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Konjunkturdaten

Aktuell: Verkäufe neuer US-Häuser stark

Redaktion

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Die Verkäufe neuer US-Häuser (New Homes Sales; August) sind mit +7,1% auf eine Jahresrate von 713.000 ausgefallen als erwartet (Prognose war +3,5% auf eine Jahresrate von 660.000; Vormonat war -12,8% auf eine Jahresrate von 635.000, nun auf -8,5% auf eine Jahresrate von 666.000 nach oben revidiert).

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Die Verkäufe neuer US-Häuser machen ca. 10% des US-Immobilienmarkts aus..

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Nico

    25. September 2019 16:26 at 16:26

    Die Zinssenkungen wirken! Itˋs all about mortgage rates! Die USA haben ihr Zinspulver eben noch nicht verschossen. Man betrachte den Chart von Trading Economics.

    • Avatar

      Michael

      25. September 2019 17:51 at 17:51

      Sie glauben ernsthaft, dass die bis dahin einzige winzige Zinssenkung vom Juli in Höhe von 0,25% (es geht um die Hausverkäufe im August) massiv auf den Immobiliensektor wirken? Wie erklären Sie dann die Steigerung von 20,9% von vor 2 Monaten, als noch nicht einmal das erste Zinsschrittchen getan war? Oder überhaupt die Rekordzahlen (seit 2009) von 2019 trotz gleichzeitiger Rekordzinsen im selben Zeitraum?

  2. Avatar

    Immo-amateur

    25. September 2019 18:49 at 18:49

    @Michael, ihre Meinung kann ich nur bestätigen.Bei Immokäufen verstreichen zwischen dem Kaufwillen bis zum wirklichen Kauf einige Monate bis mehrere Jahre. Diese Zahlen sollte man höchstens auf Jahresbasis vergleichen. Es erstaunt, wie wenig Ahnung viele Leute von dieser Anlagekategorie haben.Sie werden ewig über die bösen Besitzer klagen u.ewig unzufriedene Mieter bleiben.

  3. Avatar

    Nico

    25. September 2019 18:50 at 18:50

    @Michael. Die US-Hypothekenzinsen orientieren sich meines Wissens nach an der 10-jährige US-Staatsanleihe, diese lag im Oktober 2018 bei 3,25 Prozent und ist seither gefallen. Der Spruch von der mortgage rate stammt von einer US-Immobilienspezialistin, die seit Jahren den Immobilienmarkt analysiert und bewertet. Monatsausreißer gibt es immer.

    • Avatar

      Michael

      25. September 2019 20:28 at 20:28

      @Nico, meiner Meinung nach sind prozentuale Monatsvergleiche zum Vormonat gerade bei Immobilien und in USA in dreifacher Hinsicht sehr wenig aussagekräftig.

      Zum einen sind amerikanische Statistikerhebungen im Allgemeinen bis zur Revision im Folgemonat mit äußerster Vorsicht zu genießen (z.B. wurden die Zahlen vom Juli von 7,0 auf 20,9% korrigiert, Mitte März von -6,9 auf +8,2%, Januar vom 16,9 auf 9,1%).

      Zweitens sind Immobiliendaten eher etwas längerfristig und abhängig von vielen Faktoren zu bewerten, nicht zuletzt der Anzahl und Geschwindigkeit der Baugenehmigungen seitens der Behörden.

      Vor allem aber ist die relative, prozentuale Betrachtung zum Vormonat einfach nur sinnfrei. Betrachtet man die absoluten Zahlen, ist ein kontinuierlicher Anstieg seit Juni 2010 zu beobachten, der sich jedoch seit etwa Oktober 2017 mit Ausnahme weniger Monatsausreißer nach oben und unten auf einem Niveau um die 6530.000 zu stabilisieren scheint.

      • Avatar

        Michael

        25. September 2019 20:30 at 20:30

        Korrigiere: Um die 650.000 zu stabilisieren scheint ;)

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +4,4 Mio Barrels (jetzt 486,6 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 486,6 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 4,4 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,1 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit -0,3 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +2,8 Millionen Barrels.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +2,6 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-0,3 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -7 Cents bei 52,43 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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Konjunkturdaten

US-Verkäufe bestehender Häuser besser

Markus Fugmann

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Die Verkäufe bestehender US-Häuser (Dezember) sind mit +0,7% auf eine Jahresrate von 6,76 Millionen deutlich besser ausgefallen wie erwartet (Prognose war -2,0% auf eine Jahresrate von 6,55 Millionen; Vormonat war -2,2% auf eine Jahresrate von 6,71 Millionen).
Die Daten aus dem Dezember sind Transaktionen, die in der Regel im November abgeschlossen und dann im Dezember finalisiert werden..

Die Verkäufe bestehender Häuser machen etwa 90% des amerikanischen Immobilienmarkts aus und sind daher von besonderer Bedeutung!

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Konjunkturdaten

US-Einkaufsmanagerindizes: zweitbester Wert seit sechs Jahren!

Markus Fugmann

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Soeben wurde die Einkaufsmanagerindizes für die USA (Markit PMI; Januar) veröffentlicht:

Verarbeitendes Gewerbe: 59,1 (Prognose war 56,5; Vormonat war 57,1)

Dienstleistung: 57,5 (Prognose war 53,6; Vormonat war 54,8)

Gesamtindex: 58,0 (Vormonat war 57,1)

Auffallend: die Input-Kosten steigen so stark wie seit dem Jahr 2009 nicht mehr!

 

Dazu schreibt Markit, das die Daten erhebt:

“US businesses reported a strong start to 2021, buoyed by hopes that vaccine developments will mean the worst of the pandemic is behind us, and
that the new administration will provide a stable and supportive environment for stronger economic growth. Output growth accelerated in January to the second-fastest in almost six years, and business optimism about the year ahead surged higher. Over the past three months, business sentiment has been running at its highest since the start of 2015. “However, capacity constraints are biting amid the growth spurt. Not only have the last two months seen supply shortages develop at a pace not previously seen in the survey’s history, but prices have also risen due to the imbalance of supply and demand. Input cost inflation consequently also hit a survey high and exerted further upward pressure on average selling prices for goods and services. “There was also disappointing news on the labour market, as near-term concerns over the impact of the pandemic, notably on demand for consumer-facing services, and rising costs led to the weakest employment reading since July.”

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