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Aktuell: Während Nordkorea die Indizes runterbringt, glänzt der „sichere Hafen“

Wer ist schuld? Donald Trump oder Nordkorea, oder beide? Egal. Die gegenseitigen Drohungen stehen im Raum, die Angst steigt. Das hat den Aktienindizes seit gestern Abend nicht gut getan. Sie fallen...

FMW-Redaktion

Wer ist schuld? Donald Trump oder Nordkorea, oder beide? Egal. Die gegenseitigen Drohungen stehen im Raum, die Angst steigt. Das hat den Aktienindizes seit gestern Abend nicht gut getan. Sie fallen spürbar. Der Dax fiel seit gestern Abend bis jetzt um 150 Punkte, der Dow um 120 Punkte. Der Euro hat sich seitdem gegen den Dollar so gut wie gar nicht bewegt, und pendelt um die 1,1740 herum. Der Dollar-Index läuft ebenfalls seit gestern Abend seitwärts bei 93,50.

Vorher brachten gestern nur die JOLTS-Daten vom US-Arbeitsmarkt Bewegung in den Markt, aber das Thema wurde ja gestern Abend durch Nordkorea abgelöst. Aber wohin flieht das sprunghafte Geld in so einer Situation? Richtig, der sichere Hafen Gold ist sprunghaft gefragt. Der Goldpreis in US-Dollar (XAUUSD) fiel gestern noch ab 16 Uhr dank des stärkeren Dollars auf 1.252 Dollar.

Dann am Abend setzte der Goldpreis dank der Kriegsängste und dem Säbelrasseln von Trump mit Nordkorea zum Steilflug an in mehreren Schüben, bis jetzt 20 Dollar nach oben auf 1.272 Dollar! Aber Vorsicht: Ein Börsianer-Sprichwort sagt „Politische Börsen haben kurze Beine“. Solche Angst-Trades können auch schnell vor Schwäche zusammenbrechen!


Der Goldpreis in US-Dollar seit Montag Abend.


Für Silber gegen US-Dollar gilt fast der selbe Verlauf. gestern erst der kurze Absacker durch die JOLTS-Daten und den stärkeren Dollar, danach ging es dank Nordkorea aufwärts von 16,40 auf 16,76 Dollar.



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1 Kommentar

  1. Eine einsame, wacklige Atom(oder auch nicht)-Rakete nach Guam oder Alaska. Mit großer Wahrscheinlichkeit geht dann noch etwas schief bei der unterentwickelten Technik der Nordkoreaner. Aber dann ist Schluß mit lustig, Nordkorea wird wohl ein riesiges Tschernobyl werden. Rußland und China werden schimpfen, mehr aber auch nicht. Die Märkte, denen Menschenleben traditionell wenig bedeuten, werden kurz fallen, um dann noch höhere Hochs zu erreichen, während Gold vorläufig in der Versenkung(wo es hergekommen ist) verschwinden wird.
    Nordkorea kommt mir vor wie die Nazis, die glaubten, mit ein paar Raketen ihr Schicksal ändern zu können.
    So wird es geschehen, sagt mir meine Glaskugel, außer es kommt anders.

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