken. Während die Händler pessimistischer auf die kommenden Monate schauen, waren sie mit den laufenden Geschäften zufriedener.

Auch im Bauhauptgewerbe ist die Aufwärtsbewegung des Geschäftsklimas gestoppt. Die Unternehmen korrigierten ihre sehr guten Einschätzungen zur aktuellen Lage deutlich nach unten. Auch ihre Erwartungen fielen etwas pessimistischer aus.“

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